Landesweit erstrahlten bereits in den vergangenen Wochen zahlreiche Feuerwehrhäuser symbolisch in blauem Licht, Anlass hierfür ist die Aktion „#bluelightfirestation“. Mit dieser Aktion zeigen die Feuerwehren insbesondere, dass ihre ehrenamtlichen Kräfte auch in der aktuellen Pandemielage rund um die Uhr für die Bevölkerung einsatzbereit sind.

Darüber hinaus drücken die Feuerwehrleute mit dieser Aktion ihre Solidarität mit der Bevölkerung aus, die derzeit im Kampf gegen die Pandemie einschneidende Einschränkungen erlebt. Ebenso ist für die Feuerwehren aktuell nur ein eingeschränkter Dienst möglich. Um die Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden, wurden sämtliche Dienstaktivitäten wie Übungen oder Fortbildungen auf das Notwendigste reduziert.

Vom 5. bis zum 15. Februar nimmt auch der Löschzug 750 an der Aktion „#bluelightfirestation“ teil und beleuchtet in dieser Zeit das Gerätehaus von Innen blau. Damit wird den Bürger*innen gezeigt, dass die Einheit auch weiterhin für die Bevölkerung da ist – 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche!

Am Dienstagvormittag rückte der Löschzug 750 gemeinsam mit weiteren Kräften der Feuerwehr Duisburg und des Rettungsdienstes nach einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge zu einem Verkehrsunfall nach Mündelheim aus.

Vor Ort wurde festgestellt, dass eine Person infolge des Unfalls in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeschlossen wurde. Nach einer gewaltsamen Türöffnung konnte die Person aus ihrer Zwangslage befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden durch die Feuerwehr die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und der Brandschutz sichergestellt. Darüber hinaus unterstützte die Feuerwehr bei der Bergung der Unfallfahrzeuge.

Nach rund einer Stunde konnten die Angehörigen des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort zurückkehren.

Der Löschzug 750 wurde am Donnerstagabend erneut alarmiert, diesmal war ein Kleinbrand in Mündelheim der Grund für den Einsatz. Vor Ort wurde ein Brand in einem Briefkasten festgestellt. Dieser wurde mittels eines Brechwerkzeuges geöffnet und das darin befindliche Brandgut mit einem S-Rohr abgelöscht.

Der Löschzug 750 wurde in der Nacht zum Donnerstag gemeinsam mit dem Rettungsdienst nach einem medizinischen Notfall nach Mündelheim gerufen. Dort war eine hilflose Person nicht mehr in der Lage, selbstständig die Wohnungstüre zu öffnen. Diese wurde von den Einsatzkräften mit speziellem Werkzeug geöffnet und anschließend die Person an den Rettungsdienst übergeben.

Der Löschzug 750 rückte am späten Samstagabend zusammen mit dem Rettungsdienst nach Mündelheim aus, nachdem Anwohner in einem Mehrfamilienhaus einen piependen Heimrauchmelder sowie Brandgeruch wahrgenommen hatten. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte die betreffende Wohnung und stellte einen technischen Defekt als Auslösegrund fest. Weitergehende Maßnahmen der Feuerwehr waren somit nicht notwendig, sodass die Einsatzkräfte nach rund 25 Minuten wieder einrücken konnten.

Am gestrigen Donnerstag hatten einige Maschinisten des Löschzuges 750 die Möglichkeit, an der Feuerwehrschule an einem Fahrsimulator das Fahren mit Sonderrechten zu üben. Einsatzfahrten sind für die Maschinisten eine Herausforderung und verlangen von ihnen neben einem routinierten Fahrverhalten und einem schnellen Reaktionsvermögen vor allem einen kühlen Kopf.

Die Ausbildung am Simulator ermöglicht unter anderem das Einspielen von Gefahrensituationen. So können die Maschinisten gezielt auf Stresssituationen vorbereitet werden. Die gestrige Möglichkeit war damit eine willkommene Abwechslung für die Klasse-C-Fahrer!

Der Löschzug 750 wurde am Samstagvormittag aufgrund von auslaufenden Betriebsmitteln nach Serm gerufen. An der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass geringe Mengen Kraftstoff nach einem Motorschaden aus einem PKW ausliefen. Diese wurden durch die Feuerwehr mit Bindemitteln abgestreut. Da der PKW in einem Kurvenbereich zum Stehen kam, wurde der PKW zudem im Rahmen der Verkehrssicherung  per Muskelkraft auf einen nahegelegenen Stellplatz geschoben.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit der Ausbildung- und Fortbildungsbetrieb auch bei der Feuerwehr nur sehr eingeschränkt möglich. Umso erfreulicher ist, dass der Löschzug 750 einen erfolgreichen Lehrgangsabschluss vermelden kann! In dieser Woche nahm ein Kamerad des Löschzuges 750 am Institut der Feuerwehr NRW in Münster an einem Verbandsführerlehrgang teil. Mit Erfolg schloss Markus am gestrigen Freitag den Lehrgang ab, womit er die Qualifikation des Verbandsführers erlangt hat.
 
Der gesamte Löschzug 750 gratuliert Markus und wünscht ihm alles Gute für seine weitere Laufbahn!

An verschiedenen Standorten im Stadtgebiet werden auch in der ersten Woche des neuen Jahres weiterhin Teststationen durch ehrenamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen und der Feuerwehr betrieben, in denen Antigen-Schnelltests für Besucherinnen und Besucher von Seniorenheimen bzw. Pflegeeinrichtungen durchgeführt werden. An diesem Samstag stellten erneut Angehörige des Löschzuges 750 turnusgemäß in der Zeit von 10 bis 14 Uhr den Betrieb einer Teststation in Großenbaum sicher.

Weiterhin sind an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Teststationen geöffnet, in denen Antigen-Schnelltests durchgeführt werden. Ziel dieser Maßnahme ist es das Risiko einer Viruseinschleppung durch Besucherinnen und Besucher in Seniorenheime sowie Pflegeeinrichtungen zu minimieren. Auch an diesem Sonntag stellten Kräfte des Löschzuges 750 in diesem Zusammenhang turnusgemäß in der Zeit von 10 bis 14 Uhr den Betrieb einer Teststation in Großenbaum sicher.