Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Angehörigen des Löschzuges 750 – diesmal allerdings abseits des Einsatz- und Dienstgeschehens.

Besonders aktiv war dabei die eigene Sportgruppe: So trat die Fußballmannschaft des Löschzuges in einem Freundschaftsspiel gegen die Damenmannschaft der TuS Mündelheim an. Gespielt wurde auf der Platzanlage am Rheinheimer Weg über zwei Mal 35 Minuten. Beide Mannschaften gingen diese Partie ehrgeizig und mit vollem Einsatz an. Die Mannschaft des Löschzuges 750 zeigte für manchen Zuschauer ungeahnte Qualitäten und konnte das Spiel für sich entscheiden. Sie erhielt allerdings auch tatkräftige Unterstützung durch Oliver Tittmann, dem Amtsleiter der Feuerwehr Duisburg. An dieser Stelle vielen Dank für das Mitwirken! Ein Dankeschön gilt außerdem den zahlreichen Zuschauern sowie insbesondere der TuS Mündelheim für die Organisation des gelungenen Abends, den beide Teams gemütlich zusammen ausklingen ließen. Da dieser Abend ein voller Erfolg war, waren sich alle Beteiligten einig, dass er bald wiederholt werden soll. Für das Frühjahr wurde daher bereits ein Rückspiel vereinbart.

Doch die Sportgruppe hatte noch nicht genug: Gestern Abend nahm erstmals eine Mannschaft des Löschzuges 750 am Teamwettbewerb des Bunerts Lichterlaufes teil. Dieser Volkslauf findet jährlich im September im Sportpark Duisburg statt und dient gleichzeitig als Spendenlauf für die Beleuchtung an der Regattabahn. Rund um diese führte auch ein Großteil der Laufstrecke. Das Wetter spielte leider nicht mit, denn pünktlich zu Beginn der Veranstaltung setzte Regen ein…Doch die „Boys in Green“ ließen sich nicht davon abhalten und rannten förmlich um die Regattabahn. Am Ende schlossen sie bei 43 teilnehmenden Teams den Wettbewerb als hervorragender 7. ab!

Daneben besuchte eine Abordnung des Löschzuges 750 gestern Nachmittag die Freiwillige Feuerwehr Kaiserswerth, die anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums einen Tag der offenen Tür veranstaltete. An dieser Stelle gratuliert der Löschzug 750 der FF Kaiserswerth nochmals recht herzlich zum Jubiläum und bedankt sich für die Einladung!

Am kommenden Donnerstag findet erstmals in Nordrhein-Westfalen ein landesweiter Probealarm statt. Dabei werden im gesamten Bundesland ab 10:00 Uhr zeitgleich die örtlichen Warnkonzepte getestet. In Duisburg selbst wird das städtische Sirenennetz mit einem Probealarm überprüft. Dieser läuft wie folgt ab:

1. Der Probealarm beginnt mit einem einminütigem Dauerton (Entwarnungssignal)
2. Darauf folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton für die Warnung
3. Zum Abschluss folgt noch einmal das einminütige Entwarnungssignal

Daneben werden die Warn-App „NINA“ und das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt unter der Rufnummer 0800 112 13 13 über den Probealarm der Sirenen informieren.

Neben einer Funktionsüberprüfung der Warnmittel ist das ein wesentliches Ziel des Warntages, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und ihnen Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Der landesweite Warntag soll künftig jährlich an jedem ersten Donnerstag im September stattfinden.

Weitere Informationen zum Warntag NRW und zur Bevölkerungswarnung: Innenministerium Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei)

Bei der wöchentlichen Übung des Löschzuges 750 war am vergangenen Donnerstag die angenommene Lage eine in Vollbrand stehende Gartenlaube. Die Übungsleitung baute dabei eine kleine Herausforderung ein: Der Besatzung des erstanrückenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF) wurde bewusst eine falsche Einsatzadresse genannt. Die Mannschaft des nachrückenden Löschgruppenfahrzeuges (LF), die wie üblich die Wasserversorgung herstellen sollte, erreichte stattdessen als erste Einheit die Einsatzstelle und musste plötzlich den Löschangriff einleiten. Das Ziel der Übung war es aufzuzeigen, dass sich Lagen sehr kurzfristig ändern können und dass dann schnelles Umdenken sowie Handeln notwendig sind.

DIe Erkundung durch den Gruppenführer ergab, dass sich das Feuer bereits auf eine angrenzende Grünfläche ausgebreitet hatte. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Angriffstrupps eingesetzt, die den Löschangriff mit C-Hohlstrahlrohren einleiteten. Außerdem nahmen die Einsatzkräfte Feuerpatschen vor, um das Feuer auf der brennenden Wiese zu bekämpfen. Parallel baute die Besatzung des HLF vom nächstgelegenen Unterflurhydranten die Wasserversorgung zum Löschgruppenfahrzeug auf.

Nach der Übung luden uns die Anwohner, die uns mittlerweile traditionell ihren Garten als Übungsobjekt zur Verfügung stellten, zum Grillen ein. An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 noch einmal für die Unterstützung wie die Verpflegung bedanken! Wir uns schon auf den nächsten Besuch!

    

    

Am gestrigen Samstag absolvierten zwei Angehörige des Löschzuges 750 erfolgreich die theoretische sowie die praktische Prüfung des Sprechfunkerlehrgangs. In den vergangenen beiden Wochen gehörten bespielsweise die Rechtsgrundlagen und die Gerätekunde zu den Inhalten der Ausbildung. Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer sind nun zum Übermitteln von Nachrichten mit Sprechfunkgeräten im Feuerwehrdienst befähigt.

An dieser Stelle gratuliert der Löschzug 750 Felix und Tim sowie allen erfolgreichen Absolventen zur bestandenen Prüfung! Ein Dank gilt außerdem den Kameraden des Löschzuges 120 (Fernmeldedienst), die den Lehrgang als Dozenten begleitet haben!

Am Donnerstag wurde bei der Übung ein technischer Dienst zum Einsatz der Tragkraftspritze durchgeführt. Bei der Tragkraftspritze (Abkürzung TS) handelt es sich um eine durch einen Motor angetriebene Feuerlöschpumpe, die getragen werden kann und nicht fest in einem Fahrzeug eingebaut ist. Der Löschzug 750 verfügt über eine Tragkraftspritze des Typens PFPN 10-1000, die bei einem Druck von 10 bar bis zu 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern kann. Bei der Übung stand der Umgang mit der tragbaren Pumpe im Vordergrund, aber auch das Saugen aus offenen Gewässern wurde bei dieser Gelegenheit geübt.

Gerade im Hinblick auf die derzeitige Trockenheit war die Behandlung dieses Themas wichtig, da zum Wachbezirk des Löschzuges 750 unter anderem das mehrere hunderte Hektar große Rheinvorland gehört. Bei einem größeren Brand würde hier die Wasserentnahme aus dem Rhein erfolgen. Darüber hinaus kann die Tragkraftspritze bei der gegenwärtigen Witterung sehr gut dazu eingesetzt werden, um sauerstoffarme Teiche umzusetzen, womit etwa ein Fischsterben verhindert werden kann.

         

         

Das schöne Sommerwetter hält weiterhin an und die Hitzewelle wird vermutlich in der kommenden Woche mit Temperaturen von über 30°C ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen.

In den vergangenen Tagen wurde der Löschzug 750 vermehrt von besorgten Bürgern angesprochen, ob die Feuerwehr die Jungbäume (z. B. die Ersatzbepflanzung am Kapellchen Mündelheim / Serm) bewässern könnte. Diese haben gerade in der Wachstumsphase einen hohen Wasserbedarf, weshalb die gegenwärtige Trockenperiode den Pflanzen stark zusetzt.

Bereits in den letzten Tagen ist der Löschzug der Bitte der Bevölkerung nachgekommen. Den gestrigen Übungsdienst nutzten einige Mitglieder und verbanden die wöchentliche Übung mit der Bewässerung von Jungbäumen. Einsatzorte waren das Kappellchen an der Sermer Straße sowie die Jungbaumreihe am Kasselle-Pitter-Platz.

Mit den Eindrücken des gestrigen Dienstabends wünscht der Löschzug 750 allen einen weiterhin schönen Sommer und insbesondere den Schülerinnen und Schülern tolle Sommerferien!

    

Wenn ihr Interesse an einer Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr habt, dann dürft ihr gerne Donnerstags ab 18 Uhr am Gerätehaus an der Barberstraße vorbeischauen. Hier darf sich jeder zwanglos vorstellen und kann in den Dienst reinschnuppern.

Am gestrigen Dienstag führte der Löschzug 750 außerhalb seines Rahmendienstplans einen technischen Übungsdienst durch. Hierbei spielte im Gegensatz zu einer Einsatzübung das taktische Vorgehen eine untergeordente Rolle, stattdessen standen die Grundtätigkeiten im Löscheinsatz im Vordergrund. Zu den wesentlichen Fortbildungsinhalten zählten dabei die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten, die Löschwasserförderung über lange Wegstrecken, Strahlrohrtechniken sowie der Einsatz eines B-Rohres und eines Wasserwerfers. Darüber hinaus nutzen die Maschinisten die Möglichkeit, ihr Wissen hinsichtlich der Bedienung der Feuerlöschkreiselpumpe aufzufrischen.

Nachfolgend werden vier Bilder der Übung mit Erläuterungen gezeigt:

Bild 1: Die im Fahrzeugheck eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe kann bei 10 bar bis zu 2.000 Liter Wasser in der Minute fördern.

Bild 2: Die Wasserversorgung zwischen Löschfahrzeug und Unterflurhydrant wurde über eine Strecke von 120 m aufgebaut, nötig hierfür waren sechs B-Schläuche.

Bild 3: Zwei Trupps (links und rechts im Bild) bereiten einen Löschangriff mit einem C-Hohlstrahlrohr vor, ein weiterer Trupp (Bildmitte) setzt einen Wasserwerfer ein.

Bild 4: Bei der Übung zum Einsatz kam das 2014 ausgelieferte Löschgruppenfahrzeug 20 für den Katastrophenschutz (Abk.: LF 20-KatS)

    

    

Die teils hochsommerliche Witterung macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch der Natur. So zeigen sich etwa auf den Grünflächen erste Trockenheitsschäden. Gerade junge Bäume werfen bereits aufgrund des Wassermangels und den gleichzeitig hohen Temperaturen erstes Laub ab.
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hat der Löschzug 750 am heutigen Sonntag an einigen öffentlichen Plätzen Grünflächen und Jungbäume bewässert, etwa rund um das Kappelchen an der Sermer Straße.

An dieser Stelle weist der Löschzug auch noch einmal daraufhin, dass die Wald- und Flächenbrandgefahr weiterhin konstant hoch ist! Ensprechende Verhaltshinweise finden Sie auf der Facebookseite der Feuerwehr Duisburg.
Über die Situation im Stadtgebiet berichtet zudem aktuell auch die Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Waldbrandgefahr: Hitze lässt Bäume in Duisburg sterben

    

Selbst das Wetter gab vom 29.06.2018 bis zum 01.07.2018 alles um den Mitgliedern des Löschzugs 750 der Freiwilligen Feuerwehr ein perfektes Festwochenende zu bescheren. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten die Ehrenamtlichen am Freitag in ihr Fest zum 112-jährigen Bestehen ihres Löschzuges.

Der Abend des Freitags stand ganz im Zeichen des offiziellen Lebens eines Löschzuges. In einer Feierstunde im Festzelt vor dem Gerätehaus wurde zunächst den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Dann standen einige Beförderungen und Jubiläen auf der Agenda.

Am Samstag ging es für die Männer und Frauen des Löschzugs Mündelheim/Ehingen/Serm zunächst in die Kirche und im Anschluss zur Kranzniederlegung am Ehrenmal. Begleitet von zwei Spielmannszügen aus Mündelheim und Serm marschierte der Löschzug dann ins Festzelt am Gerätehaus ein. Hier warteten zahlreiche Gäste auf die ehrenamtlichen Brandschützer, um zum 112-jährigen Bestehen zu gratulieren.

Ausgelassen wurde zu den Klängen der Kölner Kultband „de Räuber“ bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Viele Feuerwehrleute und Gäste aus ganz Duisburg und Umgebung hatten den Weg nach Mündelheim gefunden, um mit ihren Freunden diesen Abend zu begehen.

Den Höhepunkt des Festwochenendes bildete der am Sonntag stattfindende Tag der offenen Tür. Auf dem Gelände rund um das Gerätehaus konnten die Besucher nicht nur die Fahrzeuge des Löschzuges besichtigen. Auch die Polizei und die benachbarte Werkfeuerwehr des Hüttenwerks Krupp-Mannesmann standen mit ihrer Ausrüstung und ihren Fahrzeugen den Besuchern gern Rede und Antwort. Ein besonderer Zuschauermagnet waren die beiden modernen Einsatzleitwagen der Feuerwehr Duisburg, die von Mitgliedern des Löschzugs 120 und Mitarbeitern der Leitstelle der Feuerwehr vorgestellt wurden.

Doch der Festausschuss des Löschzugs 750 hatte sich noch einiges mehr ausgedacht, um seinen zahlreichen Besuchern aus nah und fern ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zu bieten. Für die kleinen Gäste gab unter anderem es Rundfahrten mit einer kleinen Eisenbahn und eine Hüpfburg. Beim Menschen-Kicker-Turnier traten verschiedene Teams aus Feuerwehr und anderen Vereinen gegeneinander an. Und für das leibliche Wohl war mit Grillstand und einer riesigen Kuchentheke ebenfalls gesorgt.

In einer Löschübung zeigte die Jugendfeuerwehrgruppe aus Huckingen ihr Können und löschte gleich drei brennende „Häuser“. Ziel der Mündelheimer Feuerwehrleute war es aber auch, neben den Feierlichkeiten über ihre Arbeit und die Gefahren in einem Brandfall zu informieren. So verdeutlichte eine Demonstration den Besuchern die Gefahren eines Fettbrandes und eines damit verbundenen Löschversuchs mit Wasser. Und auch die Brandgefahr im Haushalt allgemein lag den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten sehr am Herzen. Sie hatten ein Wohnzimmer nachgebaut und demonstrierten in einer Einsatzübung, wie rasant sich ein Zimmerbrand ausbreitet und ein ganzer Raum im Vollbrand steht. „Wir können immer nur an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, sich mit den Brandgefahren auseinanderzusetzen.“, sagte Markus Granzow, langjähriger Berufsfeuerwehrmann und Mitglied des Löschzugs 750. Die Einsatzübung zeigte sehr deutlich, was er damit meinte. Die Hitzeentwicklung und die aus dem Raum schlagenden Flammen beeindruckten die Zuschauer sehr.

Am Ende des Tages waren alle Beteiligten sich einig: Das Festwochenende war ein voller Erfolg! Hatten sich doch viele Besucher über die Arbeit der Feuerwehr informiert und mit den freiwilligen Helfern gemeinsam gefeiert. Und ein paar Interessenten haben sich für die nächsten Übungsdienste auch schon angekündigt.

Text & Bild: Pressestelle der Feuerwehr Duisburg

An Fronleichnam unterstützte der Löschzug 750 die Polizei bei der Absicherung der traditionellen Fronleichnamsprozession der Kirchengemeinden Mündelheim und Serm. In diesem Jahr fand die Prozession in Serm statt und verlief zunächst von der Herz Jesu-Kirche über innerörtliche Straßen zur Dionysius-Kapelle, die sich an der Mündelheim und Serm verbindenen Hauptstraße befindet. An dieser Stelle fand eine von zwei Andachten statt, ehe die Prozession weiter über die Dorfstraße zurück zur Kirche zog. Dort endete die Prozession mit einem gemütlichen Beisammensein, das von Gemeindemitgliedern organisiert wurde.

Hintergrund: In katholisch geprägten Ortschaften ziehen Gläubige alljährlich nach dem Fronleichnamsgottesdienst betend und singend durch die Straßen. Seit einigen Jahren findet die Fronleichnamsprozession der Pfarrei St. Dionysius im Wechsel in Mündelheim und in Serm statt. Begleitet wird sie durch die örtlichen Schützenbruderschaften sowie eine Musikgruppe.