Der Löschzug 750 feiert Geburtstag, denn heute vor 114 Jahren – am 27.11.1906 – wurde die freiwillige Feuerwehr der damals eigenständigen Gemeinde Mündelheim gegründet! Dabei hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich.

Die stetig wachsende Feuerwehr wurde im Jahr 1914 auf Beschluss des Gemeinderates in die beiden Löschzüge Mündelheim/Serm und Ehingen/Hüttenheim aufgeteilt. Bis 1920 war der neue Löschzug jedoch dem Löschzug Mündelheim/Serm unterstellt, ehe die Abteilung nach Anerkennung durch den Kreisverband zum selbstständigen Löschzug Ehingen/Hüttenheim wurde. Nachdem die Gemeinde Mündelheim 1929 in die damalige Stadt Duisburg-Hamborn eingemeindet wurde, wurden beide Löschzüge Teil der hiesigen Feuerwehr.

Am 01.02.1960 folgte innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg eine größere Umstrukturierung. Dabei wurden die Abteilungen Mündelheim, Ehingen und Serm zur neuen Gruppe 5 zusammengefasst, wobei alle drei Standorte erhalten blieben. Die Abteilung Hüttenheim wurde hingegen mit der Abteilung Huckingen zur neuen Gruppe 4 zusammengeführt.

Mit der kommunalen Neuordnung 1975 wurde auch die freiwillige Feuerwehr in Duisburg neustrukturiert. Hierbei wurden die Abteilungen Mündelheim, Ehingen und Serm zur neuen Löschgruppe 705 mit Standort in Mündelheim zusammengelegt. Bis 1999 nutzte die Löschgruppe jedoch noch das Ehinger Gerätehaus als Stellplatz für das zweite Löschgruppenfahrzeug. Mit Einweihung des neuen Gerätehauses wurde die Löschgruppe 705 endgültig an einem Standort konzentriert. Im Dezember 2014 wurde die Löschgruppe dann in einen Löschzug umgewandelt und erhielt ihre heutige Bezeichnung „Löschzug 750“.

Doch eines hat sich trotz der wechselvollen Geschichte in den vergangenen 114 Jahren nicht verändert: die freiwillige Feuerwehr agiert noch immer zum Wohle der Bevölkerung – getreu dem Motto „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“!

Der Löschzug 750 wurde am Freitagabend zur Unterstützung des Rettungsdienstes zu einem medizinischen Notfall nach Mündelheim gerufen. Dort war eine Person aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht mehr in der Lage die Wohnungstüre selbstständig zu öffnen. Diese wurde mit speziellem Werkzeug durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet. Anschließend wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben.

Am Dienstagnachmittag rückte der Löschzug 750 gemeinsam mit weiteren Kräften der Feuerwehr Duisburg und des Rettungsdienstes aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung in einem Wohnhaus nach Mündelheim aus. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Erkundung vor und konnte feststellen, dass im Gebäude eine Waschmaschine brannte. Diese wurde nach draußen verbracht und dort mit einem Pulverlöscher abgelöscht. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht. Nach rund 50 Minuten war der Einsatz für den Löschzug beendet.

Normalerweise versammeln sich am Volkstrauertag sämtliche Vereine am Ehrenmal auf dem Mündelheimer Friedhof zur Kranzniederlegung, um an die Kriegsopfer des 1. und 2. Weltkrieges zu erinnern. Die Angehörigen des Löschzuges 750 haben in den vergangenen Jahren im Vorfeld der Kranzniederlegung darüber hinaus die Gräber von verstorbenen Kameraden besucht und ihrer gedacht.

Aufgrund der verschärften Corona-Lage wurde die diesjährige Kranzniederlegung allerdings bereits Mitte Oktober abgesagt. Auch das traditionelle Erinnern an die verstorbenen Kameraden konnte nicht wie üblich stattfinden. Um ihnen dennoch zu gedenken, hat die Löschzugführung heute Gestecke auf den entsprechenden Gräbern abgelegt.

Der Löschzug 750 wurde am frühen Dienstagmorgen aufgrund eines Kleinbrandes nach Mündelheim gerufen. Vor Ort brannten an einer Hausfassade zwei Mülltonnen, die bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte von Anwohnern abgelöscht wurden. Der betreffende Bereich wurde von der Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Anschließend wurden mit einem S-Rohr Nachlöscharbeiten durchgeführt sowie die Fassade gekühlt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Am Montagnachmittag rückten der Rettungsdienst sowie der Löschzug 750 aufgrund eines medizinischen Notfalls nach Mündelheim aus. Gemeldet wurde hierbei eine hilflose Person in einer verschlossenen Wohnung. Bei Eintreffen des Löschzuges 750 konnte die Person die Türe selbstständig öffnen. Ein Eingreifend der Feuerwehr war somit nicht notwendig, sodass die Kräfte des Löschzuges 750 nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten.

Der Löschzug 750 rückte am Montagabend gemeinsam mit Kräften des Rettungsdienstes nach einem medizinischen Notfall nach Mündelheim aus. Vor Ort befand sich eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Wohnungstüre. Diese wurde gewaltsam durch die Feuerwehr geöffnet. Anschließend wurde die Person an den Rettungsdienst und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Der Löschzug 750 wurde am Donnerstagvormittag gemeinsam mit weiteren Einheiten der Feuerwehr Duisburg aufgrund einer längeren Dieselspur alarmiert. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass sich diese über eine Strecke von rund sechs Kilometern über mehrere Straßen der Stadtteile Mündelheim, Hüttenheim und Wanheim-Angerhausen zog. Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde die Dieselspur mit Bindemitteln abgestreut. Nach rund zweieinhalb Stunden konnten die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr ihre Maßnahmen beenden und die Einsatzstelle an die Polizei sowie den Landesbetrieb Straßen.NRW übergeben.

Der Löschzug 750 rückte am Sonntagnachmittag aufgrund eines Sturmschadens nach Ehingen aus. Vorgefunden wurde ein kleiner Baum, der auf einen Fuß- und Radweg gestürzt war. Dieser wurde mit einer Bügelsäge zerlegt und anschließend beiseite geräumt. Nach rund 20 Minuten wurde der Einsatz beendet.

Der Löschzug 750 rückte am späten Montagabend gemeinsam mit dem Rettungsdienst nach einem medizinischen Notfall nach Mündelheim aus. Eine hilflose Person sollte sich dabei hinter einer verschlossenen Wohnungstüre befinden. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnte die Türe gewaltfrei geöffnet und die Person an den Rettungsdienst übergeben werden. Nach rund 20 Minuten kehrten die Angehörigen des Löschzuges 750 zurück an ihren Standort.