22. April 2018: Truppmann-Modul 1 erfolgreich abgeschlossen

Gestern absolvierten rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Feuerwehrschule der Stadt Duisburg die Abschlussprüfung des Truppmann-Moduls 1, darunter drei Kameraden des Löschzuges 750. Die theoretische sowie die praktische Prüfung konnten alle angehenden ehrenamtlichen Feuerwehrleute bestehen. Gleichzeitig konnten sie damit den ersten von zwei Teilen der Grundausbildung erfolgreich abschließen.

An dieser Stelle gratuliert der Löschzug 750 allen Kameradinnen und Kameraden zum bestandenen Lehrgang und dankt den Ausbildern für ihre Arbeit!

14. April 2018: Übung – 12.04. – Flächenbrand

Am vergangenen Donnerstag wurde im Rahmen der wöchentlichen Übung ein Anwärterdienst zum Thema Brandbekämpfung durchgeführt. Hierbei vermittelten die erfahrenen Einsatzkräfte den neuen Kameraden die Grundlagen zu Einsatztaktiken und stellten ihnen die wichtigsten wasserführenden Armaturen vor.

Um den korrekten Umgang mit diesen zu erlernen, wurde eine Übung durchgeführt, bei der die angenommene Lage ein Flächenbrand südlich von Rheinheim war. Zunächst ging der Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vor, während der Wasser- und der Schlauchtrupp eine Wasserversorgung aufbauten. Im weiteren Verlauf der Übung wurden die beiden übrigen Trupps ebenfalls zur Brandbekämpfung eingesetzt, sodass nachher Wasser aus gleich drei C-Hohlstrahlrohren abgegeben wurde.

Nach einer kurzen Unterbrechung wurde anschließend noch ein B-Hohlstrahlrohr vorgenommen. Dieses wird aufgrund der hohen Durchflussmengen in der Regel nur bei Großbränden verwendet und kommt entsprechend selten zum Einsatz. Umso wichtiger ist es, dass schon früh regelmäßig die richtige Handhabung mit dem B-Hohlstrahlrohr geübt wird.

Nachfolgend sind sechs Bilder des Dienstabends mit Erläuterungen zu finden:

Bild 1: Der Maschinist ist Fahrer und zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Bedienung der im Einsatzfahrzeug eingebauten oder mitgeführten Aggregate sowie der im Heck eingebauten Feuerlöschkreiselpumpe.

Bild 2: Erfahrene Einsatzkräfte vermitteln den Neulingen den korrekten Umgang mit den wasserführenden Armaturen: hier wird ein Löschangriff mit dem C-Hohlstrahlrohr, das von einer Einsatzkraft vorgenommen werden kann, vorbereitet.

Bild 3: Volles Rohr: gleich drei Trupps bekämpfen mit C-Hohlstrahlrohren einen fiktiven Flächenbrand.

Bild 4: Im Gegensatz zu einem C-Strahlrohr ist die Rückkraft bei einem B-Hohlstrahlrohr wesentlich stärker. Mit einem sogenannten Stützkrümmer, der vor jedem B-Hohlstrahlrohr angekuppelt wird, kann diese in den Boden geleitet werden, sodass ein B-Hohlstrahlrohr auch mit zwei Feuerwehrleuten gehalten werden kann. Kräfteschonender ist es jedoch, wenn drei Feuerwehrleute ein B-Hohlstrahlrohr vornehmen.

Bild 5: Unmittelbar nach der Übung werden die Gerätschaften wieder zurückgebaut und Fahrzeug verlastet, um die Einsatzbereitschaft schnell wieder herzustellen. Trotz aller Rödelei zeigen die Gesichter, dass Feuerwehr Spaß macht! 😉

Bild 6: Den Abschluss einer jeden Übung bildet die Nachbesprechung: hierbei werden zum einen der Übungsablauf reflektiert und zum anderen offene Fragen geklärt.

         

         

7. April 2018: Tipps für ein sicheres Grillvergnügen

Bei Temperaturen von über 20 Grad wird nach einem langen Winter nun das erste frühlingshafte Wochenende des Jahres (sehnsüchtig) erwartet. Viele werden dieses Wetter zum Angrillen nutzen. Doch leider kommt es immer wieder zu Grillunfällen, pro Jahr liegt ihre Anzahl deutschlandweit im mittleren vierstelligen Bereich. Die Folgen reichen dabei von Verbrühungen bis hin zu schwersten Verbrennungen, aber auch Brände können aus einem Grillunfall resultieren. Damit das Grillvergnügen nicht in einem Desaster endet, folgen einige Sicherheitstipps und Erste Hilfe-Maßnahmen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Gasgrills, die in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden sind.

 

Allgemeine Tipps

– es ist darauf zu achten, dass der Grill einen sicheren Stand hat (geeignet ist insbesondere ein ebener, fester Untergrund)

– beim Aufstellen des Grills ist Abstand zu brennbaren Materialien zu halten (Mindestabstand fünf Meter)

– im öffentlichen Raum darf nur an ausgewiesenen Plätzen gegrillt werden (niemals im Wald oder auf Grünflächen)

– den Grill nie unbeaufsichtigt lassen – vor allem Kinder dürfen nicht in Reichweite des Grills spielen; Kinder sollten einen Grill zudem nicht anzünden oder bedienen

– zum Anzünden des Grills niemals Spiritus oder andere Brandbeschleuniger, sondern stattdessen feste Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden

– beim Grillen spezielle Werkzeuge (z. B. lange Zangen) oder Grillhandschuhe benutzen und niemals mit Kunstfasertextilien am Grill stehen (diese können bei Wärme schmelzen)

– geeignete Löschmittel wie Eimer mit Wasser oder Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke bereithalten

– brennendes Fett nur mit einer Löschdecke oder einem Pulverlöscher bekämpfen, jedoch niemals mit Wasser löschen, da dabei eine große Stichflamme entsteht

– zur Vermeidung von Fettbränden Fettauffangschalen aus Aluminium verwenden

– nach dem Grillen das Feuer vollständig löschen sowie die Glut anschließend beaufsichtigt auskühlen lassen und entsorgen – aber nicht auf Komposthaufen, in Kartons oder anderen brennbaren Behältern

– Einmalgrills sowie den Boden darunter mit Wasser löschen und abkühlen

– bei schlechtem Wetter niemals in geschlossenen Räumen mit Kohle grillen oder die Kohle ausglühen lassen, da dabei die Gefahr eine Kohlenmonoxid-Vergiftung besteht

Sonderinformation Gasgrill

– Schläuche und Druckregler sachgerecht verbinden, andernfalls kann Gas ausströmen und sich schlagartig entzünden (s. auch Einsatzbericht 7/2015)

– nach dem Gebrauch der Gasflasche unbedingt das Öffnungsventil schließen – zu beachten ist dabei, dass sie aufgrund des Linksgewindes links herum geschlossen und rechts herum geöffnet werden (bei Wasserhähnen ist dies genau anders herum)

– bei kleinen Gasflaschen (5- und 11 kg) kann der Regleranschluss ohne Werkzeug von Hand erfolgen, dagegen müssen bei Großflaschen (33 kg) die Ventile mit einem Schraubenschlüssel angezogen werden

– möglichst bei starkem Wind nicht grillen – hierbei kann ein Gasgrill erlischen und Gas weiterhin unkontrolliert austreten

Erste Hilfe-Maßnahmen

– sofort die Feuerwehr und den Rettungsdienst unter dem Notruf 112 alarmieren

– brennende Kleidung durch Wälzen auf dem Boden oder mit Decken ersticken bzw. schwelende Kleidung mit Wasser löschen

– verletzte Person/en aus dem Gefahrenbereich entfernen

– Kleidung soweit möglich entfernen, auf der Haut anklebende Kleidung jedoch am Körper belassen

– bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Verbrühungen oder Verbrennungen anhaltend mit lau warmen Wasser (12° – 18°C) kühlen

6. April 2018: Übung – 05.04.2018 – Personenrettung

Beim gestrigen Dienstabend übte der Löschzug 750 den Umgang mit den tragbaren Leitern. Zur Menschenrettung verfügen die Mündelheimer Feuerwehrleute über zwei Leitertypen: die dreiteilige Schiebeleiter (Rettungshöhe 12,20m / max. 3. Obergeschoss) sowie die vierteilige Steckleiten (Rettungshöhe ca. 7,60 m / max. 2. Obergeschoss).

Die angenommene Lage der Übung waren zwei Kinder, die nach dem Spielen aus zwei großen Bäumen gerettet werden mussten. So konnten beide Leitertypen eingesetzt und im Rahmen der Nachbesprechung anschaulich die Unterschiede sowie die Einsatzzwecke erläutert werden.

Nachfolgend sind drei Bilder der Übung mit Erläuterungen zu finden:

Bild 1: Wenn eine tragbare Leiter zum Einsatz kommt, dann wird diese von vier Feuerwehrleuten (zwei Trupps bestehend aus je einem Truppführer und einem Truppmann) vorgebracht und aufgestellt. Der am Leiterkopf befindliche Truppführer gibt die Kommandos um das Handling der Leiter zu koordinieren. Er bestimmt die Marschrichtung, die Aufstellposition sowie die Ausrichtung der Leiter.

Bild 2: Auf dem mittleren Bild ist die dreiteilige Schiebleiter zu sehen. Zu erkennen ist sie an den beiden Stützen, die sich rechts und links an den Leiterholmen befinden. Aufgrund ihrer Länge dient die dreiteilige Schiebleiter vor allem in dicht bebauten Quartieren als optionaler Rettungs- und Angriffsweg zur Drehleiter.

Bild 3: Im rechten Bild ist die vierteilige Steckleiter zu sehen. Sie ist in vier gleich lange Einzelteile zerlegbar und dadurch flexibel einsetzbar. Dementsprechend vielseitig sind die Einsatzzwecke: So kann sie wie die dreiteilige Schiebleiter als optionaler Rettungs- oder Angriffsweg genutzt werden. Aus den einzelnen Leiterteilen kann aber auch eine Bockleiter gebaut werden, mit der etwa Personen aus Schächten gerettet werden können. Auch kann die Steckleiter für einen sogenannten Leiterhebel – einer Methode zur Personenrettung aus geringen Höhen – vermendet werden.

         

27. Februar 2018: Anmeldung für Osterfeuer endet diese Woche

Traditionell werden in rund einem Monat wieder zahlreiche Osterfeuer im Stadtgebiet angezündet. Brauchtumsfeuer müssen allerdings jeweils vier Wochen vorher offiziell beim Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg angemeldet werden (diese Dienstleistung ist im Übrigen kostenfrei!). Somit läuft die Anmeldefrist für die Osterfeuer zum Ende der Woche ab. Das Formular zur Anmeldung von Brauchtumsfeuern sowie Ansprechpartner finden sich auf der Internetseite der Stadtverwaltung: Brauchtums- / Osterfeuer anmelden

Beim Abbrennen der Osterfeuer sind allerdings folgende Hinweise zu beachten:

– Osterfeuer sind nur zwischen Karsamstag und Ostermontag in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr erlaubt.
– Das Abbrennen des Osterfeuers muss offensichtlich dem Brauchtum dienen und ist einer gewissen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
– Es dürfen nur unbehandelte Hölzer verbrannt werden. Zur Vermeidung einer starken Rauchentwicklung sollten außerdem nur trockene Materialien verbrannt werden.
– Ein ausreichender Sicherheitsabstand zu Gebäuden, brennbaren Stoffen, Bäumen, Sträuchern und Hecken ist einzuhalten.
– Am Tag des Abbrennens ist das Brennmaterial umzuschichten. So wird verhindert, dass kleine Tiere, die sich im Schichtmaterial aufhalten oder verstecken könnten, in den Flammen verbrennen.
– Es ist besonders darauf zu achten, dass Kinder einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Osterfeuer einhalten und sich nicht unmittelbar in den auftretenden Rauchschwaden aufhalten.
– Bei der Anmeldung muss eine volljährige verantwortliche Aufsichtsperson benannt werden.
– Weitere Auskünfte gibt das Sachgebiet „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ im zuständigen Bezirksamt.
– Nicht immer handelt es sich an den Ostertagen bei einem Feuer auch um ein Brauchtumsfeuer (s. Einsatzberich 13/2016). Sollten Sie etwas Verdächtiges wahrnehmen, dann zögern Sie nicht und alarmieren die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112!

16. Februar 2018: Montag beginnt der Kartenvorverkauf für den Rheinischen Abend

In drei Tagen ist es soweit – dann beginnt der Vorverkauf für den Rheinischen Abend am 30.06., in dessen Rahmen die Kölner Kultband „De Räuber“ ein 90-minütiges Konzert spielen werden. Die Karten können im VVK für 14,- Euro erworben werden. An folgenden Vorverkaufsstellen können die Karten gekauft werden:

Mündelheim: Backfé, Zum Grind 2; Reisebüro Radtke, Zum Grind 57; Gaststätte Kreifelts, Am Seltenreich 77
Serm: Reini‘s Stehkaffee, Dorfstraße 146; Jeanina Danek Friseurmeisterin, Dorfstraße 132
Ungelsheim: Ungelsheimer Treff, Sandmüllersweg 50
Huckingen: Bäckerei Bolten, Düsseldorfer Landstraße 257
Buchholz: Treffpunkt für gepflegte Leute Textilreinigung, Münchener Straße 22

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit der Online-Bestellung: Möglich ist sie unter ffmuendelheim112jahre@t-online.de

Unter der Adresse können natürlich auch Rückfragen gestellt werden! 😉

9. Februar 2018: Neuer Gruppenführer für den Löschzug 750

In der Zeit vom 29. Januar bis zum 9. Februar 2018 nahm ein Kamerad des Löschzuges 750 am Institut der Feuerwehr NRW in Münster an einem Gruppenführerlehrgang (F3) teil. Mit Erfolg absolvierte Marcel am heutigen Freitag sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung, womit er die Qualifikation des Gruppenführers erlangt hat.

Der gesamte Löschzug 750 gratuliert Marcel zur bestandenen Prüfung und wünscht ihm alles Gute für seine weitere Laufbahn!

26. Januar 2018: De Prinz kütt zum Löschzug 750

Am gestrigen Abend wurde beim Löschzug 750 endgültig die fünfte Jahreszeit eingeläutet: So machte die Karnevalsgesellschaft Südstern Serm im Rahmen ihrer traditionellen Prinzentour auch in diesem Jahr wieder Station am Gerätehaus an der Barberstraße. Zu den verschiedenen Programmpunkten zählten dabei unter anderem Laudatien, das obligatorische Gruppenfoto sowie eine musikalische Darbietung der Prinzencrew, mit welcher der gesamte Mündelheimer „Gürzenich“ zum Schunkeln gebracht wurde. 😉 Abgerundet wurde der gesellige Abend mit einem kleinen Buffet, welches einige Kameraden für die jecken Gäste organisierten.

Wie in den vergangenen Jahren war jedoch die Vorstellung des neuen Sermer Karnevalsprinzens der Höhepunkt des Besuches. Doch diesmal war sie aus Sicht des Löschzuges 750 etwas Besonderes, denn ein für uns nicht unbekanntes Gesicht erlangte in dieser Session die Prinzenwürde: Seine Tollität Prinz Marcus I. ist zwar kein aktives Mitglied der Einheit, dennoch ist er im Hintergrund ein wichtiger Unterstützer des Löschzuges. So hat er als technischer Administrator entscheidend zum Design und Aufbau der löschzugeigenen Homepage beigetragen. Noch heute ist er mit Rat und Tat zur Stelle, wenn seine Hilfe benötigt wird. Selbst wenige Tage vor seiner Kührung hat Marcus noch an der Internetseite gearbeitet. Als Dankeschön für seine langjährige und insbesondere wertvolle Unterstützung überreichten die Mitglieder Marcus ein kleines Präsent. Vor allem aber wünscht der Löschzug 750 Marcus, seinem Hofmarschall Andre sowie seinen Paginnen Lara, Alina, Caro und Julia eine unvergessliche Session!

Zu den Gästen zählte gestern Abend auch eine Abordnung der Tanzgarde der KG Südstern. Diese momentan zwölfköpfige Gruppe wird uns im Juni bei der Durchführung unseres großen Festes unterstützen. Darüber freuen wir uns sehr und deshalb möchten auch wir euch helfen: Die Tanzgarde nimmt derzeit an der Kamelleregen-Aktion der Stadtwerke Düsseldorf teil. Um ins Finale einzuziehen, benötigt die Gruppe noch einige Stimmen, die Abstimmung endet am kommenden Freitag um 10 Uhr. Unterstützen könnt ihr die Mädels auf der folgenden Seite: Kamelleregen der Stadtwerke Düsseldorf

 

         

       

19. Januar 2018: Der Löschzug 750 sagt DANKE!

In den vergangenen Wochen waren der fehlende Respekt sowie Gewalt gegenüber Einsatzkräften in den Medien prägende Themen. Dass es jedoch auch anders geht, durften die Einsatzkräfte des Löschzuges 750 gestern erfahren. Sie können fast ausnahmslos über positive Reaktionen berichten. Einzig einige Verkehrsteilnehmer sollten ihre Fahrweise überdenken und besser in Zukunft auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. 😉

Allen anderen möchte der Löschzug 750 deshalb an dieser Stelle einmal DANKE sagen! Und zwar…
– der Bäckerei Backfé, die den Angehörigen des Löschzuges für das Frühstück im Rahmen der Wachbesetzung 30 Brötchen geschenkt hat!
– der Landfleischerei Phips, die jeder einzelnen Einsatzkraft kostenfrei ein üppiges wie delikates Mittagessen zubereitet hat!
– dem XXL Sportcenter, das den Einsatzkräften beim größten Einsatz des Löschzuges 750 frischen Kaffee spendiert hat!
– den Anwohnern der Straße „An der Hofstatt“, welche die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges nach der Beseitigung eines umgestürzten Baumes ebenfalls mit frischem Kaffee und Gebäck versorgte!

Darüber hinaus möchte sich der Löschzug 750 auch für den Zuspruch bedanken, den er in den letzten beiden Tagen erfahren haben. Nicht nur bei Facebook, sondern auch durch Passanten, welche den Feuerwehrleuten ihren Respekt für die geleistete Arbeit ausdrücken wollten.

Besonders in Erinnerung bleibt aber die Aktion eines 12-jährigen Jungens, der erst seit Kurzem Mitglied in der Jugendfeuerwehr Duisburg ist. Dieser beobachtete bei einem Einsatz die Besatzung unseres Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges. Plötzlich verschwand dieser im nahen Supermarkt und überreichte anschließend den Kräften als Dankeschön eine Tüte Süßigkeiten! Nicht zuletzt wegen solcher Geschichten bleiben Großschadenslagen wie die gestrige noch länger im Gedächtnis aller Feuerwehrleute…

14. Januar 2018: Jahreshauptversammlung 2018

Am Donnerstag hielt die Freiwillige Feuerwehr Mündelheim / Ehingen / Serm ihre diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Zu Beginn blickten die Wehrleute dabei auf das vergangene Jahr zurück, das für Duisburgs südlichste Feuerwehr ein arbeitsintensives war.

Nur wenige größere Einsätze

2017 musste der Löschzug 750 zu insgesamt 59 Einsätzen ausrücken. Damit wurde die Zahl von 42 Alarmierungen aus dem Vorjahr nicht nur deutlich übertroffen, gleichzeitig erreichte die Zahl der Einsätze einen neuen Höchststand. Dieser hohe Wert resultierte vor allem aus zahlreichen Fehlalarmen von Brand- und Heimrauchmeldern. So ließen sich gleich 22 Einsätze dieser Katgeroie zuordnen. Des Weiteren wurden die Wehrleute im letzten Jahr gehäuft zum Abstreuen von Kraftstoffspuren (acht Mal) und zu Wasserrettungseinsätzen (vier Mal) gerufen. Von Großschadenslagen blieb die Einheit glücklicherweise verschont, dennoch musste sie im vergangenen Jahr auch zu größeren Einsätzen ausrücken, etwa zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 288 mit drei beteiligten Fahrzeugen (09.02.) oder zu einem Brand in einem leerstehenden Gebäude (08.08.). Allerdings gab es auch ungewöhnliche Einsätze, zum Beispiel die Rettung von drei Falkenküken (06.07.) oder den Fund einer brennenden Phosphorbombe (14.08.). Darüber hinaus stellte der Löschzug bei über 20 Veranstaltungen eine Sicherheitswache, unter anderem bei zwei Feuerwerken und zwei Mal in der Schauinsland-Reisen-Arena.

Löschzug konnte sechs neue Mitglieder aufnehmen

Die Tätigkeiten der Feuerwehrleute beschränkten sich jedoch nicht nur auf das Einsatzgeschehen und die Durchführung von Sicherheitswachen: Um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, fanden an rund 45 Dienstabenden Aus- und Fortbildungen statt. Darüber hinaus besuchten einige Mitglieder des Löschzuges Lehrgänge an der städtischen Feuerwehrschule sowie am in Münster angesiedelten Institut der Feuerwehr NRW. Als Anerkennung für die erbrachten Leistungen wurden im Laufe des letzten Jahres mehreren Kameraden Beförderungen ausgesprochen: Dabei erhielten je zwei Kameraden die Ernennung zum Oberbrandmeister, zum Haupt- und zum Oberfeuerwehrmann. Außerdem wurde je ein Kamerad zum Brandmeister und zum Feuerwehrmann ernannt. Besonders erfreulich war zudem die Mitgliederentwicklung: Während ein Kamerad aus beruflichen Gründen die Wehr Anfang des letzten Jahres verließ, konnte die Einheit in 2017 gleich sechs Neuaufnahmen begrüßen. Dadurch wuchs die Einsatzabteilung auf 38 Aktive an. Daneben gehörten noch zwei Kameraden zur Altersabteilung, sodass der Löschzug 750 zum Stichtag 31. Dezember 2017 40 Mitglieder zählte.

Großes Festwochenende am 30.06. / 01.07.2018

Auch 2017 veranstaltete die Wehr rund um das Gerätehaus an der Barberstraße wieder ihr traditionelles Maifest inklusive des beliebten Menschenkicker-Turniers. Leider fiel eine geplante Mitmach-Aktion dem Dauerregen zum Opfer. Dennoch ließen die befreundten Vereine, Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie die Bevölkerung den Löschzug nicht im sprichwörtlichen Regen stehen. So sorgten die Gäste über den gesamten Tag für eine zufriedenstellende Besucherresonanz. Danaben nahm der Löschzug in diesem Jahr erstmalig an der Adventsfenster-Aktion des Mündelheimer Bürgervereins teil. Der Auftakt dieses lebendigen Adventskalenders fand am 1.12. ganz bewusst in Anlehnung an den Notruf der Feuerwehr am Gerätehaus statt. An diesem Abend kamen über 200 Gäste, um gemeinschaftlich den Advent einzuläuten. Aufgrund des großen Erfolges strebt die Einheit in diesem Jahr eine Wiederholung der Aktion an.

Die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr Mündelheim / Ehingen / Serm schauten nicht nur zurück, sondern blickten auch nach vorne: Mit einem großen Festakt wird am 30. Juni und 1. Juli das 112-jährige Bestehen der Einheit begangen. Die Feierlichkeiten beginnen mit einer heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Dionysius sowie der anschließenden Kranzniederlegung auf dem Mündelheimer Friedhof. Danach steigt ab 18:11 Uhr ein Rheinischer Abend im Festzelt an der Barberstraße, in dessen Rahmen die Kölner Kultband „De Räuber“ ein 90-minütiges Konzert spielen wird. Einen Tag später veranstaltet der Löschzug einen großen Tag der offenen Tür, bei dem unter anderem Einsatzübungen sowie verschiedene Fahrzeuge der Feuerwehr Duisburg und HKM-Werkfeuerwehr gezeigt werden. Parallel wird das inzwischen 9. Menschenkicker-Turnier ausgerichtet.

Drei Kameraden für langjährige Mitgliedschaft geehrt

Zu den weiteren Tagesordnungspunkten der Jahreshauptversammlung zählten die Wahlen der Funktionsträger, wie etwa dem Sicherheitsbeauftragten, den Gerätewarten, dem Schriftführer, der Vertrauensperson, den Kassenwarten und den Kassenprüfern. Abgerundet wurde die Besprechung mit einem Buffet, welches drei Kameraden organisierten, die im vergangenen Jahr für 35 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr das Ehrenzeichnen in Gold erhielten.