Normalerweise versammeln sich am Volkstrauertag sämtliche Vereine am Ehrenmal auf dem Mündelheimer Friedhof zur Kranzniederlegung, um an die Kriegsopfer des 1. und 2. Weltkrieges zu erinnern. Die Angehörigen des Löschzuges 750 haben in den vergangenen Jahren im Vorfeld der Kranzniederlegung darüber hinaus die Gräber von verstorbenen Kameraden besucht und ihrer gedacht.

Aufgrund der verschärften Corona-Lage wurde die diesjährige Kranzniederlegung allerdings bereits Mitte Oktober abgesagt. Auch das traditionelle Erinnern an die verstorbenen Kameraden konnte nicht wie üblich stattfinden. Um ihnen dennoch zu gedenken, hat die Löschzugführung heute Gestecke auf den entsprechenden Gräbern abgelegt.

Am heutigen Samstag traf der MSV Duisburg in der 3. Fußball-Bundesliga auf den FSV Zwickau. Erstmals seit Anfang März waren bei dieser Partie wieder Zuschauer zugelassen. Während des Spiels stellten Kräfte des Löschzuges 750 mit Unterstützung von Angehörigen des Löschzuges 730 (Feuerwehr Duisburg Löschzug 730) eine Brandsicherheitswache und sorgten damit für die Sicherheit der Besucher und Besucherinnen.

Aus Sicht der Feuerwehr verlief die Partie ohne besondere Vorkommnisse, sodass die Brandsicherheitswache kurz nach dem Spiel beendet werden konnte.

Bild: Guido Putscher (m.) sowie seine beiden Stellvertreter Markus Granzow (l.) und Pascal Schmeel (r.) und bilden die neue Führung des Löschzuges 750

Nach 26 bzw. 13 Jahren als Wehrführer und Stellvertreter schieden Peter Klein und Ulrich Putscher in diesem Jahr auf eigenen Wunsch aus der Löschzugführung aus, da sie die Verantwortlichkeit an jüngere Feuerwehrleute übergeben wollten.

Eigentlich sollte die turnusgemäße Ernennung der Löschzugführung bereits im April stattfinden, allerdings musste diese aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Doch diesen Monat war es soweit: unter der Leitung von Peter Christöphler vom Sachgebiet Freiwillige Feuerwehr der Stadt Duisburg wurden die Angehörigen des Löschzuges 750 am Samstag, den 18. Juli 2020, angehört. Dabei sprachen sie sich für Guido Putscher als Löschzugführer sowie für Markus Granzow und Pascal Schmeel als Stellvertreter aus.

Am heutigen Donnerstag wurde Guido Putscher durch die Amtsleitung der Feuerwehr Duisburg zum Löschzugführer bestellt, zudem wurden Markus Granzow und Pascal Schmeel durch die Amtsleitung zu seinen Stellvertretern ernannt. Damit wurde die neue Führung nun offiziell für eine Amtszeit von sechs Jahren in ihr Amt eingeführt.

Außerdem wurde im Rahmen des heutigen Dienstabends der Kamerad Marcel Daschner zum Oberbrandmeister befördert.

Zunächst dankt der Löschzug 750 Ulrich Putscher und Peter Klein für ihr langjähriges Engagement in der Wehrführung! Darüber hinaus gratulieren die Mitglieder den Gewählten und wünschen alles Gute für die kommende Amtsperiode!

Kürzlich hat der Kamerad Jochen F. erfolgreich die Prüfungen des Truppmann-Moduls 1 absolviert und somit den ersten Teil seiner Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen.


In Anerkennung für die erbrachte Leistung wurde er nun im Rahmen des gestrigen Dienstabends zum Feuerwehrmann befördert. An dieser Stelle gratulieren wir noch einmal recht herzlich zum bestandenen Lehrgang sowie zur Beförderung!

Darüber hinaus wurde gestern eine Übung gefahren, das angenommene Szenario war dabei ein Brandereignis mit Personenrettung. Einige Impressionen haben wir euch nachfolgend zusammengestellt.

Bild 1: Jochen (Mitte) bekam anlässlich seiner Beförderung eine Urkunde und Schulterklappen mit seinem neuen Dienstgrad überreicht

Auch der Löschzug 750 hat, wie viele andere Wehren in NRW, seinen Dienstbetrieb wieder aufgenommen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden zur Minimierung des Ansteckungsrisikos seit Mitte März keine Übungsdienste mehr durchgeführt. Durch die Maßnahme konnte in den letzten Monaten trotz Pandemie die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sichergestellt werden.

Doch nun war es am vergangenen Donnerstag soweit: die Angehörigen des Löschzuges 750 fuhren unter Einhaltung der nötigen Schutzmaßnahmen die erste Übung. Diese musste allerdings kurz nach Beginn aufgrund einer Alarmierung abgebrochen werden. Nachdem der Einsatz (Nr. 29/2020) abgearbeitet wurde, konnte die Übung fortgeführt werden. Natürlich hielten wir diese in ein paar Impressionen fest:

Eine traurige Nachricht erreichte den Löschzug 750 am Nachmittag: im Alter von 68 Jahren verstarb heute nach kurzer, schwerer Krankheit unser Kamerad Bernd Blomenkamp.

Erst im letzten Dezember wurde „Blomi“ für seine 50-Jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg geehrt, nachdem er zuvor 1969 in die damalige Löschgruppe Ehingen eingetreten war. Mit Vollenden des 67. Lebensjahres schied Bernd am 28. April 2019 aus dem Einsatzdienst aus, er ließ sich jedoch nicht in den Feuerwehr-Ruhestand versetzen. Bis zuletzt war Bernd aktives Mitglied in der Unterstützungsabteilung und übernahm dabei die Funktion des stellvertretenden Gerätewarts des Löschzuges 750.

Als Feuerwehrmann zeichneten Bernd insbesondere seine Hilfsbereitschaft, sein Engagement sowie seine Leidenschaft für die Feuerwehr aus. Ferner war Blomi mit diesen Werten, die für die Feuerwehr einstehen, ein Vorbild für seine Kameradinnen und Kameraden.

Unsere Gedanken gelten in diesen schweren Stunden seinen Angehörigen.

Wir werden Bernd sehr vermissen, aber ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Mach’s gut Blomi!😢

Deine Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges 750 Mündelheim / Ehingen / Serm

WIR BLEIBEN FÜR EUCH DA – das ist das Statement, welches sich im sozialen Netz derzeit stark verbreitet.
Aber das ist nicht die einzige Botschaft, die dahinter steckt: in Zeiten der Pandemie um das neuartige Corona-Virus ist unser öffentliches, privates und somit auch soziales Leben stark eingeschränkt. Um eine zu schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern, sind diese einschränkenden (temporären) Maßnahmen zwingend notwendig.

#flattenthecurve ist das Ziel – Zeit gewinnen, um Menschen zu retten und zu schützen. Leider hält sich nicht jeder an die Empfehlung, seine sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und nur noch die nötigsten Schritte zu machen.

Ein Schritt aus der Reihe, ein Meter mehr Abstand, etwas mehr Hygiene und zuhause bleiben können schon helfen die Infektionskette zu unterbrechen. Noch nie war es so einfach, Leben zu retten, indem man auf der Couch oder allgemein zu Hause bleibt.

Und daher kommt der zweite Teil der Botschaft, die der Löschzug 750 an die Bevölkerung hat:
Macht mit: BLEIBT IHR BITTE ZUHAUSE!

Euer LZ 750

Sehr geehrte Freundinnen und Freunde des Löschzuges 750,

seit etwa zwei Wochen beherrscht die Entwicklung der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus den Alltag. Die Behörden haben zahlreiche Maßnahmen angeordnet, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Unter anderem sind gemäß dem Erlass der nordrhein-westfälischen Landesregierung vom 15.03.2020 zunächst bis zum 19. April 2020 alle Veranstaltungen im Bundesland verboten. Da zum jetzigen Zeitpunkt eine Verlängerung dieser Allgemeinverfügung nicht ausgeschlossen werden kann und dem Löschzug 750 insbesondere die Gesundheit der Bevölkerung am Herzen liegt, hat sich der Löschzug 750 dazu entschlossen, dass Maifest 2020 ausfallen zu lassen.

Der Löschzug 750 hält sich die Option offen, bei einer Verbesserung der Lage, im 2. Halbjahr 2020 einen Tag der offenen Tür anzubieten. Allerdings beobachtet das Organisationsteam die Ausbreitung des Corona-Virus intensiv. Je nach Entwicklung in den kommenden Wochen wird auch ein ersatzloser Ausfall des Maifestes in Betracht gezogen. In diesem Fall würde es erst im nächsten Jahr wieder einen Tag der offenen Tür geben. Über weitere Entwicklungen wird der Löschzug 750 in den kommenden Wochen auf seiner Internet- sowie seiner Facebookseite Infomieren.

Die zum Maifest bzw. zum Menschenkicker-Turnier eingeladenen Feuerwehren und Vereine erhalten in den nächsten Tagen ein separates Anschreiben zum Ausfall des Maifestes!

Abschließend danken die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Mündelheim/Ehingen/Serm für Ihr Verständnis! Außerdem wünschen sie Ihnen alles Gute und bleiben Sie vor allem gesund!

Der Löschzug 750 (Mündelheim/Ehingen/Serm) richtete am vergangenen Donnerstag, 30. Januar, seine diesjährige Jahreshauptversammlung aus. Traditionell blickten die ehrenamtlichen Kräfte der südlichsten Einheit der Feuerwehr Duisburg auf die vergangenen zwölf Monate zurück.

Im vergangenen Jahr zählte der Löschzug 750 insgesamt 62 Alarmierungen. Dies sind zwar fünf Einsätze weniger als im Vorjahr, dennoch ist es der zweithöchste Wert in der nunmehr 113-jährigen Geschichte. Zu den häufigsten Einsatzstichworten gehörten wie in den vergangenen beiden Jahren ausgelöste Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder (13 Einsätze) sowie auslaufende Betriebsmittel bzw. Kraftstoffspuren (10 Einsätze). Darüber hinaus wurden nach markanten Sturm- und Starkregenereignissen sieben Einsätze abgearbeitet. Die trockene Witterung ab dem Frühjahr sorgte außerdem für eine überdurchschnittliche Anzahl an Bodenfeuern.

Zu den außergewöhnlichen Einsätzen zählten eine Personenrettung in einem Industriebetrieb, ein Frontalzusammenstoß zwischen einem Roller und einem PKW in Ehingen, ein Strohmietenbrand in Rahm sowie ein Zimmerbrand mit Personenrettung in Serm.

Neben einigen Brandsicherheitswachen leistete der Löschzug 750 am 24. März noch einen Sonderdienst aufgrund einer Hochhaussprengung im Stadtteil Hochheide. Mit elf Kräften verstärkte die Einheit über einen Zeitraum von zehn Stunden an diesem Tag den Grundschutz im Stadtgebiet. Insgesamt leisteten die Kräfte des Löschzuges 750 im letzten Jahr alleine rund 1.100 Stunden im Einsatzdienst. Hinzu kamen zahlreiche Ausbildungs- und Fortbildungsstunden im Rahmen des wöchentlichen Übungsdienstes sowie bei Lehrgängen.

Im nächsten Jahr warten jedoch einige Herausforderungen auf den Löschzug 750: So wirft der Ende November vom Stadtrat beschlossene Brandschutzbedarfsplan seine Schatten voraus. Kurzfristig wird der Löschzug 750 neue Aufgaben und Technik erhalten, mittelfristig soll überdies eine Jugendgruppe am Standort eingerichtet werden.


Ende Januar waren zwei Kameraden in der neugegründeten Unterstützungs-abteilung sowie 32 Frauen und Männer in der Einsatzabteilung aktiv. Damit weist der Löschzug 750 aktuell 42 Einsatzkräfte auf.

Der Donnerstag zwei Wochen vor Altweiber ist inzwischen beim Löschzug 750 traditionell durch den Karneval gekennzeichnet. Wie in den vergangenen Jahren machte die Karnevalsgesellschaft Südstern Serm an diesem Donnerstag im Rahmen ihrer Prinzentour Station am Gerätehaus an der Barberstraße. Der Höhepunkt war dabei die Vorstellung der diesjährigen Tollität Prinz Micha I. (Michael Weber) mit seinem Hofmarschall Flo (Florian Hümbs). Begleitet wurde die Prinzencrew von sämtlichen Gruppen der Karnevalsgesellschaft, etwa dem Elferrat, der Prinzengarde oder den Amazonen.

Zwei Stunden zuvor war zum ersten Mal die Kinderprinzencrew beim Löschzug 750 zu Gast. Prinz Luis I. und sein Hofmarschall Tim hatten sich einen Besuch bei der Feuerwehr gewünscht und diesem Wunsch ist der Löschzug 750 gerne nachgekommen. So nahmen sich die Feuerwehrleute ausreichend Zeit und zeigten dem närrischen Nachwusch u.a. die Fahrzeuge des Löschzuges.

Doch der Löschzug 750 konnte an diesem Donnerstagabend noch weitere Gäste begrüßen: eine Abordnung des Sachgebietes Freiwillige Feuerwehr machte sich auf den Weg nach Mündelheim, um den 2. stellvertretenden Löschzugführer Ulrich Putscher zu überraschen. Ulrich Putscher trat 1993 in die damalige Löschgruppe 705 ein und konnte 2018 sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern, allerdings konnte er urlaubsbedingt nicht an der Ehrung der Stadt Duisburg teilnehmen. Diese Ehrung wurde nun mit der Verleihung des Feuerwehr-Ehrenzeichens des Landes Nordrhein-Westfalen in silber nachgeholt.

An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 bei Ulrich Putscher für seine lange Einsatzbereitschaft sowie die Verdienste für den Löschzug!

Abschließend bedankt sich der Löschzug 750 bei der Karnevalsgesellschaft Südstern Serm für den Besuch und wünscht eine schöne Session 2020!

Weitere Bilder von Donnerstagabend sind auf der Internetseite der KG Südstern Serm zu finden: https://www.kg-suedstern-serm.de/