Am Donnerstag wurde bei der Übung ein technischer Dienst zum Einsatz der Tragkraftspritze durchgeführt. Bei der Tragkraftspritze (Abkürzung TS) handelt es sich um eine durch einen Motor angetriebene Feuerlöschpumpe, die getragen werden kann und nicht fest in einem Fahrzeug eingebaut ist. Der Löschzug 750 verfügt über eine Tragkraftspritze des Typens PFPN 10-1000, die bei einem Druck von 10 bar bis zu 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern kann. Bei der Übung stand der Umgang mit der tragbaren Pumpe im Vordergrund, aber auch das Saugen aus offenen Gewässern wurde bei dieser Gelegenheit geübt.

Gerade im Hinblick auf die derzeitige Trockenheit war die Behandlung dieses Themas wichtig, da zum Wachbezirk des Löschzuges 750 unter anderem das mehrere hunderte Hektar große Rheinvorland gehört. Bei einem größeren Brand würde hier die Wasserentnahme aus dem Rhein erfolgen. Darüber hinaus kann die Tragkraftspritze bei der gegenwärtigen Witterung sehr gut dazu eingesetzt werden, um sauerstoffarme Teiche umzusetzen, womit etwa ein Fischsterben verhindert werden kann.