Am Osterwochenende verzeichneten die Feuerwehren in der gesamten Region zahlreiche Einsätze. Auch der Löschzug 750 wurde in den vergangenen Tagen zwei Mal alarmiert: am späten Nachmittag des Ostersonntages wurde der Feuerwehr Duisburg eine unklare Rauchentwicklung aus einem Waldstück gemeldet. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass kein Schadensfeuer vorlag, sondern dass die Rauchentwicklung von einem angemeldeten Osterfeuer ausging.

Am Vormittag des Ostermontages wurde der Löschzug 750 dann aufgrund brennenden Unrats gerufen. In einem Landschaftsschutzgebiet wurden glimmende Reste eines Lagerfeuers vorgefunden, die mit einem Schnellangriff abgelöscht wurden. Alles in allem verliefen die beiden Einsätze trotz der Trockenheit erfreulicherweise glimpflich.

Weitere Informationen: Westdeutsche Allgemeine Zeitung 2019-04-22

Hintergrund: Erhöhte Wald- und Flächenbrandgefahr am Osterwochende

Die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen sowie die sommerlichen Temperaturen von über 25° C sorgten am Osterwochenende für eine erhöhte Gefahr vor Wald- und Flächenbränden: der Deutsche Wetterdienst hatte für den gesamten Niederrhein die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. Deshalb war insbesondere beim Abbrennen von Osterfeuern Vorsicht geboten! Folgende Hinweise sollten Veranstalter von Osterfeuern daher beachten:

– Zur Verhinderung einer Ausbreitung des Feuers sollte der Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen mindestens 50 sowie zu Straßen mindestens 100 Meter betragen.
– Das offene Feuer sollte grundsätzlich beaufsichtigt werden. Die Feuerstelle sollte daher erst verlassen werden, wenn sie komplett erkaltet ist.
– Sollte das Feuer außer Kontrolle geraten, sollte umgehend die Feuerwehr unter dem Notruf 112 alarmiert werden! Am Osterwochenende waren die haupt- und ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr Duisburg trotz der Feiertage selbstverständlich #imEinsatzfuerDuisburg.


Am Gründonnerstag fand im Rahmen des wöchentlichen Dienstabends eine Ausbildungseinheit zum Saugen aus offenen Gewässern statt. Des Weiteren wurde der Umgang mit dem tragbaren Wasserwerfer geübt.

Zum Sonnenuntergang entstand dabei ein Schnappschuss der Kategorie „Feuerwehrromantik“ (zum Vergrößern oben auf das Bild klicken). Damit wünschen die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges allen frohe Ostern und schöne Feiertage!

Für den Löschzug 750 geht ein ereignisreicher Sonntag zu Ende: Zwischen 11:30 und 16:45 Uhr stellten acht Einsatzkräfte des Löschzuges eine Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena. Anlass war die Drittliga-Begegnung des KFC Uerdingen gegen den VfL Osnabrück. Vor 6.301 Zuschauern gewann der Spitzenreiter aus Niedersachsen mit 3:1 gegen die Elf aus Duisburgs Nachbarstadt Krefeld. Aus Sicht der Feuerwehr verlief der Spieltag ohne besondere Vorkommnisse.

Dagegen wurden die Kameraden des Löschzuges 750, die während der Brandsicherheitswache den Grundschutz im Wachgebiet sicherstellten, innerhalb von wenigen Minuten zu gleich zwei Einsätzen gerufen. Hierbei wurden jeweils technische Hilfeleistungen durchgeführt.

Die Drehleiter zählt zu den bekanntesten Fahrzeugtypen der Feuerwehr. Klassisch wird das Hubrettungsfahrzeug zur Brandbekämpfung und zur Menschenrettung bei Schadensfeuern eingesetzt. Im Alltag der Feuerwehr wird es jedoch wesentlich vielseitiger verwendet: weitere beispielhafte Einsatzlagen sind Personen- und Tierrettungen bei Hilfeleistungen, die Beseitigung von Sturmschäden sowie die Unterstützung des Rettungsdienstes oder der Polizei. So kommt es regelmäßig vor, dass auch bei Einsätzen des Löschzuges 750 eine Drehleiter verwendet wird. Allerdings gehört keine Drehleiter zum Fuhrpark des Löschzuges. In Duisburg werden Hubrettungsfahrzeuge vorrangig von hauptamtlichen Kräften besetzt.

Je nach Lage kann es jedoch sein, dass Angehörige des Löschzuges ebenfalls mit der Drehleiter arbeiten. Hierfür finden in regelmäßigen Abständen Einweisungen in das Fahrzeug bzw. an bestimmten Systemen oder Geräteschaften der Drehleiter statt. Eine solche Fortbildung fand am vergangenen Donnerstag im Rahmen des wöchentlichen Dienstabends statt. Die Schwerpunkte lagen hierbei auf dem Krankentragesystem sowie dem Aufbau und Anschluss des Monitors.

An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug bei den Kameraden der Feuer- und Rettungswache 7 für diesen praxisnahen Unterricht!

Das Zentrum des Duisburger Stadtteils Hochheide wird seit über vier Jahrzehnten von den Wohnhäusern an der Ottostraße, den sogenannten Weißen Riesen, geprägt. Einst waren die Hochhäuser ein beliebter Wohnort, doch mit dem Strukturwandel zeigten sich hier besonders starke Trading-Down-Effekte. Bereits seit einigen Jahren betreibt die Stadt Duisburg im Stadtteil ein Quartiersmanagement und bereitet im Hintergrund intensiv die Revitalisierung des Viertels vor. Am heutigen Sonntag wurde um 12 Uhr mit der Sprengung eines Wohnhochhauses die Umgestaltung eingeläutet.

Gesprengt wurde das westlichste der insgesamt sechs Hochhäuser. Gebaut wurde der 90 Meter lange und 60 Meter hohe Baukörper 1972. Auf 22 Stockwerken entstanden 320 Wohnungen, die allerdings schon seit längerer Zeit leerstanden. Mit den Jahren verfiel das Gebäude Zusehens, auch war Vandalismus ein großes Problem. 290 Kilogramm Sprengstoff sorgten dafür, dass das Hochhaus heute in weniger als zehn Sekunden in sich zusammenfiel.

Die Feuerwehr Duisburg war bei diesem Ereignis mit mehreren hunderten Kräften im Einsatz. Unterstützt wurden diese von diversen Hilfsorganisationen wie z. B. dem THW. Der Löschzug 750 verstärkte während des Einsatzes den Grundschutz und wäre ggf. bei größeren Schadenslagen als Unterstützungseinheit im gesamten Stadtgebiet eingesetzt worden. Um bei eventuellen Einsätzen zeitnah ausrücken zu können, besetzten elf Kräfte des Löschzuges zwischen 07:00 und 17:00 Uhr das Gerätehaus an der Barberstraße.

Nach dem Dienstbeginn setzten sich die Kameraden zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen. Danach wurde das Gerätehaus instandgehalten und geputzt, Geräte wurden geprüft und neuen Kameraden währenddessen erklärt. Gegen 12 Uhr wurde dann die Sprengung des Hochhauses, die live im Fernsehen übertragen wurde, verfolgt. Etwas später stand noch ein Mittagessen auf dem Plan. Zu Einsätzen mussten die Angehörigen des Löschzuges während ihrer Bereitschaft nicht ausrücken.

Traditionell werden auch in diesem Jahr an den Ostertagen wieder zahlreiche Osterfeuer im Stadtgebiet angezündet. Brauchtumsfeuer müssen allerdings jeweils vier Wochen vorher offiziell beim Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg angemeldet werden (diese Dienstleistung ist im Übrigen kostenfrei!). Somit läuft die Anmeldefrist für die Osterfeuer zum Ende der kommenden Woche ab. Das Formular zur Anmeldung von Brauchtumsfeuern sowie Ansprechpartner finden sich auf der Internetseite der Stadtverwaltung: Brauchtums- / Osterfeuer anmelden

Beim Abbrennen der Osterfeuer sind allerdings folgende Hinweise zu beachten:

– Osterfeuer sind nur zwischen Karsamstag und Ostermontag in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr erlaubt.
– Das Abbrennen des Osterfeuers muss offensichtlich dem Brauchtum dienen und ist einer gewissen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
– Es dürfen nur unbehandelte Hölzer verbrannt werden. Zur Vermeidung einer starken Rauchentwicklung sollten außerdem nur trockene Materialien verbrannt werden.
– Ein ausreichender Sicherheitsabstand zu Gebäuden, brennbaren Stoffen, Bäumen, Sträuchern und Hecken ist einzuhalten.
– Am Tag des Abbrennens ist das Brennmaterial umzuschichten. So wird verhindert, dass kleine Tiere, die sich im Schichtmaterial aufhalten oder verstecken könnten, in den Flammen verbrennen.
– Es ist besonders darauf zu achten, dass Kinder einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Osterfeuer einhalten und sich nicht unmittelbar in den auftretenden Rauchschwaden aufhalten.
– Bei der Anmeldung muss eine volljährige verantwortliche Aufsichtsperson benannt werden.
– Weitere Auskünfte gibt das Sachgebiet „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ im zuständigen Bezirksamt.
– Nicht immer handelt es sich an den Ostertagen bei einem Feuer auch um ein Brauchtumsfeuer (s. Einsatzberich 13/2016). Sollten Sie etwas Verdächtiges wahrnehmen, dann zögern Sie nicht und alarmieren die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112!

Am Tulpensonntag strömten trotz Regen nach Polizeiangaben fast 10.000 Närrinnen und Narren zum traditionellen Karnevalsumzug der KG Südstern Serm. Um während der Veranstaltung den Grundschutz in Duisburgs südlichstem Ortsteil sicherzustellen, wurde an der Sermer Grundschule eine temporäre Feuer- und Rettungswache eingerichtet. Diese wurde zwischen 10 und 17 Uhr durch Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der ehrenamtlichen Löschzüge 530 und 750 besetzt.

Gegen 14:45 Uhr wurden Einsatzkräfte des Löschzuges 750 gemeinsam mit weiteren Einheiten der Feuerwehr Duisburg zur Beseitigung einer längeren Ölspur alarmiert. Nach über zwei Stunden wurden die Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen und die Einsatzstelle an die Wirtschaftsbetriebe übergeben. Daneben wurde der Rettungswagen im Verlauf des Tages zu mehreren medizinischen Notfällen gerufen.

Gestern Abend bekam der Löschzug 750 besonderen Besuch: Im Rahmen ihrer alljährigen Prinzentour machte die Karnevalsgesellschaft Südstern Serm wieder Station bei der Feuerwehr. Die Angehörigen des Löschzuges konnten dabei eine Vielzahl an Gästen begrüßen: so marschierten Abordnungen des Vorstandes, der Prinzengarde, des Elferrates, der Tanzgarde und der Amazonen im Gerätehaus an der Barberstraße ein. Natürlich durfte die Prinzencrew um den neuen Sermer Karnevalsprinzen Ludger I. (Ludger Heesen) und seinen Hofmarschall Wolfgang Schwertner nicht fehlen.

Die Vorstellung der Prinzencrew war der Höhepunkt des Abends. Neben Laudationen, der Präsentation des Prinzenliedes und dem traditionellen Gruppenfoto gab es für die Einsatzkräfte aber noch einen ganz besonderen Moment: als Dank und Anerkennung für die im vergangenen Jahr geleisteten Dienste erhielt jedes anwesende Mitglied des Löschzuges den diesjährigen Karnevalsorden der Prinzencrew – eine sichtlich gelungene Überraschung! Anschließend luden die Angehörigen des Löschzuges ihre Gäste zu einem kleinen Buffet ein, das durch das Küchenteam organisiert wurde.

Die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges 750 bedanken sich an dieser Stelle für den Besuch der Karnevalsgesellschaft und wünschen allen Sermer Narren – insbesondere Prinz Ludger I. und seinem Hofmarschall Wolfgang – eine schöne und unvergessliche Session!

         

             

Nach dem erfolgreichen Absolvieren des Zugführer-Lehrgangs wurde der Kamerad Markus Granzow Donnerstagabend im Rahmen des wöchentlichen Dienstes zum Brandinspektor befördert. Die Beförderung sprach ein Mitarbeiter des Sachgebietes Freiwillige Feuerwehr aus.

Darüber hinaus freut sich der Löschzug 750 über einen Neuzugang. Dieser zog kürzlich nach Mündelheim und war bereits bei einer anderen Duisburger Löschgruppe aktiv. Mit dem Wohnortwechsel verbunden war der Eintritt in den Löschzug 750.

An dieser Stelle heißen die Kameradinnen und Kameraden Lukas noch einmal herzlich Willkommen und gratulieren Markus zur ausgesprochenen Beförderung!

    

In den vergangenen zwei Wochen nahm ein Kamerad des Löschzuges 750 an einem Lehrgang am Institut der Feuerwehr (IdF) in Münster teil. Die Ziele des Lehrgangs waren der Erwerb der theoretischen Kenntnisse sowie der Befähigungen, einen Zug der Freiwilligen Feuerwehr und Personal im normalen Dienstbetrieb zu führen sowie Einsatzstellen zu leiten. Er schloss alle erforderlichen Prüfungen mit Erfolg ab und trägt dadurch seit Freitag die Qualifikation „Zugführer“.

Lieber Markus, an dieser Stelle noch einmal im Namen des gesamten Löschzuges herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Lehrgang!