Bei der wöchentlichen Übung des Löschzuges 750 war am vergangenen Donnerstag die angenommene Lage brennender Unrat in einer Grünfläche – und damit ein Einsatzszenario aus dem klassischen Feuerwehralltag. Das Ziel dieser Übung war es gerade den jungen Feuerwehrleuten zu zeigen, dass auch vermeindlich kleineren Lagen immer ernst genommen werden müssen. So kann es etwa durch Windböen und damit verbundenen Funkenflug zu einer Brandausbreitung kommen. Gerade bei einer trockenen Witterung, wie sie derzeit herrscht, ist diese Gefahr erhöht. Ebenso ist es wichtig auch kleine Glutnester zu löschen. Andernfalls kann ein Feuer wieder aufflammen und letztlich zu einem größeren Schaden führen.

Nachfolgend werden vier Bilder der Übung mit Erläuterungen gezeigt:

Bild 1: Mit einer Dunghake wird der Unrat auseinandergezogen, damit kleine Glutnester abgelöscht werden können.

Bild 2: Um die umgebende Begrünung vor einer Brandausbreitung zu schützen, wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut. Der Sprühstrahl sorgt dafür, dass eine möglichst große Oberfläche mit Wasser benetzt wird.

Bild 3: Genauso wichtig wie die Brandbekämpfung und die Verhinderung der Brandausbreitung ist die Absicherung der Einsatzstelle. So werden die Einsatzkräfte vor allem gegen den fließenden Verkehr geschützt.

Bild 4: Dieses Bild zeigt die Lage aus der Vogelperspektive: Am rechten Wegesrand befand sich hinter den Gebüschen die fiktive Brandstelle, entlang des linken Wegesrandes musste die Begrünung vor einer Brandausbreitung geschützt werden.