Mit dem Stichwort „LKW in Überlandleitung gefahren“ wurde der Löschzug 750 am Dienstagvormittag nach Serm gerufen. Dort hat ein LKW beim Abbiegen zunächst einen Freileitungsmast touchiert und anschließend die Überlandleitung heruntergerissen. Entgegen der ersten Meldung lag das Stromkabel nicht auf dem LKW, sondern am Straßenrand.

Als Erstmaßnahme wurde durch die Feuerwehr und die ebenfalls alarmierte Polizei der Gefahrenbereich abgesperrt. Mitarbeiter der nachgeforderten Stadtwerke Duisburg untersuchten im Anschluss die beschädigte Stromleitung. Darüber hinaus wurde die Standsicherheit des angefahrenen Freileitungsmastes geprüft. Da von diesem keine Gefahr mehr für Verkehrsteilnehmer ausging, beendete die Feuerwehr nach gut 50 MInuten ihren Einsatz und übergab die Einsatzstelle an die Stadtwerke Duisburg.

Das Orkantief „Sabine“ sorgte am Montagmittag für eine weitere Alarmierung des Löschzuges 750. Nach ersten Meldungen sollten zwischen dem Duisburger Ortsteil Rheinheim und Krefeld-Gellep-Stratum in Rheinnähe mehrere Hochspannungskabel einer Freileitung drohen herabzustürzen. Zunächst wurde der Gefahrenbereich von der Polizei und der Feuerwehr weiträumig abgesperrt. Anschließend wurde die Einsatzstelle mit Mitarbeitern des Betreibers erkundet. Dabei wurde festgestellt, dass an einem rechtsrheinischen Tragmast ein Kabel gerissen war und in den Rhein stürzte. Hierbei handelte es sich glücklicherweise nicht um ein Hochspannungs-, sondern um ein ungefährliches Erdungskabel.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das Erdungskabel eine Leitung mit Spannung nach sich ziehen könnte, wurde das abgerissene Kabel durch den Betreiber gesichert. Während der Maßnahme unterstützte der Löschzug 750 die Polizei bei der Absperrung des Gefahrenbereiches. Zeitgleich sperrte die Wasserschutzpolizei zwischen den Stromkilometern 760 und 762 den Rhein für die Schifffahrt.

Nach rund eineinhalb Stunden konnten die Kräfte des Löschzuges wieder an ihren Standort einrücken.

Weitere Informationen: Neue Ruhr Zeitung vom 2020-02-10

Der Deutsche Wetterdienst hat am späten Sonntagvormittag eine Unwetterwarnung für Duisburg vor schweren Sturm- und orkanartigen Böen ausgegeben, welche ab dem Nachmittag über das Stadtgebiet ziehen sollten. Aufgrund der Prognose des Wetterdienstes wurde für diesen Zeitraum ein erhöhtes Einsatzaufkommen erwartet. Daher entschied der Lagedienst der Feuerwehr Duisburg alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr besetzen zu lassen.

Rund 20 Angehörige des Löschzuges 750 sammelten sich daraufhin gegen 16:20 Uhr am Gerätehaus an der Barberstraße und besetzten alle drei Fahrzeuge der Einheit. Nachdem sich die Lage gegen Mitternacht entspannte, konnte die Bereitschaft aufgelöst werden. Zu Einsätzen musste der Löschzug 750 nicht ausrücken.

Die Feuerwehr Duisburg und das Technische Hilfswerk verzeichneten infolge des Orkantiefs „Sabine“ jedoch über 110 unwetterbedingte Einsätze.

Weitere Informationen: Rheinische Post 2020-02-10

Der Donnerstag zwei Wochen vor Altweiber ist inzwischen beim Löschzug 750 traditionell durch den Karneval gekennzeichnet. Wie in den vergangenen Jahren machte die Karnevalsgesellschaft Südstern Serm an diesem Donnerstag im Rahmen ihrer Prinzentour Station am Gerätehaus an der Barberstraße. Der Höhepunkt war dabei die Vorstellung der diesjährigen Tollität Prinz Micha I. (Michael Weber) mit seinem Hofmarschall Flo (Florian Hümbs). Begleitet wurde die Prinzencrew von sämtlichen Gruppen der Karnevalsgesellschaft, etwa dem Elferrat, der Prinzengarde oder den Amazonen.

Zwei Stunden zuvor war zum ersten Mal die Kinderprinzencrew beim Löschzug 750 zu Gast. Prinz Luis I. und sein Hofmarschall Tim hatten sich einen Besuch bei der Feuerwehr gewünscht und diesem Wunsch ist der Löschzug 750 gerne nachgekommen. So nahmen sich die Feuerwehrleute ausreichend Zeit und zeigten dem närrischen Nachwusch u.a. die Fahrzeuge des Löschzuges.

Doch der Löschzug 750 konnte an diesem Donnerstagabend noch weitere Gäste begrüßen: eine Abordnung des Sachgebietes Freiwillige Feuerwehr machte sich auf den Weg nach Mündelheim, um den 2. stellvertretenden Löschzugführer Ulrich Putscher zu überraschen. Ulrich Putscher trat 1993 in die damalige Löschgruppe 705 ein und konnte 2018 sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern, allerdings konnte er urlaubsbedingt nicht an der Ehrung der Stadt Duisburg teilnehmen. Diese Ehrung wurde nun mit der Verleihung des Feuerwehr-Ehrenzeichens des Landes Nordrhein-Westfalen in silber nachgeholt.

An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 bei Ulrich Putscher für seine lange Einsatzbereitschaft sowie die Verdienste für den Löschzug!

Abschließend bedankt sich der Löschzug 750 bei der Karnevalsgesellschaft Südstern Serm für den Besuch und wünscht eine schöne Session 2020!

Weitere Bilder von Donnerstagabend sind auf der Internetseite der KG Südstern Serm zu finden: https://www.kg-suedstern-serm.de/

Am späten Samstagabend wurde der Rettungsdienst der Stadt Duisburg zu einem medizinischen Notfall nach Mündelheim gerufen. Für den Abtransport des Patienten durch ein enges Treppenhaus forderten die Rettungskräfte die Feuerwehr zur Trageunterstützung an, woraufhin der Löschzug 750 nachalarmiert wurde. Mithilfe eines Bergetuches wurde die Person durch das Treppenhaus getragen und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

Im Spätwinter 1990 richtete die markanteste Sturm- und Orkantiefserie seit Beginn der Wetteraufzeichnung schwere Schäden in Mitteleuropa an. In rascher Abfolge betrafen drei dieser Tiefs unter anderem Westdeutschland und sorgten für reichlich Arbeit bei den Feuerwehren und Hilfsorganisationen.

Den Auftakt machte heute vor 30 Jahren, am 25. Januar 1990, das Orkantief „Daria“, dessen Orkanböen bis zu 150 km/h erreichten. An diesem Tag nahm unter anderem der Duisburger Stadtwald schwere Schäden, gegen 19:00 Uhr gab es zudem einen Stromausfall, der nahezu alle Stadtteile betraf. Dazu wurden durch die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet über 500 sturmbedingte Einsätze abgearbeitet. Auch der Löschzug 750 (damals noch als Löschgruppe 705 organisiert) war ab 17:15 Uhr im Dauereinsatz. Dabei wurden mehrfach umgestürzte Bäume von Fahrbahnen geräumt sowie Gefahrenstellen durch herabstürzende Bauteile abgesichert. Ein Einsatz endete glimpflich, bei dem auf einer Bundesstraße ein Baum auf einen fahrenden PKW stürzte. Erst nach Mitternacht rückten die letzten Kräfte der Einheit an ihren Standort zurück.

Nur neun Tage später zog das Randtief „Herta“ über Südwestdeutschland und erreichte am Niederrhein schwere Sturmböen zwischen 90 und 100 km/h. In Folge des Sturmtiefs wurde die Löschgruppe 705 wurde gegen 22:00 Uhr in Bereitschaft versetzt. Aus dieser rückte sie zu einem umgestürzten Baum in Mündelheim aus.

Für deutlich mehr Arbeit sorgte am 26. Februar 1990, dem Rosenmontag, das Orkantief „Vivian“. Aus Sicherheitsgründen wurde bereits im Vorfeld der Duisburger Rosenmontagszug abgesagt. Orkanböen bis 130 km/h sorgten für abgedeckte Dächer und zahlreiche umgestürzte Bäume, in Hochfeld kippte gar ein Verladekran auf einem Werksgelände um. Insgesamt zählte die Feuerwehr Duisburg über 400 Einsätze, 14 davon wurden durch die Löschgruppe 705 abgearbeitet. Dabei fand sich eine Einsatzstelle im Zoo Duisburg, wo ein Baum nahe des Robbengeheges umstürzte. Gegen 19:00 konnten die Angehörigen der Einheit den letzten Sturmeinsatz an diesem Tag abarbeiten.

Quellen:

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Mündelheim/Ehingen/Serm

Sturmserie im Januar/Februar 1990 (Kachelmannwetter)

Ungewöhnliche Sturm-/Orkanserie im Winter 1989/1990 (Sturmwetterblog)

Der Löschzug 750 wurde am Mittwochnachmittag aufgrund einer Kraftstoffspur nach Mündelheim gerufen. Vor Ort wurde festgestellt, dass sich eine Dieselspur auf einer Länge von rund 100 Metern über zwei Straßen zog. Um die Gefahr für Verkehrsteilnehmer zu beseitigen, wurde die Spur mit Bindemitteln abgestreut. Anschließend konnten die eingesetzten Kräfte wieder an ihren Standort einrücken.

Am Samstagvormittag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim alarmiert. Der betreffende Bereich wurde von einem Trupp unter Atemschutz revidiert, dabei wurden Kochdünste als Auslösegrund festgestellt. Anschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt, ehe die Einsatzkräfte wieder an ihre Standorte einrücken konnten.

Am Nachmittag des Dreikönigstages wurde der Löschzug 750 zu seinem ersten Einsatz im neuen Jahr gerufen. Grund für die Alarmierung war eine vermeintliche Ölspur auf einer Bundesstraße. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass in geringem Umfang lediglich Kühlflüssigkeit ausgelaufen war. Eine Verkehrsgefährdung lag somit nicht vor, weshalb die Kräfte des Löschzuges 750 nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten.


In wenigen Stunden ist das Jahr 2019 Geschichte – der perfekte Zeitpunkt um auf das neue Jahr zu blicken und das alte Revue passieren zu lassen.   2019 wurde der Löschzug 750 zu 62 Einsätzen gerufen. Damit wurde die Einheit zwar etwas seltener alarmiert als noch 2018, es ist aber immer noch die zweithöchste Einsatzzahl in der nunmehr 113-jährige Geschichte des Löschzuges. Daneben stellten die Kräfte des Löschzuges 750 2019 noch mehrere Sicherheitswachen bei Veranstaltungen im Stadtgebiet und leisteten so – ohne Aus- und Fortbildung – insgesamt gut 1.000 ehrenamtliche Dienststunden. Der Löschzug 750 brachte sich in den vergangenen zwölf Monaten auch wieder intensiv in die Dorfgemeinschaft ein und veranstaltete unter großer Teilnahme der Bevölkerung das traditionelle Maifest. Des Weiteren fanden erst kürzlich am Gerätehaus das Martinssingen und das Adventsfenster statt. Die vielen positiven Eindrücke der Veranstaltungen bleiben genauso in Erinnerung wie das 50-jährige Dienstjubiläum des Kameraden Bernd Blomenkamp, der Sonderdienst zur Hochhaus-Sprengung in Hochheide oder die Überraschung einer treuen Unterstützerin des Löschzuges im Januar.

Im nächsten Jahr warten jedoch einige Herausforderungen auf den Löschzug 750: so steht etwa der angekündigte Generationswechsel an, in dessen Folge einige Kameraden aus der Einsatz- in die Altersabteilung übertreten werden. Daher wird die Einheit 2020 einen stärkeren Fokus auf die Mitgliedergewinnung legen. Darüber hinaus wirft der Ende November vom Stadtrat beschlossene Brandschutzbedarfsplan seine Schatten voraus: kurzfristig wird der Löschzug 750 neue Aufgaben und Technik erhalten, mittelfristig soll überdies eine Jugendgruppe eingerichtet werden.

Aktuell laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste Maifest auf Hochtouren. Die ersten Programmpunkte konnten dabei schon festgemacht werden, sodass sich auf ein kurzweiliges Maifest gefreut werden darf! Bis dahin ist aber noch etwas Zeit…

Nun wünschen euch die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges 750 aber erst einmal einen schönen Silvesterabend, einen guten und sicheren Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2020!