Der Löschzug 750 rückte am
Donnerstagvormittag zusammen mit einer Löscheinheit und einem Einsatzleitwagen
sowie mit dem Rettungsdienst aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage nach
Mündelheim aus. Vor Ort wurden die ersteintreffenden Kräfte des Löschzuges 750
von Einweisern über eine unklare Rauchentwicklung im Keller des Gebäudes
informiert. Daraufhin revidierte ein Trupp unter umluftunabhägigem Atemschutz
die betreffenden Räumlichkeiten, hierbei kam auch eine Wärmebildkamera zum
Einsatz. Die Kontrolle innerhalb des Gebäudes verlief jedoch negativ.
Die weitere Erkundung ergab, dass
außerhalb des Gebäudes Handwerksarbeiten durchgeführt wurden. Hierbei entstand
kurzzeitig Rauch, der über ein geöffnetes Fenster in den Keller ziehen konnte.
Ein Schadensfeuer lag somit nicht vor, weshalb die Einsatzkräfte nach rund 30
Minuten wieder einrücken konnten.
Sehr geehrte Freundinnen und Freunde des Löschzuges 750,
seit etwa zwei Wochen beherrscht die Entwicklung der
Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus den Alltag. Die Behörden haben
zahlreiche Maßnahmen angeordnet, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Unter
anderem sind gemäß dem Erlass der nordrhein-westfälischen Landesregierung vom
15.03.2020 zunächst bis zum 19. April 2020 alle Veranstaltungen im Bundesland
verboten. Da zum jetzigen Zeitpunkt eine Verlängerung dieser Allgemeinverfügung
nicht ausgeschlossen werden kann und dem Löschzug 750 insbesondere die
Gesundheit der Bevölkerung am Herzen liegt, hat sich der Löschzug 750 dazu entschlossen, dass Maifest 2020
ausfallen zu lassen.
Der Löschzug 750 hält sich die Option offen, bei einer
Verbesserung der Lage, im 2. Halbjahr 2020 einen Tag der offenen Tür anzubieten.
Allerdings beobachtet das Organisationsteam die Ausbreitung des Corona-Virus
intensiv. Je nach Entwicklung in den kommenden Wochen wird auch ein ersatzloser
Ausfall des Maifestes in Betracht gezogen. In diesem Fall würde es erst im
nächsten Jahr wieder einen Tag der offenen Tür geben. Über weitere
Entwicklungen wird der Löschzug 750 in den kommenden Wochen auf seiner
Internet- sowie seiner Facebookseite Infomieren.
Die zum Maifest bzw. zum Menschenkicker-Turnier eingeladenen
Feuerwehren und Vereine erhalten in den nächsten Tagen ein separates
Anschreiben zum Ausfall des Maifestes!
Abschließend danken die Kameradinnen
und Kameraden des Löschzuges Mündelheim/Ehingen/Serm für Ihr Verständnis!
Außerdem wünschen sie Ihnen alles Gute und bleiben Sie vor allem gesund!
In der Nacht zum Montag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei mit dem Stichwort „Hilflose Person in Wohnung“ nach Serm gerufen. Bei der Erkundung durch den Gruppenführer wurde festgestellt, dass bereits durch die ersteintreffenden Kräfte der Polizei eine Notfalltüröffnung erfolgte. Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht erforderlich, sodass der Löschzug 750 nach wenigen Minuten wieder einsatzbereit einrücken konnte.
Der Löschzug 750 wurde am späten
Montagnachmittag mit dem Stichwort „Auslaufender Kraftstoff“ nach Mündelheim
gerufen. Die Erkundung ergab, dass sich eine Dieselspur über eine Länge von
rund 400 Metern über drei Straßen des Ortsteils zog. Ursächlich für den Kraftstoffaustritt
war ein technischer Defekt an einem PKW.
Um die Gefahr für
Verkehrsteilnehmer zu beseitigen, wurde die Dieselspur mit Bindemitteln
abgestreut. Da die Dieselspur gerade in Kurvenbereichen großflächig war, wurde
bei den Arbeiten auch ein Streuwagen eingesetzt. Während des Abstreuens wurde die
Einsatzstelle darüber hinaus gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Nach
rund 45 Minuten konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort
einrücken.
Der Löschzug 750 war gerade erst
eingerückt, als die Meldeempfänger ein weiteres Mal ertönten. Diesmal wurde ein
Sturmschaden in Huckingen gemeldet. Vor Ort wurde festgestellt, dass gleich
zwei Bäume auf ein Mehrfamilienhaus gefallen waren. Die Bäume verursachten am
Gebäude allerdings keine Schäden, auch ging keine Gefahr von diesen aus. Die
Einsatzstelle wurde jedoch vorsorglich durch die Feuerwehr großräumig abgesichert
und anschließend an den Eigentümer übergeben.
Aufgrund des erhöhten Einsatzaufkommens
im Stadtgebiet wurde zusätzlich das Löschgruppenfahrzeug besetzt. Nachdem sich
die Zahl der offenen Einsatzstellen reduzierte, wurde die Bereitschaft gegen 17
Uhr ohne weitere Alarmierung aufgelöst.
Am Samstagnachmittag zog eine
Kaltfront mit schweren Sturmböen über das Stadtgebiet und sorgte für ein
erhöhtes Einsatzaufkommen bei der Feuerwehr Duisburg. Gegen halb vier wurde der
Löschzug 750 alarmiert, nachdem eine abgeknickte Baumkrone zum Teil die
Fahrbahn einer Bundesstraße blockierte. Die ersteintreffenden Kräfte der
Polizei konnten diese jedoch von der Fahrbahn ziehen, sodass durch die Feuerwehr
keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.
Wenige Meter entfernt wurde jedoch
ein Baum vorgefunden, der so unglücklich in einen weiteren Baum gefallen war,
dass beide drohten auf die Bundesstraße zu stürzen. Beide Bäume wurden durch
die Feuerwehr mit einer Kettensäge gefällt und anschließend zerlegt. Nachdem
der Baumschnitt beiseite geräumt wurde, konnte der Löschzug 750 wieder einrücken.
Anlässlich des Sermer
Karnevalsumzuges wurde wie in den Vorjahren an der örtlichen Grundschule eine
temporäre Feuer- und Rettungswache eingerichtet, um während der Veranstaltung
den Grundschutz in Duisburgs südlichstem Ortsteil sicherzustellen. Allerdings
verschlechterte sich im Laufe des Vormittages die Wetterprognose für den
Nachmittag. Aus Sicherheitsgründen wurde daher der Karnevalsumzug am späten
Vormittag kurzfristig abgesagt. Nachdem die letzten Besucher den
Veranstaltungsort verlassen hatten, wurde auch die Bereitschaft der Feuerwehr
aufgelöst.
Die temporäre Feuer- und Rettungswache wurde zwischen 10:00 und 12:30 Uhr durch Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der ehrenamtlichen Löschzüge 120 (Fernmeldedienst), 530 (Homberg) und 750 (Mündelheim) besetzt.
Am Samstagmittag wurde der Löschzug 750 mit dem Stichwort „Droht Baum zu fallen“ nach Serm gerufen. An der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass sich aufgrund stürmischer Böen gleich zwei Bäume in einer gefährlichen Schräglage befanden und drohten, auf eine Straße zu stürzen. Beide Gefahrenbäume wurden mit einer Kettensäge gefällt und anschließend beiseite geräumt. Nach rund 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder an ihren Standort einrücken.
Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde der Löschzug 750 am Freitagmittag mit dem Stichwort „Hilflose Person in Wohnung“ nach Ehingen gerufen, nachdem bei einem Hausnotrufbetreiber ein Alarm auflief. Vor Ort konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden, da der Notruf aufgrund eines technischen Defektes ausgelöst wurde. Die betreffende Person wurde wohlbehalten angetroffen, sodass kein weiteres Eingreifen der Rettungskräfte nötig war.
Der
Löschzug 750 (Mündelheim/Ehingen/Serm) richtete am vergangenen
Donnerstag, 30. Januar, seine diesjährige Jahreshauptversammlung aus.
Traditionell blickten die ehrenamtlichen Kräfte der südlichsten Einheit
der Feuerwehr Duisburg auf die vergangenen zwölf Monate zurück.
Im vergangenen Jahr zählte der Löschzug 750 insgesamt 62 Alarmierungen. Dies sind zwar fünf Einsätze weniger als im Vorjahr, dennoch ist es der zweithöchste Wert in der nunmehr 113-jährigen Geschichte. Zu den häufigsten Einsatzstichworten gehörten wie in den vergangenen beiden Jahren ausgelöste Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder (13 Einsätze) sowie auslaufende Betriebsmittel bzw. Kraftstoffspuren (10 Einsätze). Darüber hinaus wurden nach markanten Sturm- und Starkregenereignissen sieben Einsätze abgearbeitet. Die trockene Witterung ab dem Frühjahr sorgte außerdem für eine überdurchschnittliche Anzahl an Bodenfeuern.
Zu
den außergewöhnlichen Einsätzen zählten eine Personenrettung in einem
Industriebetrieb, ein Frontalzusammenstoß zwischen einem Roller und
einem PKW in Ehingen, ein Strohmietenbrand in Rahm sowie ein Zimmerbrand
mit Personenrettung in Serm.
Neben einigen Brandsicherheitswachen
leistete der Löschzug 750 am 24. März noch einen Sonderdienst aufgrund
einer Hochhaussprengung im Stadtteil Hochheide. Mit elf Kräften
verstärkte die Einheit über einen Zeitraum von zehn Stunden an diesem
Tag den Grundschutz im Stadtgebiet. Insgesamt leisteten die Kräfte des
Löschzuges 750 im letzten Jahr alleine rund 1.100 Stunden im
Einsatzdienst. Hinzu kamen zahlreiche Ausbildungs- und
Fortbildungsstunden im Rahmen des wöchentlichen Übungsdienstes sowie bei
Lehrgängen.
Im nächsten Jahr warten jedoch einige Herausforderungen auf den Löschzug 750: So wirft der Ende November vom Stadtrat beschlossene Brandschutzbedarfsplan seine Schatten voraus. Kurzfristig wird der Löschzug 750 neue Aufgaben und Technik erhalten, mittelfristig soll überdies eine Jugendgruppe am Standort eingerichtet werden.
Ende Januar waren zwei Kameraden in der neugegründeten Unterstützungs-abteilung sowie 32 Frauen und Männer in der Einsatzabteilung aktiv. Damit weist der Löschzug 750 aktuell 42 Einsatzkräfte auf.
24. März 2019: Sonderdienst zur Hochhaussprengung in Hochheide
http://fw-muendelheim.de/wp-content/uploads/2019/03/2019-03-24_Bereitschaft_Hochhaussprengung.jpg718960adminhttps://fw-muendelheim.de/wp-content/uploads/2018/05/Neues-Logo-2-750-180x180.jpgadmin2020-02-15 11:52:072020-02-15 11:52:1015. Februar 2020: Löschzug 750 zieht Bilanz für das letzte Jahr