Die Adventszeit erreicht nun mit den bevorstehenden Weihnachtstagen ihren Höhepunkt. In dieser Zeit werden wieder viele besinnliche und gemütliche Stunden mit der Familie und mit Freunden verbracht. Auch die Angehörigen des Löschzuges 750 werden diese Tage nutzen, um das Jahr gemeinsam mit ihren Liebsten ausklingen zu lassen. Aufgrund von Einsätzen und Sicherheitswachen sowie von Ausbildungs- bzw. Fortbildungsdiensten sind solche gemeinsamen Stunden im Jahresverlauf jedoch nicht immer selbstverständlich.

Deshalb bedanken sich die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges 750 an dieser Stelle ganz besonders bei Ihren Familien und Freunden, die die Mitglieder der Einheit bei der Ausübung des Ehrenamtes freistellen und ihnen dadurch den Rücken stärken! Ihr seid eine wertvolle und unverzichtbare Unterstützung!

Darüber hinaus bedankt sich der Löschzug 750 bei der Stadtverwaltung und der Feuerwehr Duisburg für die Unterstützung in diesem Jahr, bei den Nachbarwehren und den Hilfsorganisation für die wie immer gute Zusammenarbeit und bei den Unternehmen, die die Mitglieder der Löschzuges 750 bei Einsätzen freistellen!

Abschließend wünscht der Löschzug 750 allen Bürgerinnen und Bürgern, seinen Freunden und Förderern sowie insbesondere seinen Mitgliedern und deren Familien fröhliche und besinnliche Weihnachten bzw. schöne Feiertage!

Ihr Löschzug 750 Mündelheim / Ehingen / Serm

Am Montagnachmittag wurde der Löschzug 750 mit weiteren Kräften der Feuerwehr Duisburg aufgrund einer langen Dieselspur auf einer Bundesstraße alarmiert. Diese erstreckte sich auf einem Fahrstreifen auf einer Länge von mehreren Kilometern von Mündelheim bis Huckingen. Wegen des Ausmaßes der Dieselspur entschied die Einsatzleitung frühzeitig, den Landesbetrieb Straßen.NRW zur Gefahrenstellenbeseitigung nachzufordern. Die Kräfte des Löschzuges 750 wurden im Laufe des Einsatzes unterstützend bei der Verkehrsabsicherung tätig.

Der Löschzug 750 wurde am späten Freitagabend zusammen mit weiteren Einheiten der Feuerwehr Duisburg und des Rettungsdienstes zu einem vermeintlichen Kaminbrand nach Serm gerufen, nachdem Anwohner eine stärkere Rauchentwicklung aus einem Kamin wahrgenommen hatten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war zunächst kein Rauch mehr zu sehen. Bei der Erkundung wurde jedoch in der Nähe des Heizungsraums ein öliger Geruch festgestellt. Dort wurde schließlich eine defekte Ölheizung vorgefunden, welche auch die Rauchentwicklung verursachte. Weiterführende Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht notwendig, sodass die alarmierten Kräfte nach rund einer halben Stunde wieder einrücken konnten.

Am vergangenen Sonntag, den 1.12., fand am Gerätehaus des Löschzuges 750 wie in den beiden Vorjahren der Auftakt zur Adventsfensteraktion des Mündelheimer Bürgervereins statt. In diesem Jahr waren die Temperaturen bei rund 2° C glühweintauglich, auch blieb es erfreulicherweise trocken. So konnte ein kleines Lagerfeuer entzündet werden, das zusätzliche Wärme spendete.

Neben dem Eingangsbereich des Gerätehauses wurde auch wieder das historische Magirus-Löschgruppenfahrzeug festlich geschmückt, wodurch es ein besonderer Blickfang für die zahlreichen Gäste war. Diese konnten sich den gesamten Abend über mit warmen Speisen stärken. Neben Bockwürstchen im Brötchen wurden auch Waffeln angeboten. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute dabei von ihren Angehörigen. An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 bei allen Frauen und Kindern, die so fleißig geholfen und damit zu einem schönen Fest beigetragen haben!

Da Weihnachten die Zeit des Überraschens ist, hat sich das Organisationsteam noch etwas Besonderes einfallen lassen: zunächst wurde im Rahmen des Adventsfensters ein Kamerad in Anerkennung für seine geleisteten Dienste zum Oberbrandmeister befördert. Anschließend erhielt der ahnungslose Kamerad Bernd-Wilhelm Blomenkamp – kurz „Blomi“ genannt – eine spezielle Auszeichnung: durch einen Vertreter des Stadtfeuerwehrverbandes Duisburg erhielt er die Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren in NRW in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Sein 50-jähriges Dienstjubiläum konnte „Blomi“, der seine Feuerwehrkarriere bei der damaligen Löschgruppe Ehingen begann und 1977 zur Löschgruppe Mündelheim übertrat, erst kürzlich am 15. November feiern. Sechs Tage vor seinem 67. Geburtstag am 28. April, fuhr er am Ostermontag diesen Jahres seinen letzten Einsatz bei einem Bodenfeuer in der Rheinaue Mündelheim. Bis dahin war er Atemschutzgeräteträger und Maschinist. Zwischen 1981 und 2015 war „Blomi“ zudem für 34 Jahre der Gerätewart des Löschzuges 750. Auch wenn er nicht mehr aktiv am Einsatzgeschehen teilnehmen kann, ist für „Blomi“ noch nicht Schluss mit Feuerwehr. In der neu gegründeten Unterstützungseinheit des Löschzuges wirkt er bei Einsätzen weiter im Hintergrund mit.

Glückwünsche zu diesem Anlass überbrachte außerdem ein Vertreter der Branddirektion, darüber hinaus bekam „Blomi“ noch ein Geschenk von der Löschzugführung überreicht. Dieser war sichtlich von diesem unerwarteten Moment überwältigt. Somit war es eine gelungene Überraschung, die das Highlight eines insgesamt kurzweiligen Abends war!

Am Samstagnachmittag wurde der Löschzug 750 zum dritten Mal an diesem Tag alarmiert: hierbei war ein ausgelöster Heimrauchmelder in einem Mündelheimer Mehrfamilienhaus Grund für das Ausrücken der Einheit. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte der Heimrauchmelder aufgehört zu piepen, sodass zunächst keine Feststellung getätigt werden konnte. Nach wenigen Minuten löste dieser jedoch wieder aus, sodass die betreffende Wohnung lokalisiert werden konnte. Zu dieser verschaffte sich die Feuerwehr anschließend gewaltsam einen Zugang und revidierte die Wohnung. Dabei wurde ein technischer Defekt festgestellt, ein Schadensfehler lag nicht vor. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Polizei und den zuständigen Hausmeister übergeben.

Nur eine Stunde später wurde eine weitere Kraftstoffspur in Mündelheim gemeldet. Diese konnte der Kraftstoffspur des vorherigen Einsatzes zugeordnet werden. Nach Rücksprache übernahmen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auch in diesem Bereich die Gefahrenstellenbeseitigung. Daraufhin wurde der Einsatz für den Löschzug 750 abgebrochen.

Am Samstagvormittag wurde der Löschzug 750 aufgrund einer Kraftstoffspur nach Mündelheim gerufen. Vor Ort sowie bei einer anschließenden Kontrollfahrt wurde eine Dieselspur festgestellt, die sich in voller Breite über sämtliche Straßen der Ortschaft erstrecke. In Verbindung mit Regenwasser bildete sich ein gefährlicher Schmierfilm, der bereits mehrere Fahrzeuge ins Schleudern brachte. Da die vom Schmierfilm ausgehende Gefahr nicht mit Mitteln der Feuerwehr beseitigt werden konnte, wurden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zur Einsatzstelle nachgefordert. In Absprache übernahm die Polizei die Verkehrsabsicherung, während der Löschzug 750 wieder an seinen Standort einrückte.

Am Freitagnachmittag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften der Feuerwehr Duisburg und des Rettungsdienstes aufgrund einer im Rhein treibenden Person alarmiert. Nach der Rückmeldung der ersteintreffenden Kräfte des Rettungsdienstes wurde der Löschzug 750 nicht mehr an der Einsatzstelle benötigt und konnte die Anfahrt abbrechen. Im weiteren Verlauf nahmen die Kräfte des Löschzuges 750 einen Folgeeinsatz wahr, bei dem eine technische Hilfeleistung abgearbeitet wurde.

Nur wenige Stunden nach dem letzten Einsatz wurde der Löschzug 750 zu einem Kleinbrand alarmiert. In Mündelheim brannte dabei der Mülleimer einer Bushaltestelle. Die Kräfte des Löschzuges 750 nahmen die Schnellangriffseinrichtung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges vor und konnten den Brand binnen weniger Minuten löschen.

Am Mittwochvormittag wurde der Löschzug 750 aufgrund einer Ölspur nach Serm gerufen. Diese zog sich auf einer Länge von 300 Metern beidseitig über zwei Straßen sowie einen Wendehammer. Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde die Ölspur mit Bindemitteln abgestreut und anschließend die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.