Traditionell werden in rund einem Monat wieder zahlreiche Osterfeuer im Stadtgebiet angezündet. Brauchtumsfeuer müssen allerdings jeweils vier Wochen vorher offiziell beim Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg angemeldet werden (diese Dienstleistung ist im Übrigen kostenfrei!). Somit läuft die Anmeldefrist für die Osterfeuer zum Ende der Woche ab. Das Formular zur Anmeldung von Brauchtumsfeuern sowie Ansprechpartner finden sich auf der Internetseite der Stadtverwaltung: Brauchtums- / Osterfeuer anmelden

Beim Abbrennen der Osterfeuer sind allerdings folgende Hinweise zu beachten:

– Osterfeuer sind nur zwischen Karsamstag und Ostermontag in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr erlaubt.
– Das Abbrennen des Osterfeuers muss offensichtlich dem Brauchtum dienen und ist einer gewissen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
– Es dürfen nur unbehandelte Hölzer verbrannt werden. Zur Vermeidung einer starken Rauchentwicklung sollten außerdem nur trockene Materialien verbrannt werden.
– Ein ausreichender Sicherheitsabstand zu Gebäuden, brennbaren Stoffen, Bäumen, Sträuchern und Hecken ist einzuhalten.
– Am Tag des Abbrennens ist das Brennmaterial umzuschichten. So wird verhindert, dass kleine Tiere, die sich im Schichtmaterial aufhalten oder verstecken könnten, in den Flammen verbrennen.
– Es ist besonders darauf zu achten, dass Kinder einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Osterfeuer einhalten und sich nicht unmittelbar in den auftretenden Rauchschwaden aufhalten.
– Bei der Anmeldung muss eine volljährige verantwortliche Aufsichtsperson benannt werden.
– Weitere Auskünfte gibt das Sachgebiet „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ im zuständigen Bezirksamt.
– Nicht immer handelt es sich an den Ostertagen bei einem Feuer auch um ein Brauchtumsfeuer (s. Einsatzberich 13/2016). Sollten Sie etwas Verdächtiges wahrnehmen, dann zögern Sie nicht und alarmieren die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112!

In drei Tagen ist es soweit – dann beginnt der Vorverkauf für den Rheinischen Abend am 30.06., in dessen Rahmen die Kölner Kultband „De Räuber“ ein 90-minütiges Konzert spielen werden. Die Karten können im VVK für 14,- Euro erworben werden. An folgenden Vorverkaufsstellen können die Karten gekauft werden:

Mündelheim: Backfé, Zum Grind 2; Reisebüro Radtke, Zum Grind 57; Gaststätte Kreifelts, Am Seltenreich 77
Serm: Reini‘s Stehkaffee, Dorfstraße 146; Jeanina Danek Friseurmeisterin, Dorfstraße 132
Ungelsheim: Ungelsheimer Treff, Sandmüllersweg 50
Huckingen: Bäckerei Bolten, Düsseldorfer Landstraße 257
Buchholz: Treffpunkt für gepflegte Leute Textilreinigung, Münchener Straße 22

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit der Online-Bestellung: Möglich ist sie unter ffmuendelheim112jahre@t-online.de

Unter der Adresse können natürlich auch Rückfragen gestellt werden! 😉

Während seines Dienstabends wurde der Löschzug 750 zu einem kleinen Gefahrguteinsatz in den Reimelsweg gerufen. Bei einem missglückten Wendeversuch in einer Einfahrt schrammte ein Fahrzeug über eine scharfe Kante, wodurch die Ölwanne des PKW riss. Infolgedessen lief Motorenöl aus dem Fahrzeug, welches durch die Feuerwehr abgestreut werden musste. Dadurch, dass die Fahrerin den PKW sofort am Seitenstreifen abstellte, beschränkte sich die Öllache auf einen kleinräumigen Bereich. Durch den schnellen Einsatz konnte zudem verhindert werden, dass die Betriebsmittel in die Kanalisation eindringen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

         

Am frühen Nachmittag des Veilchendienstages löste in einem Seniorenheim an der Sermer Straße die Brandmeldeanlage aus. Nach wenigen Minuten erhielt die Feuerwehr durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Dennoch fuhr ein Fahrzeug die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Für alle weiteren anrückenden Kräfte wurde der Einsatz abgebrochen. Ursache für das Auslösen der Brandmeldeanlage waren Wasserdämpfe in einer Küche.

Trotz Schauerwetters besuchten fast 10.000 Narren den traditionellen Sermer Tulpensonntagszug und vervielfachten damit die Einwohnerzahl des südlichsten Duisburger Ortsteils. Um den Grundschutz für die örtliche Bevölkerung und die Karnevalisten sicherzustellen, wurde wie in den Vorjahren an der Gemeinschaftsgrundschule Am Lindentor eine temporäre Feuer- und Rettungswache eingerichtet. An dieser wurde eine Löscheinheit stationiert, die aus einem Löschgruppenfahrzeug und einer Drehleiter gebildet wurde. Ergänzt wurde diese um einen Rettungswagen. Während die Löscheinheit nicht ausrücken musste, wurde der Rettungswagen ab dem frühen Nachmittag zu drei medizinischen Notfällen gerufen.

Zwischen 10:30 und 16:30 Uhr waren insgesamt 19 Feuerwehrleute im Einsatz, davon zwei hauptamtliche Kräfte für den Rettungswagen sowie 17 Angehörige der ehrenamtlichen Löschzüge Homberg und Mündelheim / Ehingen / Serm. Darüber hinaus waren neben der Feuerwehr noch zahlreiche Kräfte der Polizei, des Technischen Hilfswerks und der Hilfsorganisationen vor Ort.

Weitere Informationen: Neue Ruhr Zeitung 2018-02-11

        

In der Zeit vom 29. Januar bis zum 9. Februar 2018 nahm ein Kamerad des Löschzuges 750 am Institut der Feuerwehr NRW in Münster an einem Gruppenführerlehrgang (F3) teil. Mit Erfolg absolvierte Marcel am heutigen Freitag sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung, womit er die Qualifikation des Gruppenführers erlangt hat.

Der gesamte Löschzug 750 gratuliert Marcel zur bestandenen Prüfung und wünscht ihm alles Gute für seine weitere Laufbahn!

Am Vormittag des Altweiberdonnerstages wurde der Löschzug 750 mit dem Stichwort „eingeklemmtes Kind“ zur Gemeinschaftsgrundschule Am Lindentor gerufen. Dort war ein Junge beim Spielen mit einem Knie in den Spalt einer historischen Holzbank geraten und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Kräfte des Löschzuges konnten den Jungen händsich aus seiner Zwangslage erlösen, Gerätschaften brauchten nicht zum Einsatz gebracht werden. Unverletzt wurde das Schulkind an eine Lehrerin übergeben.

Am gestrigen Abend wurde beim Löschzug 750 endgültig die fünfte Jahreszeit eingeläutet: So machte die Karnevalsgesellschaft Südstern Serm im Rahmen ihrer traditionellen Prinzentour auch in diesem Jahr wieder Station am Gerätehaus an der Barberstraße. Zu den verschiedenen Programmpunkten zählten dabei unter anderem Laudatien, das obligatorische Gruppenfoto sowie eine musikalische Darbietung der Prinzencrew, mit welcher der gesamte Mündelheimer „Gürzenich“ zum Schunkeln gebracht wurde. 😉 Abgerundet wurde der gesellige Abend mit einem kleinen Buffet, welches einige Kameraden für die jecken Gäste organisierten.

Wie in den vergangenen Jahren war jedoch die Vorstellung des neuen Sermer Karnevalsprinzens der Höhepunkt des Besuches. Doch diesmal war sie aus Sicht des Löschzuges 750 etwas Besonderes, denn ein für uns nicht unbekanntes Gesicht erlangte in dieser Session die Prinzenwürde: Seine Tollität Prinz Marcus I. ist zwar kein aktives Mitglied der Einheit, dennoch ist er im Hintergrund ein wichtiger Unterstützer des Löschzuges. So hat er als technischer Administrator entscheidend zum Design und Aufbau der löschzugeigenen Homepage beigetragen. Noch heute ist er mit Rat und Tat zur Stelle, wenn seine Hilfe benötigt wird. Selbst wenige Tage vor seiner Kührung hat Marcus noch an der Internetseite gearbeitet. Als Dankeschön für seine langjährige und insbesondere wertvolle Unterstützung überreichten die Mitglieder Marcus ein kleines Präsent. Vor allem aber wünscht der Löschzug 750 Marcus, seinem Hofmarschall Andre sowie seinen Paginnen Lara, Alina, Caro und Julia eine unvergessliche Session!

Zu den Gästen zählte gestern Abend auch eine Abordnung der Tanzgarde der KG Südstern. Diese momentan zwölfköpfige Gruppe wird uns im Juni bei der Durchführung unseres großen Festes unterstützen. Darüber freuen wir uns sehr und deshalb möchten auch wir euch helfen: Die Tanzgarde nimmt derzeit an der Kamelleregen-Aktion der Stadtwerke Düsseldorf teil. Um ins Finale einzuziehen, benötigt die Gruppe noch einige Stimmen, die Abstimmung endet am kommenden Freitag um 10 Uhr. Unterstützen könnt ihr die Mädels auf der folgenden Seite: Kamelleregen der Stadtwerke Düsseldorf

 

         

       

Ab dem Vormittag wurde der Löschzug 750 zu zahlreichen Sturmeinsätzen im gesamten Stadtgebiet gerufen. Den ersten Einsatzauftrag erhielt dabei gegen 10:30 Uhr das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF): An der Hermann-Rinne-Straße war eine Birke auf ein Mehrfamilienhaus gestürzt und blockierte dessen Eingang. Diese wurde mit einer Kettensäge zerlegt und beiseite geräumt, zudem wurde eine zerstörte Treppenhausscheibe entfernt. Anschließend wurde zunächst am Reiserweg ein umgestürzter Baum beseitigt, ehe im Haselbusch ein großer Ast von einem PKW sowie ein Baumteil von der Fahrbahn entfernt werden mussten. Der Folgeeinsatz führte die Besatzung zur Rahmer Grundschule: Am dortigen Spielplatz war die Spitze eines Baumes abgebrochen, weshalb dieser aus Sicherheitsgründen gefällt wurde. Im Anschluss daran wurden die Kräfte zum Rahmer Bach disponiert, wo gleich mehrere Bäume auf ein Haus gestürzt waren. Nach diesem Einsatz wurde das HLF zurück nach Mündelheim beordert, um den Grundschutz im Wachgebiet sicherzustellen.

Das Löschgruppen- und das Mannschaftstransportfahrzeug wurden gegen 11:00 Uhr zu ihrem ersten Einsatz gerufen, gemeldet wurde ein abgedecktes Dach an der Kreuzung Krefelder Straße / Am Seltenreich. Durch die heftigen Böen war eine in Leichtbauweise errichtete Lagerhalle teilweise eingestürzt, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Im Anschluss daran rückten die Kräfte zu einem größeren Einsatz zum Neuen Angerbach nach Ungelsheim aus, wo gleich drei Bäume auf die Fahrbahn gestürzt waren. Glück hatte dabei die Besatzung eines Reisebusses, die von zwei Bäumen eingeschlossen wurde. Die Einsatzkräfte zerlegten die Bäume mit einer Kettensäge und räumten diese beiseite. Darüber hinaus wurden über eine Drehleiter lose Äste aus einer Baumkrone sowie zwei Bäume, die zu fallen drohten, entfernt. Bis zum Abend wurden das Löschgruppen- und das Mannschaftstransportfahrzeug zu 14 weiteren Einsatzstellen in den Stadtteilen Buchholz, Huckingen, Wanheim und Wanheimerort disponiert. Häufige Einsatzstichworte waren dabei „Baum auf Straße“ oder „Baum auf Haus“. Außerdem drohten in einem Fall lose Dachziegel auf einen Gehweg zu fallen.

Gegen 19:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte des Löschzuges 750 in ihr Gerätehaus einrücken. Insgesamt waren 18 Feuerwehrleute des Löschzuges mit allen drei Fahrzeugen im Einsatz und arbeiteten dabei 21 Einsatzstellen ab. Die Feuerwehr Duisburg zählte im gesamten Stadtgebiet hingegen mehr als 600 sturmbedingte Einsätze und zog zu dessen Abarbeitung mehr als 500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und privaten Firmen zusammen.

Weitere Informationen: Neue Ruhr Zeitung 2018-01-18

         

         

        

         

In den vergangenen Wochen waren der fehlende Respekt sowie Gewalt gegenüber Einsatzkräften in den Medien prägende Themen. Dass es jedoch auch anders geht, durften die Einsatzkräfte des Löschzuges 750 gestern erfahren. Sie können fast ausnahmslos über positive Reaktionen berichten. Einzig einige Verkehrsteilnehmer sollten ihre Fahrweise überdenken und besser in Zukunft auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. 😉

Allen anderen möchte der Löschzug 750 deshalb an dieser Stelle einmal DANKE sagen! Und zwar…
– der Bäckerei Backfé, die den Angehörigen des Löschzuges für das Frühstück im Rahmen der Wachbesetzung 30 Brötchen geschenkt hat!
– der Landfleischerei Phips, die jeder einzelnen Einsatzkraft kostenfrei ein üppiges wie delikates Mittagessen zubereitet hat!
– dem XXL Sportcenter, das den Einsatzkräften beim größten Einsatz des Löschzuges 750 frischen Kaffee spendiert hat!
– den Anwohnern der Straße „An der Hofstatt“, welche die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges nach der Beseitigung eines umgestürzten Baumes ebenfalls mit frischem Kaffee und Gebäck versorgte!

Darüber hinaus möchte sich der Löschzug 750 auch für den Zuspruch bedanken, den er in den letzten beiden Tagen erfahren haben. Nicht nur bei Facebook, sondern auch durch Passanten, welche den Feuerwehrleuten ihren Respekt für die geleistete Arbeit ausdrücken wollten.

Besonders in Erinnerung bleibt aber die Aktion eines 12-jährigen Jungens, der erst seit Kurzem Mitglied in der Jugendfeuerwehr Duisburg ist. Dieser beobachtete bei einem Einsatz die Besatzung unseres Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges. Plötzlich verschwand dieser im nahen Supermarkt und überreichte anschließend den Kräften als Dankeschön eine Tüte Süßigkeiten! Nicht zuletzt wegen solcher Geschichten bleiben Großschadenslagen wie die gestrige noch länger im Gedächtnis aller Feuerwehrleute…