Am Montagmorgen wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst zu einem LKW-Unfall auf die Bundesstraße 288 gerufen. Kurz vor der Sermer Kreuzung kam in Fahrtrichtung Ratingen ein Sattelzug von der Fahrbahn ab und drohte nach den ersten Meldungen in den Straßengraben zu stürzen. Glücklicherweise bestand diese Gefahr nicht, auch wurden keine Personen bei dem Unfall verletzt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wurde die Polizei bei der Absicherung der Einsatzstelle unterstützt, weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren jedoch nicht mehr notwendig.

    

    

In diesem Jahr ging die Adventsfenster-Aktion des Mündelheimer Bürgervereins in ihre zweite Auflage und erstmals nahm auch der Löschzug 750 an der Veranstaltungsreihe teil. Der Auftakt dieses lebendigen Adventskalenders fand ganz bewusst am Gerätehaus statt, da das Datum 1.12. auf die Notrufnummer der Feuerwehr hinweist. Mit der Teilnahme wollten die Mitglieder des Löschzuges mit ihren Angehörigen und Freunden sowie der Mündelheimer Bevölkerung für eine oder zwei Stunden den Advent feiern.

Im Vorfeld wurde sich angesichts dieser Premiere oft die Frage gestellt, wie und ob das Adventsfenster überhaupt in der Bevölkerung angenommen wird. Doch diese Gedanken waren letztendlich unbegründet, denn die Erwartungen wurden deutlich übertroffen: Schon eine Viertelstunde nach Auftakt des Adventsfensters versammelten sich rund 80 Personen bei trockenem Winterwetter vor dem Gerätehaus an der Barberstraße. Im Laufe des Abends füllte sich der Vorplatz immer mehr und erst nach fünf Stunden machten sich die letzten Gäste auf den Heimweg.

Unterhalb des Adventsfensters, das einige Partnerinnen von Löschzugangehörigen liebevoll vorweihnachtlich dekorierten, konnten die Gäste bei einem stimmungsvollen Lagerfeuer den Advent einzuläuten. Dagegen nutzten gerade die kleinen Besucher an diesem Abend die Gelegenheit, die Fahrzeuge des Löschzuges 750 zu bestaunen. Für die jüngsten Gäste gab es zudem noch kleine Überraschungen in Form von Malbüchern, Wasserbällen und Schlüsselanhängern. Dazu sorgten die Mitglieder der Einheit dafür, dass bei Glühwein und alkoholfreien Getränken sowie bei Würstchen, Kuchen und Keksen das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

Der Löschzug 750 bedankt sich an dieser Stelle bei allen Gästen für ihren Besuch, die damit einen großen Beitrag zu diesem tollen Abend geleistet haben! Ein besonderer Dank geht zudem an die Jungschützen der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Mündelheim-Ehingen, an den Löschzug Uerdingen der Freiwilligen Feuerwehr Krefeld und an die Freiwillige Feuerwehr Henrichenburg aus Castrop-Rauxel, die den Löschzug 750 mit größeren Abordnungen besucht haben.

Dazu bedankt sich der Löschzug 750 auch bei allen Helfern – vor allem dem Bürgerverein Mündelheim, den St. Martin-Komittes aus Mündelheim und Serm sowie den Sachgebieten „Baulicher Brandschutz“ und „Freiwillige Feuerwehr“ – für die Unterstützung bei den Vorbereitungen!

Abschließend wünscht die Einheit mit den Eindrücken des Adventsfensters allen noch einen schönen 1. Advent!

        

           

         

         

Am Samstagmittag löste in einem Seniorenheim an der Sermer Straße die Brandmeldeanlage aus. Die ersteintreffenden Kräfte des Löschzuges 750 revidierten die Räumlichkeiten und konnten Wasserdampf als Ursache für das Auslösen des Feuermelders feststellen. Nachdem anschließend die Brandmeldeanlage zurückgestellt wurde, konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Brannte es noch Anfang des 20. Jahrhunderts im Ort, wurde ein Feuer nach alter Sitte gelöscht: Wenn die Glocken der kath. Kirche Alarm schlugen, eilten zahlreiche Bewohner des Dorfes mit Eimern aus Leder und Holz, Bottichen, Einreißhaken und Leitern zur Hilfe. Eine effektive Brandbekämpfung konnte mit diesen einfachen Mitteln meist nicht erzielt werden, nicht selten war es schon ein Erfolg, wenn ein Übergreifen des Feuers verhindert werden konnte. Eine professionelle Feuerwehr gab es zu diesem Zeitpunkt nicht, dabei besaß die damals noch eigenständige Gemeinde Mündelheim seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine eigene Feuerspritze.

Doch dies sollte sich nach einem erneuten Brand im Dorf ändern: So trafen sich am Abend des 27. November 1906 26 Männer im damaligen Gasthaus Huppertz an der Sermer Straße. Ihnen war klar, dass eine Feuerwehr aufgestellt werden muss, die ausgebildet und mit den notwendigen Gerätschaften ausgestattet werden sollte. Und so gründeten sie noch am selben Abend die Freiwillige Feuerwehr Mündelheim…

Der Bürgerverein Mündelheim lässt mit dem Adventsfenster einen alten Brauch wieder aufleben. Hierbei wird im Advent jeden Abend durch eine andere Familie, Nachbarschaft oder Gruppierung ein Fenster im Ort gestaltet. Das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, die Abende in der Vorweihnachtszeit gemütlich in der Gemeinschaft zu verbringen. Außerdem soll das Dorf in der dunklen Jahreszeit aufgehübscht und erleuchtet werden.

Erstmals beteiligt sich in diesem Jahr auch der Löschzug 750 am Adventsfenster und zwar sehr symbolträchtig am 1.12. ab 18:00 Uhr am Gerätehaus an der Barberstraße. Für das leibliche Wohl wird insbesondere mit warmen Getränken und Speisen gesorgt. Daneben gibt es für Jung & Alt die Möglichkeit einer Fahrzeugbesichtung. Des Weiteren wird mit einem Lagerfeuer eine gesellige Atmosphäre geschaffen.

Der Löschzug 750 lädt hiermit die Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam den Advent einzuläuten!

 

In den vergangenen Tagen ritt der St. Martin wieder durch die Straßen Mündelheims und Serms: So fand am vergangenen Donnerstag zunächst der Umzug des katholischen Kindergartens St. Dionysius statt, ehe einen Tag später die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule „Im Reimel“ durch Mündelheim zogen. Gestern folgte dann zum Abschluss der große Sermer St. Martinsumzug des katholischen Kindergartens Herz Jesu und der Gemeinschaftsgrundschule „Am Lindentor“.

Alle drei Umzüge wurden durch die Einsatzkräfte des Löschzuges 750 abgesichert, außerdem wurde der Brandschutz an den Martinsfeuern sichergestellt. Erfreulicherweise gab es keine Zwischenfälle, dafür aber jede Menge leuchtende Kinderaugen! 😉

         

Am Mittag des Martinstages rückte der Löschzug 750 gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim zur Sermer Straße aus. Nach wenigen Minuten erhielt die Feuerwehr durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Trotzdem fuhr ein Fahrzeug die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Für alle weiteren anrückenden Kräfte wurde der Einsatz abgebrochen. Ursache für das Auslösen der Brandmeldeanlage war angebranntes Essen.

Am heutigen Sonntag war der Löschzug 750 im Rahmen der Zweitliga-Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Union Berlin zur Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena eingeteilt. Lange sah es so aus, als könnte der Aufstiegsaspirant aus dem Berliner Stadtteil Köpenick drei Punkte aus der Wedau entführen. Doch in der 87. Minute gelang den Zebras noch der verdiente 1:1-Ausgleichstreffer. Mit diesem Tor wurde auch die Serie der Einheit gerettet: Bei den vier bisherigen Sicherheitswachen während eines MSV-Spiels sahen die Kräfte des Löschzuges 750 noch keine Niederlage der Meidericher. 😉

Wesentlich wichtiger als diese Tatsache ist jedoch, dass es aus Feuerwehrsicht keine besonderen Vorkommnisse gab. So konnte die Brandsicherheitswache etwa eine halbe Stunde nach Abpfiff ohne Zwischenfall aufgelöst werden.

         

Am vergangenen Donnerstag fand die wöchentliche Übung des Löschzuges 750 im Sermer Neubaugebiet statt, die angenommene Lage war hierbei ein Bodenfeuer am Rande der Siedlung. Während ein Trupp mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vorging, stellte der andere Trupp die Wasserversorgung her. Ein Ziel der Übung war es, den Anwärtern des Löschzuges weitere Kenntnisse zu den Aufgaben der taktischen Einheiten der Feuerwehr zu vermitteln. Außerdem wurden den neuen Mitgliedern Strahlrohrtechniken gezeigt sowie die Grundsätze in der Einsatzstellenabsicherung erklärt.

         

         

Der Löschzug 750 wurde am Samstag aufgrund eines Heckenbrandes zum Peschenkamp nach Serm gerufen. Anwohner konnten das Feuer jedoch selbst löschen, sodass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr notwendig war. Daraufhin wurde der Einsatz für den Löschzug 750 kurz vor der Ausfahrt abgebrochen.