Bevor der Löschzug 750 am gestrigen Abend zu zwei Einsätzen (Person in Wasser und Bodenfeuer) ausrücken musste, fand die wöchentliche Übung statt. Angenommen wurde, dass ein Kind beim Spielen unter einem Anhänger eingeklemmt wurde. Zunächst wurde der Anhänger gegen ein Wegrutschen gesichert, indem er mit Unterlegkeilen fixert und mit Formhölzern unterbaut wurde. Anschließend wurde der Anhänger mit Hebekissen vorsichtig angehoben, damit das Kind – welches wie immer hervorragend vom löschzugeigenen Dummy Paul immitiert wurde – gerettet werden konnte.

In der vergangenen Woche standen dagegen mit dem Saugen aus offenen Gewässern und der Wasserförderung über lange Wegstrecken gleich zwei Themen auf dem Dienstplan. Als Lage wurde hierbei ein Flächenbrand in den Rheinwiesen angenommen. Über eine tragbare Pumpe musste das Löschwasser aus dem Rhein entnommen und über mehrere hundert Meter zur Einsatzstelle gefördert werden.

    

    

Die Kräfte des Löschzuges 750 hatten sich gerade wieder einsatzbereit gemeldet, als die nächste Alarmierung folgte. An der Krefelder Straße wurde der Feuerwehr Duisburg in Höhe der Kleingartenanlage „Ehinger Berg“ eine Rauchentwicklung aus einem Waldstück gemeldet. Bei der Revision wurde ein Lagerfeuer als Ursache für die Rauchentwicklung festgestellt.  Ein Eingreifen des Löschzuges war nicht nötig, sodass die Einsatzkräfte schnell wieder einrücken konnten.

Wie schon in der Vorwoche wurde der Löschzug 750 auch diesen Donnerstag unmittelbar nach seiner wöchentlichen Übung alarmiert. Diesmal wurde der Feuerwehr Duisburg in Höhe des Wasserwerkes Ehingen eine im Rhein treibende Person gemeldet, woraufhin die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot ausrückte. Südlich des Wasserwerkes konnten Einsatzkräfte des Löschzuges 750 den Schwimmer antreffen, der aus eigener Kraft ans Ufer gelangte. Dieser wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut und an diesen übergeben.

Das Tief „Xavier“ zog am Mittwoch mit Starkregen und heftigen Windböen über den Norden Nordrhein-Westfalens. Dabei sorgte es insbesondere am Niederrhein und im Ruhrgebiet für dutzende Feuerwehreinsätze. Auch der Löschzug 750 wurde am frühen Abend – nur eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz – zu einem Sturmschaden nach Ehingen gerufen. In der Straße „Im Eichwäldchen“ lag ein umgestürzter Baum quer über der Fahrbahn. Dieser wurde mit einer Kettensäge zerkleinert und anschließend beiseite geräumt.

    

 

Am späten Mittwochnachmittag löste in einem Seniorenheim an der Sermer Straße die Brandmeldeanlage aus. Nach wenigen Minuten erhielt die Feuerwehr durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Trotzdem fuhr ein Fahrzeug die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Für alle weiteren anrückenden Kräfte wurde der Einsatz abgebrochen.

Am Sonntagabend wurde der Löschzug 750 alarmiert, um eine etwa 3,5 Kilometer lange Ölspur abzustreuen. Diese erstrecke sich von den Rheinwiesen über die Bundesstraße 288 bis hin zum Parkplatz des Berufskollegs Krefeld-Uerdingen. Großflächiger musste die Kraftstoffspur dabei vor allem auf der Duisburger Seite der Rheinbrücke sowie auf dem dortigen Parkplatz abgestreut werden. Zur Gefahrenbeseitigung setzte die Feuerwehr rund ein Dutzend Säcke Bindemittel ein.

         

Am Freitagabend veranstaltete der Mündelheimer Bürgerverein sein traditionelles Grillfest. Ein Programmpunkt der Veranstaltung war in diesem Jahr eine gemeinsame Einsatzvorführung der Löschgruppe 201 (Duisburg-Laar) und des Löschzuges 750.

Beim simulierten Szenario handelte es sich um einen seitlichen Zusammenstoß zweier PKW, bei dem eine Person eingeklemmt und eine weitere in ihrem Fahrzeug eingeschlossen wurde. Da die eingeschlossene Fahrerin schwer verletzt wurde, musste eine sogenannte Crash-Rettung durchgeführt werden. Die zweite Person war dagegen nur leicht verletzt und wurde patientenorientiert aus ihrem Fahrzeug befreit. Während die Löschgruppe 201 die Verkehrsabsicherung und die Sicherstellung des Brandschutzes übernahm, führten die Einsatzkräfte des Löschzuges 750 die technische Rettung der beiden Personen durch.

Im Anschluss an die Einsatzvorführung ließen die beiden Wehren gemeinsam den Abend bei leckerem Grillgut und erfrischenden Kaltgetränken ausklingen. An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 noch einmal beim Bürgerverein Mündelheim für die Einladung sowie bei der Löschgruppe 201 für die gelungene Zusammenarbeit und den tollen Abend!

         

         

         

Der Löschzug 750 wurde am Donnerstagabend kurz vor Ende seines Dienstabends zu einer Rettung von Jungfalken nach Holtum gerufen. Diese saßen in einem großen Nistkasten, der in etwa sieben bis acht Metern Höhe in einer Scheune des Postenhofes angebracht war. Nachdem das Vatertier tot aufgefunden wurde, war die Nahrungsversorgung für die kleinen Vögel nicht mehr gewährleistet.

Über die dreiteilige Schiebeleiter konnte ein Zugang zum Vogelkasten hergestellt werden. Leider kam für ein Küken jede Hilfe zu spät, zwei weitere Jungtiere konnten allerdings aus dem Nistkasten gerettet werden. Ein vierter Falke flog zunächst davon und versuchte dann zu Fuß aus der Scheune zu flüchten. Angesichts der Überlegenheit der drei ihn verfolgenden Feuerwehrleute ergab sich der junge Vogel jedoch freiwillig und konnte in die Obhut eines Vogelschützers übergeben werden. Dieser wird die drei überlebenden Jungtiere nun in seiner Aufzuchtstation aufpeppeln.

Weitere Informationen zum Einsatz: Neue Ruhr Zeitung 2017-07-08

         

Am Mittwochabend wurde der Löschzug 750 zu einem Flächenbrand südlich der Rheinbrücke gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnte von der Bundesstraße 288 eine deutliche Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Vor Ort brannte auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern eine frisch abgemähte Wiese. Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, wurden zwei Feuerpatschen eingesetzt, die Brandbekämpfung erfolgte über die Schnellangriffseinrichtung. Nach rund 40 Minuten konnte die Einheit wieder an ihren Standort einrücken.

     

     

In den frühen Morgenstunden wurde der Löschzug 750 zusammen mit einer Löscheinheit der Berufsfeuerwehr zu einer Personenrettung an der Krefelder Straße gerufen. Die erst eintreffenden Kräfte der Polizei konnten der Person jedoch bereits helfen. Daraufhin konnte die Feuerwehr ihre Anfahrt zur Einsatzstelle abbrechen und wieder in ihre Standorte einrücken.