Über Teile des Duisburger Stadtgebietes ist am frühen Dienstabend ein schweres Gewitter gezogen, die Begleiterscheinungen waren hierbei Sturmböen, großer Hagel und insbesondere extremer Starkregen. Schwerpunktmäßig kam es in der Stadtmitte sowie in Stadtteilen im Duisburger Norden und Westen zu einem erhöhten Einsatzaufkommen.

Um 19:37 Uhr wurde der Löschzug 750 zunächst alarmiert, um die verwaiste Feuer- und Rettungswache 1 zu besetzen und somit den Grundschutz in der Innenstadt zu gewährleisten. Nach kurzer Zeit wurde die Einheit jedoch angefordert, um bei der Abarbeitung der zahlreichen Unwettereinsätze zu helfen (siehe Folgeeinsatz).

In der Nacht zum Samstag wurde der Löschzug 750 zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem gemeldeten medizinischen Notfall hinter einer verschlossenen Wohnungstür alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die Tür bereits geöffnet, sodass keine Maßnahmen ergriffen werden mussten. Die Person wurde betreut und dann an die kurze Zeit später eintreffenden Kräfte des Rettungsdienstes übergeben.

Am Sonntagmorgen wurde der Löschzug 750 erneut an diesem Wochenende nach Ehingen gerufen. Nach dem Durchzug eines starken Schauers stürzte ein Baum quer über eine Straße und blockierte ihre gesamte Fahrbahn. Mit einer Kettensäge wurde der Baum zerlegt und anschließend beiseite geräumt. Darüber hinaus wurde ein Laternenkopf durch den umstürzenden Baum beschädigt, weshalb die Wirtschaftsbetriebe Duisburg benachrichtigt wurden. Nach rund 25 Minuten war der Einsatz beendet. 

Am Freitagabend wurde der Löschzug 750 erneut zu einem Einsatz nach Ehingen gerufen. Grund hierfür war diesmal eine gemeldete Ölspur. An der Einsatzstelle wurde sodann eine rund 300 Meter lange und zum Teil breitere Ölspur vorgefunden, die im Rahmen der Gefahrenabwehr mit Bindemitteln abgestreut wurde. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Wirtschaftsbetriebe Duisburg übergeben, der Einsatz dauerte für den Löschzug 750 insgesamt knapp zwei Stunden.

Der Löschzug 750 wurde am Freitagnachmittag nach Ehingen gerufen, nachdem aufmerksame Passanten einen ausgelösten Heimrauchmelder in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses gehört hatten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren keine Anzeichen eines Brandes erkennbar. Die Feuerwehr verschaffte sich zur Kontrolle dennoch einen Zugang zur Wohnung. Dabei wurde festgestellt, dass der Rauchmelder aus technischen Gründen ausgelöst hatte. Ein Schadensfeuer lag nicht vor, sodass der Löschzug nach rund 30 Minuten wieder einsatzbereit einrücken konnte.

Am Montagabend wurde der Löschzug 750 zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen alarmiert. Bei Eintreffen befanden sich keine Personen mehr in den Fahrzeugen, eine verletzte Person wurde durch Kräfte des Löschzuges 750 zunächst bereut und an den kurze Zeit später eintreffenden Rettungsdienst übergeben. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren die Sicherstellung des Brandschutzes sowie das Abstreuen von auslaufenden Betriebsmitteln. Zudem wurden die beteiligten Fahrzeuge an den Straßen geschoben und die Fahrbahn gereinigt. Der Einsatz dauerte knapp eine Stunde.

Am frühen Sonntagnachmittag rückten eine Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg sowie der Löschzug 750 nach einem BMA-Alarm in einem Seniorenheim zu einem Einsatz aus. Der betreffende Bereich wurde durch einen Trupp des Löschzuges 750 kontrolliert, ein Schadensfeuer wurde zum Glück nicht festgestellt. Ursächlich für den Alarm waren Kochdünste. Nachdem die Brandmeldeanlage zurückgestellt wurde, konnten die eingesetzten Kräfte einrücken. 

Knapp zwei Stunden später wurde der Löschzug 750 zu seinem zweiten Einsatz an diesem Sonntag alarmiert. Nach einem technischen Defekt verlor ein Mähdrescher Kraftstoff und infolgedessen zog sich eine rund einen Kilometer lange Ölspur über mehrere Straßen des Wachgebietes. Zunächst erfolgte durch die Feuerwehr eine Absicherung der betroffenen Straßenabschnitte. Anschließend wurde die Ölspur im Rahmen der Gefahrenabwehr mit Bindemitteln abgestreut. Zudem wurden auslaufende Betriebsmittel aufgefangen. Nach fast drei Stunden konnten die Kräfte des Löschzuges 750 schließlich wieder an ihren Standort zurückkehren.

Am Sonntagvormittag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf einer örtlichen Bundesstraße gerufen. Dort war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und in einem Entwässerungsgraben zum Stehen gekommen. Die Fahrerin konnte sich selbstständig sowie einen Hund aus dem Fahrzeug befreien. Durch die Kräfte des Löschzuges 750 wurde zunächst das Fahrzeug gesichert und anschließend die Batterie abgeklemmt. Weiter wurden kleinere Bäume mittels Kettensäge entfernt, die beim Unfall beschädigt wurden bzw. um die Bergung des Fahrzeuges zu ermöglichen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Am Freitagnachmittag wurde der Löschzug 750 von einem Hausnotrufdienst zu einer Hilfeleistung angefordert. Infolge medizinischer Probleme war eine Person nicht mehr selbstständig in der Lage einen PKW zu verlassen. Mittels Bergetuch wurde die Person aus ihrer Zwangslage befreit. Aufgrund des Verletzungsmusters wurde dann entschieden den Rettungsdienst nachzufordern. Bis zu dessen Eintreffen wurde die Person durch Angehörige des Löschzuges 750 betreut. Abschließend wurde die Einsatzstelle an den Rettungsdienst übergeben.