Das Orkantief „Sabine“ sorgte am Montagmittag für eine weitere Alarmierung des Löschzuges 750. Nach ersten Meldungen sollten zwischen dem Duisburger Ortsteil Rheinheim und Krefeld-Gellep-Stratum in Rheinnähe mehrere Hochspannungskabel einer Freileitung drohen herabzustürzen. Zunächst wurde der Gefahrenbereich von der Polizei und der Feuerwehr weiträumig abgesperrt. Anschließend wurde die Einsatzstelle mit Mitarbeitern des Betreibers erkundet. Dabei wurde festgestellt, dass an einem rechtsrheinischen Tragmast ein Kabel gerissen war und in den Rhein stürzte. Hierbei handelte es sich glücklicherweise nicht um ein Hochspannungs-, sondern um ein ungefährliches Erdungskabel.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das Erdungskabel eine Leitung mit Spannung nach sich ziehen könnte, wurde das abgerissene Kabel durch den Betreiber gesichert. Während der Maßnahme unterstützte der Löschzug 750 die Polizei bei der Absperrung des Gefahrenbereiches. Zeitgleich sperrte die Wasserschutzpolizei zwischen den Stromkilometern 760 und 762 den Rhein für die Schifffahrt.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten die Kräfte des Löschzuges wieder an ihren Standort einrücken.
Weitere Informationen: Neue Ruhr Zeitung vom 2020-02-10
Der Deutsche Wetterdienst hat am späten Sonntagvormittag eine Unwetterwarnung für Duisburg vor schweren Sturm- und orkanartigen Böen ausgegeben, welche ab dem Nachmittag über das Stadtgebiet ziehen sollten. Aufgrund der Prognose des Wetterdienstes wurde für diesen Zeitraum ein erhöhtes Einsatzaufkommen erwartet. Daher entschied der Lagedienst der Feuerwehr Duisburg alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr besetzen zu lassen.
Rund 20 Angehörige des Löschzuges 750 sammelten sich daraufhin gegen 16:20 Uhr am Gerätehaus an der Barberstraße und besetzten alle drei Fahrzeuge der Einheit. Nachdem sich die Lage gegen Mitternacht entspannte, konnte die Bereitschaft aufgelöst werden. Zu Einsätzen musste der Löschzug 750 nicht ausrücken.
Die Feuerwehr Duisburg und das Technische Hilfswerk verzeichneten infolge des Orkantiefs „Sabine“ jedoch über 110 unwetterbedingte Einsätze.
Weitere Informationen: Rheinische Post 2020-02-10
Am späten Samstagabend wurde der Rettungsdienst der Stadt Duisburg zu einem medizinischen Notfall nach Mündelheim gerufen. Für den Abtransport des Patienten durch ein enges Treppenhaus forderten die Rettungskräfte die Feuerwehr zur Trageunterstützung an, woraufhin der Löschzug 750 nachalarmiert wurde. Mithilfe eines Bergetuches wurde die Person durch das Treppenhaus getragen und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.
Der Löschzug 750 wurde am Mittwochnachmittag aufgrund einer Kraftstoffspur nach Mündelheim gerufen. Vor Ort wurde festgestellt, dass sich eine Dieselspur auf einer Länge von rund 100 Metern über zwei Straßen zog. Um die Gefahr für Verkehrsteilnehmer zu beseitigen, wurde die Spur mit Bindemitteln abgestreut. Anschließend konnten die eingesetzten Kräfte wieder an ihren Standort einrücken.
Am Samstagvormittag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim alarmiert. Der betreffende Bereich wurde von einem Trupp unter Atemschutz revidiert, dabei wurden Kochdünste als Auslösegrund festgestellt. Anschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt, ehe die Einsatzkräfte wieder an ihre Standorte einrücken konnten.
Am Nachmittag des Dreikönigstages wurde der Löschzug 750 zu seinem ersten Einsatz im neuen Jahr gerufen. Grund für die Alarmierung war eine vermeintliche Ölspur auf einer Bundesstraße. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass in geringem Umfang lediglich Kühlflüssigkeit ausgelaufen war. Eine Verkehrsgefährdung lag somit nicht vor, weshalb die Kräfte des Löschzuges 750 nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten.
Am Montagnachmittag wurde der Löschzug 750 mit weiteren Kräften der Feuerwehr Duisburg aufgrund einer langen Dieselspur auf einer Bundesstraße alarmiert. Diese erstreckte sich auf einem Fahrstreifen auf einer Länge von mehreren Kilometern von Mündelheim bis Huckingen. Wegen des Ausmaßes der Dieselspur entschied die Einsatzleitung frühzeitig, den Landesbetrieb Straßen.NRW zur Gefahrenstellenbeseitigung nachzufordern. Die Kräfte des Löschzuges 750 wurden im Laufe des Einsatzes unterstützend bei der Verkehrsabsicherung tätig.
Der Löschzug 750 wurde am späten Freitagabend zusammen mit weiteren Einheiten der Feuerwehr Duisburg und des Rettungsdienstes zu einem vermeintlichen Kaminbrand nach Serm gerufen, nachdem Anwohner eine stärkere Rauchentwicklung aus einem Kamin wahrgenommen hatten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war zunächst kein Rauch mehr zu sehen. Bei der Erkundung wurde jedoch in der Nähe des Heizungsraums ein öliger Geruch festgestellt. Dort wurde schließlich eine defekte Ölheizung vorgefunden, welche auch die Rauchentwicklung verursachte. Weiterführende Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht notwendig, sodass die alarmierten Kräfte nach rund einer halben Stunde wieder einrücken konnten.
Am Samstagnachmittag wurde der Löschzug 750 zum dritten Mal an diesem Tag alarmiert: hierbei war ein ausgelöster Heimrauchmelder in einem Mündelheimer Mehrfamilienhaus Grund für das Ausrücken der Einheit. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte der Heimrauchmelder aufgehört zu piepen, sodass zunächst keine Feststellung getätigt werden konnte. Nach wenigen Minuten löste dieser jedoch wieder aus, sodass die betreffende Wohnung lokalisiert werden konnte. Zu dieser verschaffte sich die Feuerwehr anschließend gewaltsam einen Zugang und revidierte die Wohnung. Dabei wurde ein technischer Defekt festgestellt, ein Schadensfehler lag nicht vor. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Polizei und den zuständigen Hausmeister übergeben.
Nur eine Stunde später wurde eine weitere Kraftstoffspur in Mündelheim gemeldet. Diese konnte der Kraftstoffspur des vorherigen Einsatzes zugeordnet werden. Nach Rücksprache übernahmen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auch in diesem Bereich die Gefahrenstellenbeseitigung. Daraufhin wurde der Einsatz für den Löschzug 750 abgebrochen.



