Derzeit verwöhnt uns die erste Hitzewelle des Jahres mit hochsommerlichem Wetter. Für viele Menschen bedeutet dies Vergnügen, sei es durch einen Besuch im Freibad oder im Eiscafé. Hohe Temperaturen – teilweise in Verbindung mit einer hohen Luftfeuchtigkeit – führen aber gleichzeitig zu einer erhöhten Belastung des menschlichen Organismus. Diese kann in hitzebedingten medizinischen Notfällen enden. Als gefährdet gelten insbesondere ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Damit Sie sicher durch die Hitzewelle kommen, hat der Löschzug 750 einige Hinweise zusammengetragen:

– Sie sollten sich nicht zu lange direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.

– Schützen Sie sich und vor allem Kinder vor direkter Sonneneinstrahlung. Hierbei ist auf eine leichte Kopfbedeckung und die ausreichende Verwendung von Sonnencreme zu achten.

– Vermeiden Sie in der Hitze körperliche Anstrengungen. Sportliche Aktivitäten sollten in die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden gelegt werden.

– Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere im Auto zurück, nicht einmal für eine kurze Zeit!

– Nehmen Sie leichtes Essen zu sich und verzichten Sie auf opulente Mahlzeiten.

– Trinken Sie viel: Der Flüssigkeitsbedarf ist an heißen Tagen drei- bis viermal höher als an normalen Tagen.

– Verzichten Sie dabei auf Alkohol!

– Lüften Sie nachts und morgens, wenn die Außen- niedriger als die Raumtemperaturen sind, ihre Wohnung. Tagsüber sollten Sie die Räume vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, zum Beispiel durch die Verwendung von Jalousien.

– Zögern Sie bei Auftreten von gesundheitlichen Problemen nicht den Notruf 112 zu wählen!

 

In den vergangenen Wochen ist darüber hinaus in der Region zu wenig Niederschlag gefallen. Die hohen Temperaturen führen daher momentan zu einer hohen Wald- und Flächenbrandgefahr.

– Vermeiden Sie offenes Feuer im freien Gelände. Besondere Achtsamkeit ist jedoch auch im privaten Bereich geboten, vor allem beim Nutzen eines Grills.

– Werfen Sie keine Zigarettenreste weg.

– Lasse Sie keine Glasscherben liegen, sie können wie ein Brennglas wirken.

– Parken Sie ihr Fahrzeug nicht auf entzündlichem Untergrund. Katalysatoren erhitzen sich stark und können durch ihre Abwärme Brände auslösen.

– Zögern Sie bei einem Brandausbruch nicht den Notruf 112 zu wählen!

Am gestrigen Samstag war die Sportgruppe des Löschzuges wieder aktiv: Diesmal ist sie dabei als Spielgemeinschaft mit der Löschgruppe 402 Walsum-Vierlinden angetreten. Die Spielgemeinschaft folgte damit der Einladung der Fußball-Allstars der TuS Mündelheim, die gestern das 1. Mündelheimer Kunstrasenturnier ausrichteten. Der Start ins Turnier verlief zwar anfangs noch holprig, durch eine stetige Steigerung im weiteren Turnierverlauf erzielte das Team mit Platz 9 noch eine einstellige Platzierung. Zudem durfte die Mannschaft nach Ende des Turiers noch unerwartet eine Trophäe entgegennehmen – als Auszeichnung erhielt sie den Fairplay-Pokal!

An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 abschließend bei den Allstars der TuS Mündelheim 1970 e.V. noch einmal für die Einladung und für den kurzweiligen Fußballtag!

    

Aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim wurde der Löschzug 750 zusammen mit Kräften der Berufsfeuerwehr am Freitagvormittag in die Sermer Straße gerufen. Kurz nach dem Alarm meldete der Betreiber der Feuerwehr, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Ein Fahrzeug fuhr dennoch die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Alle weiteren anrückenden Kräfte konnten die Anfahrt zur Einsatzstelle abbrechen.

Während des gestrigen Dienstabends war der Löschzug 750 im Ortsteil Holtum und hat dort bei einem landwirtschaftlichen Betrieb eine Heumessung durchgeführt. Bei dieser jährlich im Frühsommer wiederkehrenden Tätigkeit wird an verschiedenen Stellen eine Messsonde in Heuballen gestochen und die Temperaturen im Inneren gemessen. Bei der Messung wurden an mehreren Stellen leicht erhöhe Werte registriert, sodass in der kommenden Woche eine weitere Kontrolle erfolgen wird. Einige Bilder der Heumeussung befinden sich am Ende des Artikels.

Hintergrund: In der Regel erwärmen sich die gepressten Heuballen aufgrund der Restfeuchte auf ungefähr 40° C. Allerdings kann es bei der Lagerung von Heuballen zu Verdichtungen kommen, was zu einem Wärmestau und infolgedessen zu einer Temperaturerhöhung führen kann. Steigen die Temperaturen im Innenren der Ballen auf etwa 60° C, besteht eine erhöhte Brandgefahr. Diese wird akut, wenn sich die Temperatur auf über 70° C erhöht. Werden bei der Heumessung zu hohe Temperaturen festgestellt, werden die Heuballen entweder in den Folgetagen mehrfach kontrolliert oder ggf. unter Aufsicht der Feuerwehr aus der Lagerstätte gefahren und abgelöscht.

Am Rande des gestrigen Dienstabends begrüßte der Löschzug übrigens einen neuen Interessten. Der Löschzug heißt den Neuzugang recht herzlich willkommen und wünscht ihm viel Spaß bei seinem Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr!

         

         

In der Nacht zu Montag wurde der Löschzug 750 alarmiert, um eine Ölspur auf den Bundesstraßen 288 und 57 abzustreuen. Diese erstreckte sich auf einer Länge von rund drei Kilometern vom Parkplatz an der Rheinbrücke bis zur auf Krefelder Stadtgebiet liegenden Straße „Bruchfeld“. Durch die Feuerwehr wurden zur Gefahrenbeseitigung mehrere Säcke Bindemittel eingesetzt. Während der Arbeiten sperrte die Polizei die Spur in Fahrtrichtung Krefeld.

In einem Seniorenheim an der Sermer Straße löste am Samstagvormittag die Brandmeldeanlage aus. Während sich die Rettungskräfte noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, erhielt die Feuerwehr bereits durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Ein Fahrzeug fuhr dennoch die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Für alle weiteren anrückenden Kräfte wurde der Einsatz abgebrochen.

Eine vermeintlich im Rhein treibende Person löste einen Großeinsatz für die Rettungsdienste und Feuerwehren der Städte Krefeld und Duisburg aus. Die Einsatzkräfte suchten den Strom beidseitig zwischen der Rheinbrücke und Ehingen ab. Neben Fußtrupps kamen bei der Suche auch der Rettungshubschrauber Christoph 9 sowie zwei Boote der Feuerwehr Krefeld zum Einsatz. Nach rund einer Dreiviertelstunde konnte das Krefelder Rettungsboot die Person benommen am Uerdinger Rheinufer aufspüren und an den Rettungsdienst übergeben.

 

Das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug des Löschzuges 750 wurde zwischenzeitlich durch die Einsatzleitung aus dem Einsatz ausgelöst und sollte aufgrund eines größeren Brandereignisses auf einem Werksgelände im Stadtteil Hüttenheim das Gerätehaus besetzen. Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde die Bereitschaft gegen 21:15 beendet. Die übrigen Einsatzkräfte des Löschzuges verblieben zur Unterstützung der Personensuche am Rhein.

In einem Seniorenheim an der Sermer Straße löste am späten Dienstagvormittag die Brandmeldeanlage aus. Während sich die Rettungskräfte noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, erhielt die Feuerwehr bereits durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Ein Fahrzeug fuhr dennoch die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Alle weiteren Kräfte, die sich noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, konnten wieder einrücken.

Einen wichtigen Eckpfeiler bei der Feuerwehr bildet die Kameradschaft und am gestrigen Freitag waren die Mitglieder des Löschzuges 750 in dieser Hinsicht in einer ganz besonderen Angelegenheit unterwegs: Denn der stellvetretende Zugführer der Wehr gab seiner Lebensgefährtin im Duisburger Standesamt das Ja-Wort. Mit einer Abordnung aus Mitgliedern der Einsatzabteilung und der Alterswehr wurde das Brautpaar standesgemäß am Rathaus am Burgplatz empfangen.

Doch viel Zeit blieb den Mündelheimer Wehrleuten nicht, um das Brautpaar hochleben zu lassen: Unmittelbar nach Abschluss des Empfangs wurde der Löschzug 750 zu einem Gefahrguteinsatz nach Rheinheim gerufen. Dies sorgte für den seltenen wie kuriosen Anblick, dass die Einsatzkräfte mit Hemd und Krawatte anrückten…

Abschließend wünscht der Löschzug Ulrich und seiner Gabi alles Gute zur Hochzeit und für den gemeinsamen weiteren Lebensweg!

         

Wenige Minuten nachdem der Löschzug 750 vom letzten Einsatz einrückte, löste die Leitstelle erneut Alarm aus. Aufgrund eines Großbrandes im Stadtteil Hochfeld wurde die Einheit gerufen, um die verwaiste Feuer- und Rettungswache 7 in Buchholz zu besetzen und den Grundschutz im Duisburger Süden sicherzustellen. Der Einsatz wurde allerdings bei der Stärkemeldung abgebrochen.

Weitere Informationen: Neue Ruhr Zeitung vom 2017-05-12