Am Freitagmorgen wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr alarmiert, nachdem die Brandmeldeanlage eines Seniorenheims auslöste. Während sich die Rettungskräfte noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, erhielt die Feuerwehr bereits durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Ein Fahrzeug fuhr dennoch die Einsatzstelle an der Sermer Straße an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Alle weiteren anrückenden Kräfte konnten die Anfahrt abbrechen.

Das dritte September-Wochenende ist für den Löschzug 750 in der Regel ein sehr arbeitsreiches, denn an diesem findet alljährlich das traditionelle Schützen- und Volksfest der Schützenbruderschaft Mündelheim/Ehingen statt. An allen drei Festtagen unterstützten die Mitglieder des Löschzuges im Rahmen der Amtshilfe die Polizei bei der Absicherung der fünf Festumzüge. Zu den Höhepunkten zählten dabei am Samstag der Zapfenstreich im Schatten der romanischen Dorfkirche St. Dionysius mit anschließendem Fackelumzug, die große Parade am Sonntagnachmittag sowie der Klompenball am Montagvormittag. In diesem Jahr spielte nicht nur das Wetter mit, auch verliefen alle Veranstaltungen ohne Zwischenfälle.

Allerdings rückte die Wehr „zwischendurch“ – wie berichtet – noch zu vier kleineren Einsätzen aus. Trotz des hohen Arbeitsaufwandes blieb dennoch etwas Zeit, um mit den Schützen zu feiern. Zumal es aus Sicht der Einheit noch einen besonderen Anlass gab: Mit Königin Ann-Katrin und mit ihrem Adjutanten Michael gehörten zwei aktive Mitglieder des Löschzuges 750 in diesem Jahr dem Thron bzw. Hofstaat an!

         

         

         

Die Kräfte des Löschzuges 750 hatten nach dem letzten Einsatz gerade wieder die Einsatzbereitschaft hergestellt, als die Funkmeldeempfänger erneut ertönten. In einem Mehrfamilienhaus der Siedlung Im Bonnefeld war ein Aufzug in Höhe des 1. Obergeschosses stecken geblieben, darin waren zwei Personen eingeschlossen. Nach kurzer Zeit konnte die Feuerwehr die beiden Personen mit speziellem Werkzeug aus ihrer Zwangslage befreien. Anschließend wurde der Fahrstuhl außer Betrieb genommen und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Am Montagnachmittag sorgte erneut eine Kraftstoffspur für eine Alarmierung des Löschzuges 750. Auf dem Parkplatz der Kleingartenanlage „Ehinger Berg“ verlor ein unbekanntes Fahrzeug geringe Mengen Diesel. Nach einem Starkregenschauer breitete sich aufgrund der Hanglage des Parkplates rasch eine breite Dieselspur über die Zufahrt und die Straße „Ehinger Berg“ in Richtung der Siedlerstraße aus. Die Einsatzkräfte des Löschzuges streuten den Kraftstoff mit Bindemitteln ab und verhinderten gleichzeitig ein weiteres Ausbreiten.

    

Am Sonntagabend wurde der Löschzug 750 erneut gerufen, um eine Ölspur abzustreuen. Diese erstreckte sich auf einer Länge von 300 Metern auf der Uerdinger Straße zwischen dem Fuchsfeldweg und der Krefelder Straße (Bundesstraße 288). Eine weitere, ca. 50 Meter lange Ölspur entdeckten die Einsatzkräfte im Kreuzungsbereich der B 288 mit der Uerdinger Straße auf einer Fahrspur der Bundesstraße. Durch die Feuerwehr wurden Bindemittel vorgenommen, um die durch die Kraftstoffspuren entstandenen Gefahrenstellen zu beseitigen. Hierzu setzten die Einsatzkräfte unter anderem einen Streuwagen ein.

Am späten Samstagvormittag rückte der Löschzug 750 zu einem kleinen Gefahrguteinsatz aus. Nach einem technischen Defekt an einer Ölwanne verursachte ein PKW eine etwa 400 Meter lange und teils großflächige Ölspur, die sich über die Straßen „Zum Grind“, „Am Langen Bongert“ und „Am Seltenreich“ erstreckte. Durch die Feuerwehr wurde die Kraftstoffspur mit Bindemitteln abgestreut. Hierbei kam erstmals auch der neue Streuwagen des Löschzuges zum Einsatz.

    

    

Am vergangenen Samstag fand die diesjährige Kameradschaftstour des Löschzuges 750 statt. Treffpunkt war um 11:11 Uhr der Karnevalsmarkt der befreundeten Karnevalsgesellschaft Südstern aus Serm. Mit einem Planwagen fuhren die Teilnehmer von Serm aus in die Landeshauptstadt im Süden Duisburgs. Dort wartete ein kleines Kulturprogramm auf die anwesenden Mitglieder des Löschzuges, unter anderem war hierbei eine Art „Stadtführung abseits des Mainstreams“ mit der Freifrau von Kö einer der Programmpunkte.

    

 

In einem Seniorenheim an der Sermer Straße löste am Dienstagmittag die Brandmeldeanlage aus. Während sich die Rettungskräfte noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, erhielt die Feuerwehr bereits durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Ein Fahrzeug fuhr die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Alle weiteren anrückenden Kräfte konnten die Anfahrt abbrechen.

Am Freitagmorgen riss in Höhe der Kreuzung Krefelder Straße/Breitenkamp die Kraftstoffleitung eines Kleintransporters, der auf der Bundesstraße 288 in Fahrtrichtung Ratingen unterwegs war. Als Folge liefen Betriebsmittel aus, die sich vom Kreuzungsbereich bis in den Breitenkamp zogen, wo das Fahrzeug abgestellt wurde. Durch Kräfte des Löschzuges 750 wurde der Kraftstoff mit Bindemitteln abgestreut und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

         

Am späten Abend wurde der Löschzug 750 zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Hilfeleistungseinsatz in die Straße „Zum Grind“ gerufen. Dort lief in einem Mehrfamilienhaus von oben unkontrolliert Wasser in eine Erdgeschosswohnung. Der herbeigerufenen Polizei öffnete in der darüberliegenden Wohnung allerdings trotz mehrfachem Klingeln und Klopfen niemand, weshalb die Beamten hinter der Türe eine hilflose Person vermuteten.

Durch die nachalarmierten Kräfte der Feuerwehr wurde gerade eine Notfalltüröffnung vorbereitet, als die Bewohnerin glücklicherweise unversehrt den Einsatzkräften die Türe öffnete. Dennoch wurde die Wohnung durch die Feuerwehr kurz kontrolliert und ein nicht richtig verschlossener Wasserhahn als Ursache ermittelt. Nachdem dieser wieder verschlossen wurde, konnten die Einsatzkräfte wieder an ihre Standorte einrücken.