Am frühen Nachmittag entlud sich über Duisburg ein Gewitter mit heftigem Starkregen. Als Folge wurden zahlreiche Keller, Plätze und Unterführungen überflutet. Aufgrund der Vielzahl der Einsätze wurde zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Duisburg ausgelöst.

Der Löschzug Mündelheim besetze zunächst das Gerätehaus an der Sermer Straße, wurde aber nach einer Stunde zur Feuer- und Rettungswache 7 verlegt, wo eine Feuerwehreinsatzleitung eingerichtet wurde. Von dort aus rückte der Löschzug zu insgesamt 22 unwetterbedingten Einsätzen in die Stadtteile Wanheimerort, Wanheim, Wedau und Bissingheim aus. Das häufigste Stichwort lautet hierbei „Wasser im Keller“. Teilweise wurden zum Lenzen der Keller gleichzeitig mehrere Tauchpumpen eingesetzt. In einigen Fällen musste die Feuerwehr glücklicherweise nicht mehr tätig werden. Darüber hinaus wurden in Wanheimerort die Räumlichkeiten einer Schule nach einem Wassereinbruch kontrolliert. Ein größerer Einsatz wurde gemeinsam mit der Löschgruppe 702 in Bissingheim abgearbeitet. Hier wurde durch Abpumpen ein Entwässerungskanal der BAB 3 entlastet, um die Überflutung weiterer Keller im Bereich Am Südgraben/Vor dem Tore zu verhindern.

Weitere Informationen: Der Westen 2016-06-08

         

         

         

Im Nachgang an ein starkes Gewitter rückte die Duisburger Feuerwehr ab dem frühen Abend zu dutzenden Unwettereinsätzen aus. Durch den Löschzug Mündelheim wurde dabei eine Hilfeleistung abgearbeitet. Nach einem Starkregenschauer wurden an der Sermer Straße mehrere Gullydeckel hochgedrückt. Die Gullydeckel wurden gesichert und so die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer gebannt. Anschließend besetzte der Löschzug 750 aufgrund der Flächenlage im Stadtgebiet das Gerätehaus und stellte den Grundschutz im Wachbezirk sicher.

Am frühen Samstagabend rückte der Löschzug Mündelheim in die Siedlung Bonnefeld aus. Eine Pflegedienstmitarbeiterin vermutete dort in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses einen Patienten, der die Türe nicht mehr selbstständig öffnen konnte, und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte öffnete der Patient eigenständig die Türe und konnte dem Rettungsdienst übergeben werden.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde der Polizei ein vermeintlicher Motorradunfall auf der Bundesstraße 288 zwischen Mündelheim und Serm gemeldet. Da den Einsatzkräften jedoch keine genauen Angaben zur Unfallstelle vorlagen, wurde eine großräumige Suchaktion eingeleitet, bei der unter anderem ein Hubschrauber eingesetzt wurde. Außerdem unterstützte der Löschzug 750 die Polizei mit mehreren Fußtrupps und durch das Ausleuchten der Umgebung. Nach rund einer Stunde wurde die Suche allerdings erfolglos abgebrochen.

Aufgrund eines Wasserschadens in einem Wohngebäude rückte der Löschzug Mündelheim in die Kegelstraße aus. Nach einem Defekt an einer Spülmaschine liefen geringe Mengen Wasser vom Erdgeschoss in den Keller. Mithilfe eines Wassersaugers wurde der Keller durch die Feuerwehr ausgepumpt. Das austretende Wasser sorgte außerdem für einen Kurzschluss in der Stromversorgung, der durch den Notdienst der Stadtwerke Duisburg repariert wurde.

Nur wenige Minuten später wurde der Feuerwehr Duisburg eine Ölspur auf der Bundesstraße 288 in Höhe der Tankstelle gemeldet. Die frei werdenden Kräfte der Berufsfeuerwehr übernahmen den Einsatz, sodass für den Löschzug Mündelheim wiederum nach wenigen Minuten ein Einsatzabbruch erfolgte.

In einem Seniorenheim an der Sermer Straße löste die Brandmeldeanlage aus. Da es sich um eine Fehlauslösung handelte, wurde der Einsatz des Löschzuges Mündelheim nach wenigen Minuten abgebrochen. Durch ebenfalls alarmierte Kräfte der Berufsfeuerwehr wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt.

Mit dem Stichwort „Flächenbrand“ wurde der Löschzug Mündelheim am Freitagabend in den Seltenreich gerufen. Anwohner konnten das Feuer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr löschen, sodass der Einsatz bereits nach kurzer Revision beendet werden konnte.

Nach dem Regenschauer am Sonntagmorgen schauten die Mitglieder des Löschzuges 750 noch sorgenvoll in Richtung Himmel. Doch pünktlich mit Beginn des Maifestes riss gegen 10 Uhr die Wolkendecke auf und die Sonne kam mehr und mehr zu Vorschein…Somit bereitete Petrus den Weg für eine erfolgreiche Jubiläumsfeier!

Für einen würdigen Auftakt des Festes sorgte die stimmungsvolle Floriansmesse im Gerätehaus samt Fahrzeugweihe, die von Pastor Rolf Schragmann und Pfarrer Rainer Kaspers sowie durch den Kirchenchor Melo-Dio gestaltet wurde. Anschließend durfte der Löschzug zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Tür und zum inzwischen 7. Menschenkicker-Turnier, welches das Offizierscorps der Schützenbruderschaft Mündelheim-Ehingen gewann, begrüßen.

Ein Dank gilt den zahlreichen Gästen, den 16 teilnehmenden Mannschaften sowie insbesondere den Helfern und Helferinnen, ohne die dieses Fest nicht möglich gewesen wäre! Getreu dem Motto „Nach dem Fest, ist vor dem Fest“ haben die Vorbereitungen für den 1. Mai 2017 schon begonnen – schon jetzt freut sich die freiwillige Feuerwehr Mündelheim/Ehingen/Serm auf diese Veranstaltung und hoffen wieder auf die freundliche Unterstützung des Wettergottes…

Ein ausführlicher Bericht über das Maifest und weitere Fotos werden in den nächsten Tagen folgen! Bis dahin verweisen wir auf den Bericht der Lokalzeitung: Der Westen 2016-05-03

         

         

        

Den Dienstabend nutze der Löschzug zur Vorbereitung des Festes und um das Gelände rund um das Gerätehaus herauszuputzen. Freundlicherweise wurden wir dabei von den Kameraden des Löschzuges 530 unterstützt. Ein Dank hierfür gilt den Jungs der freiwilligen Feuerwehr Homberg!

Im Laufe des Samstages widmen sich die Mitglieder des Löschzuges 750 dem weiteren Aufbau! Die Feuerwehr Mündelheim hofft, dass die Mühen nicht umsonst sind und dass wir zahlreiche Besucher zu unserem Jubiläum begrüßen dürfen! Das Wetter wird aller Vorraussicht nach auch mitspielen. So soll es bei sonningen 15° trocken bleiben!