Mit mehr als 50 Kräften rückte die Feuerwehr Duisburg zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 288 aus, an dem zehn PKW und zwei LKW beteiligt waren. Ein PKW wurde infolge des Unfalles zwischen den beiden LKW eingekeilt. Die Fahrerin des PKW war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnte durch die Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät schwer verletzt aus ihrer Zwangslage befreit werden. Insgesamt waren 17 Personen durch den Unfall betroffen, mindestens fünf wurden leicht verletzt.
Durch die Feuerwehr wurden an den verunfallten PKW die Batterien abgeklemmt. Eines der Fahrzeuge hatte einen Hybrid-Antrieb und konnte erst nach dem Einsatz von Schere und Spreizer stromlos geschaltet werden. Während der Bergungsarbeiten stellte die Feuerwehr außerdem den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.
Am Dreikönigstag wurde der Feuerwehr ein Küchenbrand im Schwalbenweg gemeldet. In der Küche brannte eine Mikrowelle, die bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden konnte. Ein Trupp unter Atemschutz revidierte die Räumlichkeiten, anschließend wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Zwei Anwohner wurden allerdings mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst behandelt.
Der Brand wurde in einem frühen Stadium entdeckt, weil ein Rauchmelder Alarm schlug. Deswegen raten wir an dieser Stelle noch einmal zur Installierung von Rauchmeldern. Informationen zum Thema Rauchmelder finden Sie auf der Seite: Rauchmelder retten Leben
Weitere Infomationen: Der Westen 2016-01-06
Hinter dem Löschzug 750 liegt ein ereignisreiches Jahr. 31 Mal wurde die Einheit in 2015 alarmiert, womit sich die Einsatzzahl auf dem Niveau des Vorjahres bewegt (2014: 32). Dabei begann das Jahr 2015 mit drei Einsätzen im ersten Quartal für die freiwillige Feuerwehr Mündelheim / Ehingen / Serm sehr ruhig. Im 2. Quartal wurde der Löschzug dagegen gleich 13 Mal alarmiert. Die vergleichsweise hohe Zahl resultierte hauptsächlich aus den Wetterkapriolen des Frühjahres. Zum einen wurden einige Sturmschäden beseitigt und zum anderen mussten während der langen Trockenperiode mehrfach kleinere Vegetationsbrände gelöscht werden. Doch nicht immer wurden kleinere Einsätze abgeleistet. Am 28. Mai verlief ein Unfall noch glimpflich, in dessen Folge ein PKW aus dem Rhein geborgen werden musste. Nachhaltig bleibt den Mündelheimer Feuerwehrleuten der schwere Verkehrsunfall vom 10. Mai in Erinnerung. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier PKW starben auf der Bundesstraße 288 in Höhe der Ausfahrt Huckingen vier Menschen, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Glücklicherweise blieb der Löschzug in der 2. Hälfte des Jahres von derartigen Einsätzen verschont, mit 15 Alarmierungen war das Halbjahr dennoch alles andere als ruhig. So musste beispielsweise in den frühen Morgenstunden des 3. Oktobers eine in Vollbrand stehende Scheune in Ehingen gelöscht werden. Glück im Unglück hatten Anwohner bei einem Küchenbrand in Serm (23. Juli) und einige Verkehrsteilnehmer, als am frühen Nachmittag des Silvestertages ein Verkaufsanhänger auf der B 288 umstürzte. Meistens wurden jedoch kleinere Einsätze abgearbeitet, sieben Mal war ein Eingreifen der Feuerwehr sogar nicht mehr notwendig.
Neben den 31 Einsätzen stellte der Löschzug 18 Brandsicherheitswachen. In den meisten Fällen handelte es sich um die Absicherung von Umzügen wie etwa den St. Martinszügen. Auch wurden im Rahmen von Veranstaltungen Brandsicherheitswachen abgeleistet. Besonders waren im abgelaufenen Jahr die beiden Sicherheitsdienste in der MSV-Arena zur Zweitligapartie zwischen dem MSV Duisburg und dem SC Freiburg (7. November) sowie zum Freundschaftsspiel zwischen den Frauenfußballnationalmannschaften Deutschlands und Englands (26. November). Am 1. Mai veranstalte der Löschzug selbst sein alljährliches Maifest mit dem beliebten Menschenkicker-Turnier, das die A-Jugend der TuS Mündelheim nach einem Endspielsieg über die Gastgeber gewann. An diesem sonnigen Frühlingstag konnte die freiwillige Feuerwehr Mündelheim / Ehingen / Serm einige hundert Besucher begrüßen. Allerdings stand der letztjährige 1. Mai auch im Zeichen einer Verabschiedung: Nach 45 Dienstjahren verabschiedeten wir unseren Bernd in die Alters- und Ehrenabteilung. An dieser Stelle gilt ihm noch einmal ein dickes Danke für seine geleisteten Dienste! Bedanken möchte sich der Löschzug Mündelheim / Ehingen / Serm abschließend auch noch bei all denen Menschen, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben! In diesem Sinne wünscht der Löschzug 750 ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!
Bereits nach 29 Minuten wurde der Löschzug 750 erstmals im neuen Jahr zu einem Einsatz gerufen. Grund für die Alarmierung war ein Garagenbrand in der Gärtnerstraße in Wanheimerort. Der Einsatz wurde durch freiwerdende Einheiten übernommen, sodass für den Löschzug 750 kurz nach der Alarmierung ein Abbruch des Einsatzes erfolgte.
Weitere Infomationen: Der Westen 2016-01-01
Rund zehn Stunden vor dem Jahreswechsel wurde der Löschzug Mündelheim gemeinsam mit Kräften der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes zu einem Hilfeleistungseinsatz auf die Bundesstraße 288 alarmiert. In Fahrtrichtung Krefeld war kurz hinter der Sermer Kreuzung ein Verkaufsanhänger umgestürzt. Dieser wurde zunächst aufgerichtet und anschließend die verlorene Ladung beiseite geräumt. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst einem Krankenhaus zugeführt. Während der Bergungsmaßnahmen war die Bundesstraße zwischen Mündelheim und Huckingen voll gesperrt.
Weitere Infomationen: Der Westen 2016-01-01
Das alte Jahr neigt sich langsam seinem Ende entgegen. Deshalb wünschen wir Ihnen an dieser Stelle einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr 2016!
Ihr Löschzug 750 Mündelheim / Ehingen / Serm

Ausgelassen werden die Meisten in rund 60 Stunden die Neujahrsnacht feiern. Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst ist sie dagegen die einsatzreichste Nacht des Jahres. In vielen Fällen ist der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern der Auslöser für Verletzungen und Brände. Damit das neue Jahr nicht mit einem Aufenthalt im Krankenhaus oder einem Feuerwehreinsatz beginnt, haben wir für euch einige Sicherheitstipps für den Jahreswechsel zusammengestellt.
– beim Kauf des Silvester-Feuerwerks ist auf die BAM-Zulassung zu achten (Bundesamt für Materialforschung und –prüfung; Internet: www.bam.de), vom Kauf und der Verwendung von billigen Feuerwerkskörpern ist dringend abzuraten!
– Die Feuerwerkskörper sind so aufzubewahren, dass keine Selbstentzündung möglich ist.
– Schließen Sie vor dem Jahreswechsel alle Fenster und Türen und entfernen Sie brennbare Gegenstände von Balkonen. Diese könnten durch eine verirrte Rakete entzündet werden.
– Lesen Sie vor der Verwendung von Feuerwerkskörpern – insbesondere Raketen – immer die Gebrauchsanweisung!
– Feuerwerkskörper und Raketen der Klasse II gehören nicht in Kinderhände. Für Jugendliche unter 18 Jahre eignen sich Feuerwerkskörper der Klasse I, allerdings sollten sie bei der Verwendung nicht unbeaufsichtigt bleiben.
– Brennen Sie Feuerwerkskörper nur im Freien ab. Ausnahmen sind spezielle Tischfeuerwerke, die nur auf feuerfesten Unterlagen benutzt werden sollten. Achten Sie außerdem darauf, dass sich keine leicht entzündbaren Stoffe in der Nähe befinden.
– Zünden sie Feuerwerkskörper am besten am Boden an und entfernen sich schnell. Werfen Sie Zündkörper mit Anreißfläche nach dem Anzünden sofort weg. Richten sie dabei niemals die Feuerwerkskörper auf Menschen oder Tiere und halten Sie immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein.
– Starten Sie Raketen immer senkrecht. Hierfür eignen sich vor allem hohe Flaschen, die in einem Flaschenkasten stehen. Lassen Sie niemals eine Rakete aus der Hand starten!
– Achten Sie besonders auf Blindgänger. Diese niemals ein zweites Mal anzünden! Warten Sie einige Minuten und löschen Sie die glühenden Reste mit zuvor bereitgestelltem Wasser ab.
– Alkohol und Feuerwerk vertragen sich nicht sonderlich!
Alarmieren Sie bei Brandausbruch oder Verletzungen unverzüglich die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112!
Der Löschzug Mündelheim / Ehingen / Serm wünscht allen Freunden und Förderern sowie deren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!
Und weil Weihnachten ist, haben wir noch eine kleine Überraschung: Rechtzeitig zum Fest ist unsere überarbeitete Internetseite fertig geworden! Unsere Seite ist unter der gewohnten Adresse www.fw-muendelheim.de zu finden, viel Spaß beim Surfen!
Der Löschzug Mündelheim ist vergleichsweise nur ein kleiner Bestandteil der Feuerwehr Duisburg, weshalb wir mit unserer Facebook-Seite auch nur einen kleinen Teil des vielseitigen Aufgabenspektrums der Duisburger Feuerwehr abbilden können. Unseren wöchentlich Infopost wollen deshalb einmal dazu nutzen, um auf die vorläufige Jahresbilanz der Duisburger Feuerwehr zu blicken:
– täglich gehen rund 2.000 Anrufe in der Leitstelle der Duisburger Feuerwehr ein, woraus letztlich in 24 Stunden etwa 220 Einsätze ergeben.
– Im Jahr 2015 wird die Feuerwehr Duisburg mehr als 81.000 Einsätze abgeleistet haben, im Vorjahr waren es dagegen noch ca. 75.000.
– Mit rund 76.000 (2014: 70.682) Alarmierungen entfällt ein Großteil der Einsätze auf den Rettungsdienst.
– Schon mehr als 5.000 Mal (2014: 4.767) rückte die Wehr in diesem Jahr zu reinen Feuerwehreinsätzen aus, darunter waren 1100 Brandeinsätze.
– Zu den außergewöhnlichen Einsätzen zählen ein Lagerhallenbrand mit mehrtägiger Einsatzdauer (31.01.), die Bergung eines Sofas von einem Brückenbogen (01.04.), die Rettung von mehr als 40 Personen aus einem Reisebus, der in den Rhein zu stürzen drohte (25.04.), oder eine erfolgreiche Telefonreanimation durch einen Mitarbeiter der Leitstelle (16.06.).
– An über 180 Tagen wurden an der städtischen Feuerwehrschule rund 1.300 Teilnehmer aus- und fortgebildet.
– Außerdem wurden drei Grundausbildungslehrgängen mit 50 eigenen und 20 externen Kräften durchgeführt.
Weitere Informationen und bewegte Bilder aus dem Jahr 2015 gibt es bei Studio 47: Jahresbilanz der Feuerwehr Duisburg (Bericht vom 11. Dezember 2015)
Anlässlich des morgigen Probealarms haben wir für Sie einmal die Bedeutung der Sirenensignale und entsprechende Verhaltenshinweise im Ernstfall zusammengestellt. Doch zunächst wollen wir Ihnen kurz über den Verlauf des morgigen Probealarms informieren, der um 10 Uhr startet. Zu Beginn ertönt ein einminütiger Dauerton, ehe ein ebenfalls einminütiger auf- und abwellender Heulton erfolgt. Den Abschluss bildet wiederum ein einminütiger Dauerton. Nach etwa 10-15 Minuten ist der Probealarm beendet.
Ablauf im Ernstfall
In welchen Fällen wird die Bevölkerung gewarnt?
– Schadstoffaustritte
– Großbrände
– akute Bombenentschärfung
– weitere akute Gefahren
Mit welchen Heultönen wird die Bevölkerung gewarnt?
– Warnung über Sirene bei Gefahr: einminütiger auf- und abschwellender Heulton
– Entwarnung: einminütiger Dauerton
Wie erhalte ich Informationen über die Gefahrenlage?
– über das Gefahrentelefon der Stadt Duisburg unter der kostenfreien Nummer 0800/112 13 13 (bitte bei Rückfragen nicht den Notruf der Feuerwehr blockieren!)
– im Radio über WDR 2 (Antenne 99,2 MHz; Kabel 101,05 MHz) und Radio Duisburg (Antenne 92,2 MHz; Kabel 101,75 MHz)
– im Internet unter www.duisburg.de oder unter www.feuerwehr-duisburg.de
Wie verhalte ich mich im Gefahrenfall?
– Ruhe bewahren
– Gebäude aufsuchen
– Türen und Fenster schließen sowie Klimaanlagen und Belüftungen ausschalten
– Kindern und hilfsbedürftigen Menschen helfen
– Passanten aufnehmen
– Radio einschalten und Informationen beachten (ggf. die Nachbarn im Haus informieren)
– Kinder in der Schule oder im Kindergarten lassen
– nur in dringenden Notfällen den Notruf 112 wählen
Quelle: www.feuerwehr-duisburg.de














