Auf der Bundesstraße 288 stießen am Freitagnachmittag in Höhe der Siedlung Bonnefeld ein PKW und ein LKW im Baustellenbereich zusammen. Infolge des Zusammenpralls stürzte darüber hinaus ein auf der Fahrbahn abgestellter Verkehrssicherungsanhänger in den Straßengraben. Zur Bergung des Anhängers wurde der Löschzug Mündelheim auf Nachforderung der Polizei alarmiert. Personen kamen bei dem Verkehrsunfall glücklicherweise nicht zu Schaden.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit besuchte der Löschzug am heutigen Freitag das Sommerfest des Bürgervereins Mündelheim und des Fördervereins der Gemeinschaftsgrundschule Im Reimel. Dabei stellten die Mitglieder das Löschgruppenfahrzeug zur Schau und standen den kleinen wie großen Gästen Rede und Antwort.
Der heutige Beitrag hat nichts mit einer Partnervermittlung zu tun, auch wenn der Löschzug für NINA werben möchten. Bei NINA handelt es sich um die Warn-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die seit gestern in einer erweiterten Version zur Verfügung steht. Nutzer der App erhalten unter anderem örtliche Warnmeldungen und Unwetterwarnungen sowie Hochwasserinformationen und allgemeine Notfalltipps. Eine besondere Neuheit des Updates ist, dass die Nutzer die Orte, an denen sie gewarnt werden wollen, nun individuell einstellen können – beispielsweise den Heimat- oder der Urlaubsort.
Weitere Informationen zur Warn-App gibt es auf der Seite des BBK: Warn-App NINA
Aufgrund einer hilflosen Person, die nicht mehr selbstständig ihre Wohnungstür öffnen konnte, rückte der Löschzug Mündelheim nach Serm aus. Angehörige konnten die Türe bereits vor Eintreffen der Feuerwehr öffnen. Rettungsdienstlich ausgebildete Mitglieder des Löschzuges übernahmen die medizinische Erstversorgung, ehe die Person an einen Notarzt übergeben werden konnte. Anschließend konnte die Feuerwehr wieder einrücken.
Am vergangenen Donnerstag stand die Personenrettung nach einem Verkehrsunfall auf dem Dienstplan des Löschzuges 750. Hierbei wurde ein seitlicher Zusammenstoß zweier PKW simuliert, bei dem eine fiktive Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Trainiert wurde vor allem der Umgang mit dem hydraulischen Rettungssatz, der eine Rettungsschere und einen Rettungsspreizer sowie Hydrozylinder umfasst. Bevor die technische Rettung eingeleitet werden konnte, mussten zunächst Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. So wurden die Fahrzeuge mit Holzkeilen unterbaut, um ein Wegrollen zu verhindern. Außerdem wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt sowie ein Airbag-Sicherungssystem als Schutz vor unkontrolliert auslösenden Airbags über dem Lenkrad installiert. Anschließend wurden die Seitentüren des Mercedes mithilfe des Rettungsspreizers entfernt, ehe das Autodach mit der Rettungsschere abgetrennt wurde. Abschließend wurde der vordere Teil des verunfallten PKW mit einem Zylinder auseinander gedrückt.
In einem Seniorenheim an der Sermer Straße löste ein Brandmelder aus. Der Betreiber der Anlage meldete der Feuerwehr unmittelbar nach der Alarmierung einen Fehlalarm. Ein Löschfahrzeug rückte dennoch zur Kontrolle und zum Zurückschalten der Brandmeldeanlage zur Einsatzstelle aus. Alle weiteren alarmierten Kräfte konnten dagegen den Einsatz abbrechen.
Am frühen Nachmittag entlud sich über Duisburg ein Gewitter mit heftigem Starkregen. Als Folge wurden zahlreiche Keller, Plätze und Unterführungen überflutet. Aufgrund der Vielzahl der Einsätze wurde zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Duisburg ausgelöst.
Der Löschzug Mündelheim besetze zunächst das Gerätehaus an der Sermer Straße, wurde aber nach einer Stunde zur Feuer- und Rettungswache 7 verlegt, wo eine Feuerwehreinsatzleitung eingerichtet wurde. Von dort aus rückte der Löschzug zu insgesamt 22 unwetterbedingten Einsätzen in die Stadtteile Wanheimerort, Wanheim, Wedau und Bissingheim aus. Das häufigste Stichwort lautet hierbei „Wasser im Keller“. Teilweise wurden zum Lenzen der Keller gleichzeitig mehrere Tauchpumpen eingesetzt. In einigen Fällen musste die Feuerwehr glücklicherweise nicht mehr tätig werden. Darüber hinaus wurden in Wanheimerort die Räumlichkeiten einer Schule nach einem Wassereinbruch kontrolliert. Ein größerer Einsatz wurde gemeinsam mit der Löschgruppe 702 in Bissingheim abgearbeitet. Hier wurde durch Abpumpen ein Entwässerungskanal der BAB 3 entlastet, um die Überflutung weiterer Keller im Bereich Am Südgraben/Vor dem Tore zu verhindern.
Weitere Informationen: Der Westen 2016-06-08
Im Nachgang an ein starkes Gewitter rückte die Duisburger Feuerwehr ab dem frühen Abend zu dutzenden Unwettereinsätzen aus. Durch den Löschzug Mündelheim wurde dabei eine Hilfeleistung abgearbeitet. Nach einem Starkregenschauer wurden an der Sermer Straße mehrere Gullydeckel hochgedrückt. Die Gullydeckel wurden gesichert und so die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer gebannt. Anschließend besetzte der Löschzug 750 aufgrund der Flächenlage im Stadtgebiet das Gerätehaus und stellte den Grundschutz im Wachbezirk sicher.
Am frühen Samstagabend rückte der Löschzug Mündelheim in die Siedlung Bonnefeld aus. Eine Pflegedienstmitarbeiterin vermutete dort in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses einen Patienten, der die Türe nicht mehr selbstständig öffnen konnte, und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte öffnete der Patient eigenständig die Türe und konnte dem Rettungsdienst übergeben werden.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde der Polizei ein vermeintlicher Motorradunfall auf der Bundesstraße 288 zwischen Mündelheim und Serm gemeldet. Da den Einsatzkräften jedoch keine genauen Angaben zur Unfallstelle vorlagen, wurde eine großräumige Suchaktion eingeleitet, bei der unter anderem ein Hubschrauber eingesetzt wurde. Außerdem unterstützte der Löschzug 750 die Polizei mit mehreren Fußtrupps und durch das Ausleuchten der Umgebung. Nach rund einer Stunde wurde die Suche allerdings erfolglos abgebrochen.




























