Nach Luftbildauswertungen wurde auf der Deichbaustelle in Mündelheim eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe gefunden. Am Vormittag ging der Löschzug zunächst am Gerätehaus in Bereitschaft, ehe die Einheit im Laufe des Einsatzes die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei unterstützte. Dabei wurden sechs der insgesamt 24 Sperren entlang der Evakuierungs- sowie der Sicherheitszone besetzt. Nachdem die Bombe gegen 14:20 Uhr erfolgreich entschärft werden konnte, wurden die Sperren aufgehoben und der Löschzug konnte seinen Einsatz beenden.
Weitere Informationen: Der Westen 2016-08-18
In Höhe Meerbusch-Nierst geriet eine Person vermutlich in Not, als sie sich im Rhein abkühlen wollte. Einsatzkräfte aus Meerbusch sowie den umliegenden Städten Düsseldorf, Krefeld und Duisburg leiteten daraufhin eine groß angelegte Suchaktion zwischen Wittlaer und der Uerdinger Rheinbrücke ein, an der unter anderem sechs Boote und zwei Hubschrauber beteiligt waren. Außerdem wurde durch Fußtrupps der Uferbereich des Stroms abgesucht. Nach einer Stunde wurde die Suche erfolglos abgebrochen.
Weitere Informationen: Rheinische Post 2016-08-17
Der Löschzug 750 unterstützte das Rechtsamt der Stadt Duisburg sowie die Dekra an der Kreuzung Krefelder Straße/Am Seltenreich bei der Aufnahme eines Unfallgutachtens.
Vor einigen Wochen hat der Löschzug auf seiner Seite NINA, die kostenlose Warn-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), vorgestellt. Seite heute ist auch die Stadt Duisburg an das bundesweite Warnsystem angeschlossen, sodass künftig Informationen und Verhaltenshinweise bei Gefahrenlagen den Duisburger Bürgern direkt auf ihr Smartphone übermittelt werden können. Für diejenigen, welche die App noch nicht nutzen, ist heute also der perfekte Zeitpunkt sich die App herunterzuladen!
Weitere Informationen zur Warn-App gibt es auf der Seite der Stadt Duisburg: Warn-App NINA: Duisburg ist dabei
Aufgrund des hochsommerlichen Wetters entschloss sich der Löschzug dazu, in dieser Woche nur eine kleine Übung durchzuführen. Dennoch wurde trotz der hohen Temperaturen Wert darauf gelegt, das Geschick mit schweren Geräten und voller Montur zu trainieren. So wurde mit dem hydraulischen Rettungsgerät gearbeitet und dabei mittels Hydraulikspreizer Wasserbecher umgestapelt. Hierzu ein paar Eindrücke der gestrigen Übung:
Am Dienstagnachmittag rückte der Löschzug Mündelheim zu einem kleinen Gefahrguteinsatz zum Peschenkamp nach Serm aus. Beim Rangieren touchierte ein LKW-Fahrer einen geparkten PKW. Dabei wurde am Fahrzeugheck ein Mitnahmestapler beschädigt, der daraufhin Kraftstoff verlor. Da der Fahrer des LKW seinen Fauxpas erst nach einigen hundert Metern bemerkte, zog sich über mehrere Straßen eine schmale Ölspur, die durch die Feuerwehr abgestreut wurde.
In dieser Woche sind in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien gestartet und wie jedes Jahr werden sich viele Familien auf den Weg in den Urlaub machen. Gerade in der Ferienzeit steigt die Gefahr von Einbrüchen, Brandstiftungen und technischen Defekten. Damit Sie sicher in den Urlaub fahren können, hat der Löschzug 750 Ihnen einige Sicherheitstipps zusammengestellt. Zunächst folgen einige Maßnahmen, die sie vor der Abreise umsetzen sollten.
Technische Maßnahmen:
– es sollten Wasserleitung, z. B. Wasch- oder Spülmaschinen, abgestellt werden (insbesondere Geräteschläuche)
– sofern möglich, unterbrechen Sie sämtliche elektrische Stromkreise bzw. schalten sie ggf. Sicherungen aus
– ziehen Sie Antennen- und Netzstecker von empfindlichen Geräten heraus (bspw. Fernseher oder Radio)
– lagern Sie keine brennbaren Flüssigkeiten oder Gase wie bspw. Spraydosen in der Nähe von Wärmequellen
– stellen Sie die Gasversorgung ab
Vorbeugende Maßnahmen:
– Verschließen Sie sämtliche Außentüren (hierzu zählen Haus- und Keller- sowie Terrassen- und Balkontüren) und sichern Sie die Abdeckungen von Lichtschächten und Kellerfenstern
– Um eine Brandausbreitung zu verhindern, sollten Sie sämtliche Türen im Haus schließen (aber bitte nicht abschließen!)
– entfernen Sie im Außenbereich des Hauses brennbare Materialien wie bspw. Altpapier
– Sorgen Sie nachts für eine Außenbeleuchtung um Einbrecher und Brandstifter abzuschrecken
– Entfernen sie feuergefährliche Stoffe, die sich selbst entzünden könnten (z. B. Öllampen)
– Bitten Sie Nachbarn nach ihrem Haus oder ihrer Wohnung zu schauen und überlassen sie ihnen wenn möglich einen Schlüssel
– Hinterlassen Sie ihre Urlaubsanschrift
– Stellen Sie geeignete Löschmittel bereit
– Im Falle eines Brandes sollten ihre Nachbarn sofort den Notruf 112 wählen!
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Niederissigheim
Doch welche Nummer wähle ich im Notfall, wenn mir etwas im Urlaub passiert? Sofern Sie ihren Urlaub in der Europäischen Union sowie in Island, Norwegen oder Liechtenstein verbringen, brauchen Sie sich nur die 112 zu merken. Denn die Nummer 112 wurde bereits vor 25 Jahren als einheitliche Notrufnummer in Europa festgelegt. Im Notfall können Sie über die 112 neben der Feuerwehr auch die Polizei und den Rettungsdienst erreichen. Neben der 112 gelten die bisher in den einzelnen EU-Staaten üblichen Notrufnummern weiter – übrigens auch in Deutschland. Eine Auflistung dieser Notrufnummern finden Sie hier: EU-Info Deutschland
Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Mündelheim zu einem Bodenfeuer an der Buscher Straße in Großenbaum gerufen. Allerdings erfolgte für die Einheit wenige Minuten nach der Alarmierung der Abbruch des Einsatzes, dessen Abarbeitung der Löschzug 730 (Huckingen/Großenbaum/Rahm) übernahm.
Der gestrige Übungsdienst fand zum Thema „Löschangriff“ statt. Dabei wurde im ersten Teil das Vorgehen bei einem Laubenbrand simuliert. Im zweiten Teil des Dienstens wurde anschließend der korrekte Umgang mit dem B-Rohr trainiert. Einige Eindrücke der Übung haben wir zusammengestellt:





























