Am Samstagmittag löste in einem Seniorenheim an der Sermer Straße die Brandmeldeanlage aus. Die ersteintreffenden Kräfte des Löschzuges 750 revidierten die Räumlichkeiten und konnten Wasserdampf als Ursache für das Auslösen des Feuermelders feststellen. Nachdem anschließend die Brandmeldeanlage zurückgestellt wurde, konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Brannte es noch Anfang des 20. Jahrhunderts im Ort, wurde ein Feuer nach alter Sitte gelöscht: Wenn die Glocken der kath. Kirche Alarm schlugen, eilten zahlreiche Bewohner des Dorfes mit Eimern aus Leder und Holz, Bottichen, Einreißhaken und Leitern zur Hilfe. Eine effektive Brandbekämpfung konnte mit diesen einfachen Mitteln meist nicht erzielt werden, nicht selten war es schon ein Erfolg, wenn ein Übergreifen des Feuers verhindert werden konnte. Eine professionelle Feuerwehr gab es zu diesem Zeitpunkt nicht, dabei besaß die damals noch eigenständige Gemeinde Mündelheim seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine eigene Feuerspritze.

Doch dies sollte sich nach einem erneuten Brand im Dorf ändern: So trafen sich am Abend des 27. November 1906 26 Männer im damaligen Gasthaus Huppertz an der Sermer Straße. Ihnen war klar, dass eine Feuerwehr aufgestellt werden muss, die ausgebildet und mit den notwendigen Gerätschaften ausgestattet werden sollte. Und so gründeten sie noch am selben Abend die Freiwillige Feuerwehr Mündelheim…

Der Bürgerverein Mündelheim lässt mit dem Adventsfenster einen alten Brauch wieder aufleben. Hierbei wird im Advent jeden Abend durch eine andere Familie, Nachbarschaft oder Gruppierung ein Fenster im Ort gestaltet. Das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, die Abende in der Vorweihnachtszeit gemütlich in der Gemeinschaft zu verbringen. Außerdem soll das Dorf in der dunklen Jahreszeit aufgehübscht und erleuchtet werden.

Erstmals beteiligt sich in diesem Jahr auch der Löschzug 750 am Adventsfenster und zwar sehr symbolträchtig am 1.12. ab 18:00 Uhr am Gerätehaus an der Barberstraße. Für das leibliche Wohl wird insbesondere mit warmen Getränken und Speisen gesorgt. Daneben gibt es für Jung & Alt die Möglichkeit einer Fahrzeugbesichtung. Des Weiteren wird mit einem Lagerfeuer eine gesellige Atmosphäre geschaffen.

Der Löschzug 750 lädt hiermit die Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam den Advent einzuläuten!

 

In den vergangenen Tagen ritt der St. Martin wieder durch die Straßen Mündelheims und Serms: So fand am vergangenen Donnerstag zunächst der Umzug des katholischen Kindergartens St. Dionysius statt, ehe einen Tag später die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule „Im Reimel“ durch Mündelheim zogen. Gestern folgte dann zum Abschluss der große Sermer St. Martinsumzug des katholischen Kindergartens Herz Jesu und der Gemeinschaftsgrundschule „Am Lindentor“.

Alle drei Umzüge wurden durch die Einsatzkräfte des Löschzuges 750 abgesichert, außerdem wurde der Brandschutz an den Martinsfeuern sichergestellt. Erfreulicherweise gab es keine Zwischenfälle, dafür aber jede Menge leuchtende Kinderaugen! 😉

         

Am Mittag des Martinstages rückte der Löschzug 750 gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim zur Sermer Straße aus. Nach wenigen Minuten erhielt die Feuerwehr durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Trotzdem fuhr ein Fahrzeug die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Für alle weiteren anrückenden Kräfte wurde der Einsatz abgebrochen. Ursache für das Auslösen der Brandmeldeanlage war angebranntes Essen.

Am heutigen Sonntag war der Löschzug 750 im Rahmen der Zweitliga-Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Union Berlin zur Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena eingeteilt. Lange sah es so aus, als könnte der Aufstiegsaspirant aus dem Berliner Stadtteil Köpenick drei Punkte aus der Wedau entführen. Doch in der 87. Minute gelang den Zebras noch der verdiente 1:1-Ausgleichstreffer. Mit diesem Tor wurde auch die Serie der Einheit gerettet: Bei den vier bisherigen Sicherheitswachen während eines MSV-Spiels sahen die Kräfte des Löschzuges 750 noch keine Niederlage der Meidericher. 😉

Wesentlich wichtiger als diese Tatsache ist jedoch, dass es aus Feuerwehrsicht keine besonderen Vorkommnisse gab. So konnte die Brandsicherheitswache etwa eine halbe Stunde nach Abpfiff ohne Zwischenfall aufgelöst werden.

         

Am vergangenen Donnerstag fand die wöchentliche Übung des Löschzuges 750 im Sermer Neubaugebiet statt, die angenommene Lage war hierbei ein Bodenfeuer am Rande der Siedlung. Während ein Trupp mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vorging, stellte der andere Trupp die Wasserversorgung her. Ein Ziel der Übung war es, den Anwärtern des Löschzuges weitere Kenntnisse zu den Aufgaben der taktischen Einheiten der Feuerwehr zu vermitteln. Außerdem wurden den neuen Mitgliedern Strahlrohrtechniken gezeigt sowie die Grundsätze in der Einsatzstellenabsicherung erklärt.

         

         

Der Löschzug 750 wurde am Samstag aufgrund eines Heckenbrandes zum Peschenkamp nach Serm gerufen. Anwohner konnten das Feuer jedoch selbst löschen, sodass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr notwendig war. Daraufhin wurde der Einsatz für den Löschzug 750 kurz vor der Ausfahrt abgebrochen.

Gleich zwei Übungsszenarien gab es am Donnerstag beim wöchentlichen Dienstabend. So bekamen die Anwärter des Löschzuges einen kleinen Eindruck in das breite Aufgabengebiet, das die Feuerwehr heutzutage abdeckt. Bei der ersten Übung war die angenommene Lage, dass ein Kind beim Spielen unglücklich in einem Klettergerüst eingeklemmt wurde. Neben der Erstversorgung und Betreuung des Kindes lag der Fokus auf der technischen Rettung. Hierbei setzten die Einsatzkräfte unter anderem einen Rettungsspreizer und Hebekissen ein, sodass eine Öffnung geschaffen und das Kind befreit werden konnte.

Beim zweiten Übungsszenario handelte es sich um einen Flächenbrand. Ziel dieser Übung war es, dass die Anwärter die Einteilung in die taktischen Einheiten der Feuerwehr sowie ihre Aufgaben kennenlernen. Die Grundlage liefert die Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 (FwDV 3), die das kleine Einmaleins der praktischen Grundausbildung einer jeden Feuerwehrfrau bzw. eines jeden Feuerwehrmanns bildet.

         

         

Mit einem stadtweiten Probealarm wird die Stadt Duisburg übermorgen um 11 Uhr ihr Sirenennetz testen. Zu Beginn wird der einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss wird wieder das Entwarnungssignal zu hören sein. Die Stadt Duisburg bittet die Bevölkerung im Anschluss um eine Rückmeldung, wie gut der Probealarm am jeweiligen Aufenthaltsort zu hören war. Möglich ist dies zum einen unter www.duisburg.de per Online-Umfrage und zum anderen beim Callcenter der Stadt unter (0203) 283-2000. Darüber hinaus können am Tag des Probealarms weitere Informationen auf www.duisburg.de, über das Gefahrentelefon unter (0800) 112 13 13 sowie über die Warn-App NINA abgerufen werden.