Die teils hochsommerliche Witterung macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch der Natur. So zeigen sich etwa auf den Grünflächen erste Trockenheitsschäden. Gerade junge Bäume werfen bereits aufgrund des Wassermangels und den gleichzeitig hohen Temperaturen erstes Laub ab.
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hat der Löschzug 750 am heutigen Sonntag an einigen öffentlichen Plätzen Grünflächen und Jungbäume bewässert, etwa rund um das Kappelchen an der Sermer Straße.

An dieser Stelle weist der Löschzug auch noch einmal daraufhin, dass die Wald- und Flächenbrandgefahr weiterhin konstant hoch ist! Ensprechende Verhaltshinweise finden Sie auf der Facebookseite der Feuerwehr Duisburg.
Über die Situation im Stadtgebiet berichtet zudem aktuell auch die Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Waldbrandgefahr: Hitze lässt Bäume in Duisburg sterben

    

Eine Löscheinheit der Berufsfeuerwehr und der Löschzug 750 wurden am Samstagmittag gerufen, nachdem die Brandmeldeanlage eines Mündelheimer Seniorenheimes auslöste. Ein Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutz revierdierte den betreffenden Bereich und konnte Wasserdämpfe im Küchenbereich eines Appartements als Ursache für das Auslösen des Brandmelders feststellen. Im Anschluss an die Kontrolle wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt, weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht notwendig.

An dieser Stelle gilt den Angestellten des Seniorenheims ein großes Dankeschön, da sie die Einsatzkräfte angesichts der hohen Temperaturen netterweise mit kühlen Getränken versorgten! 🙂

Selbst das Wetter gab vom 29.06.2018 bis zum 01.07.2018 alles um den Mitgliedern des Löschzugs 750 der Freiwilligen Feuerwehr ein perfektes Festwochenende zu bescheren. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten die Ehrenamtlichen am Freitag in ihr Fest zum 112-jährigen Bestehen ihres Löschzuges.

Der Abend des Freitags stand ganz im Zeichen des offiziellen Lebens eines Löschzuges. In einer Feierstunde im Festzelt vor dem Gerätehaus wurde zunächst den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Dann standen einige Beförderungen und Jubiläen auf der Agenda.

Am Samstag ging es für die Männer und Frauen des Löschzugs Mündelheim/Ehingen/Serm zunächst in die Kirche und im Anschluss zur Kranzniederlegung am Ehrenmal. Begleitet von zwei Spielmannszügen aus Mündelheim und Serm marschierte der Löschzug dann ins Festzelt am Gerätehaus ein. Hier warteten zahlreiche Gäste auf die ehrenamtlichen Brandschützer, um zum 112-jährigen Bestehen zu gratulieren.

Ausgelassen wurde zu den Klängen der Kölner Kultband „de Räuber“ bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Viele Feuerwehrleute und Gäste aus ganz Duisburg und Umgebung hatten den Weg nach Mündelheim gefunden, um mit ihren Freunden diesen Abend zu begehen.

Den Höhepunkt des Festwochenendes bildete der am Sonntag stattfindende Tag der offenen Tür. Auf dem Gelände rund um das Gerätehaus konnten die Besucher nicht nur die Fahrzeuge des Löschzuges besichtigen. Auch die Polizei und die benachbarte Werkfeuerwehr des Hüttenwerks Krupp-Mannesmann standen mit ihrer Ausrüstung und ihren Fahrzeugen den Besuchern gern Rede und Antwort. Ein besonderer Zuschauermagnet waren die beiden modernen Einsatzleitwagen der Feuerwehr Duisburg, die von Mitgliedern des Löschzugs 120 und Mitarbeitern der Leitstelle der Feuerwehr vorgestellt wurden.

Doch der Festausschuss des Löschzugs 750 hatte sich noch einiges mehr ausgedacht, um seinen zahlreichen Besuchern aus nah und fern ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zu bieten. Für die kleinen Gäste gab unter anderem es Rundfahrten mit einer kleinen Eisenbahn und eine Hüpfburg. Beim Menschen-Kicker-Turnier traten verschiedene Teams aus Feuerwehr und anderen Vereinen gegeneinander an. Und für das leibliche Wohl war mit Grillstand und einer riesigen Kuchentheke ebenfalls gesorgt.

In einer Löschübung zeigte die Jugendfeuerwehrgruppe aus Huckingen ihr Können und löschte gleich drei brennende „Häuser“. Ziel der Mündelheimer Feuerwehrleute war es aber auch, neben den Feierlichkeiten über ihre Arbeit und die Gefahren in einem Brandfall zu informieren. So verdeutlichte eine Demonstration den Besuchern die Gefahren eines Fettbrandes und eines damit verbundenen Löschversuchs mit Wasser. Und auch die Brandgefahr im Haushalt allgemein lag den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten sehr am Herzen. Sie hatten ein Wohnzimmer nachgebaut und demonstrierten in einer Einsatzübung, wie rasant sich ein Zimmerbrand ausbreitet und ein ganzer Raum im Vollbrand steht. „Wir können immer nur an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, sich mit den Brandgefahren auseinanderzusetzen.“, sagte Markus Granzow, langjähriger Berufsfeuerwehrmann und Mitglied des Löschzugs 750. Die Einsatzübung zeigte sehr deutlich, was er damit meinte. Die Hitzeentwicklung und die aus dem Raum schlagenden Flammen beeindruckten die Zuschauer sehr.

Am Ende des Tages waren alle Beteiligten sich einig: Das Festwochenende war ein voller Erfolg! Hatten sich doch viele Besucher über die Arbeit der Feuerwehr informiert und mit den freiwilligen Helfern gemeinsam gefeiert. Und ein paar Interessenten haben sich für die nächsten Übungsdienste auch schon angekündigt.

Text & Bild: Pressestelle der Feuerwehr Duisburg

Der Löschzug 750 wurde am Mittwochabend zu einem Flächenbrand am Rheinfelsweg alarmiert. Vor Ort brannte auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern frisch gemähtes Heu auf einer Wiese. Aufgrund des böigen Windes breitete sich das Feuer schnell aus und drohte auf ein benachbartes Getreidefeld überzugreifen. Die Einsatzkräfte setzten zunächst eine Schnellangriffseinrichtung und mehrere Feuerpatschen ein, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Anschließend nahmen die Feuerwehrleute noch ein C-Hohlstrahlrohr vor und löschten das Feuer sowie einige Glutnester. Die Wiese und das Getreidefeld wurden im Anschluss vorsichtshalber bewässert, da weitere Glutnester in unmittelbarer Nähe des Brandherdes nicht ausgeschlossen werden konnten.

    

    

Am Mittwochabend wurde der Feuerwehr Duisburg gegen 21 Uhr eine unklare Rauchentwicklung Nahe der Mündelheimer Rheinbrücke gemeldet. Bereits auf der Anfahrt konnte südlich der Bundesstraße 288 ein Feuerschein auf dem Rheindeich bemerkt werden. Vor Ort wurde festgestellt, dass auf einer Fläche von rund 10 bis 15 Quadratmetern frisch gemähtes Heu brannte. Das Feuer wurde zunächst mit dem Schnellangriff des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges eingedämmt, anschließend wurden einzelne Glutnester ausgemacht. Da im näheren Umfeld weitere Glutnester nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde die Wiese sicherheitshalber bewässert. Nach rund 20 Minuten konnten die 18 Einsatzkräfte des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort einrücken.

           

Am frühen Donnerstagabend löste in einem Seniorenheim an der Sermer Straße die Brandmeldeanlage aus. Die ersteintreffenden Kräfte des Löschzuges 750 revidierten die betreffenden Räumlichkeiten. Dabei wurde festgestellt, dass eine leichte Rauchentwicklung aus einem defekten Toaster den Alarm verursachte. Durch die Feuerwehr wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt, weitere Maßnahmen mussten nicht eingeleitet werden.

Während die Kräfte des Löschzuges 750 einrückten, erhielten sie über Funk einen neuen Einsatzauftrag: Aufgrund einer Unwetterwarnung sowie eines zeitgleichen Kampfmittelfundes im Stadtteil Hochfeld sollten die Feuerwehrleute in Bereitschaft bleiben. Das Duisburger Stadtgebiet wurde jedoch von den angekündigten Gewittern verschont. Somit musste der Löschzug zu keinen Folgeeinsätzen ausrücken und konnte gegen 20:45 Uhr die Bereitschaft auflösen.

Kurz nach Einrücken des Löschzuges 750 ertönten die Funkmeldeempfänger der Einsatzkräfte erneut. Diesmal wurde ein vollgelaufener Keller am Fuchsfeldweg gemeldet. Allerdings ergab die Revision, dass die Wassermengen für den Einsatz einer Tauchpumpe zu gering waren. Somit fuhren die Angehörigen des Löschzuges 750 zurück zu ihrem Standort.

Am Freitagvormittag zogen gleich zwei Gewitter mit Starkregen über den Süden und Westen Duisburgs, punktell fielen dabei über 40 Liter pro Quadratmeter. Die Kanalisation konnte die hohen Wassermengen nicht mehr aufnehmen, sodass es zu lokalen Überflutungen und Wassereinbrüchen in Gebäuden kam. In der Folge liefen zahlreiche Notrufe bei der Feuerwehr Duisburg ein.

Alleine durch den Löschzug 750 wurden ab dem Mittag elf Einsatzstellen abgearbeitet. Besonders betroffen war hierbei die Siedlung Bonnefeld im Norden Mündelheims, wo gleich neun vollgelaufene Keller gemeldet wurden. In vier Fällen stand das Wasser so hoch, dass die Räumlichkeiten mit Tauchpumpen gelenzt werden mussten. Dagegen waren bei fünf Kellern die Wassermengen so gering, dass die Pumpen der Feuerwehr nicht eingesetzt werden konnten.

Eine weitere Einsatzstelle befand sich an der Kegelstraße. Durch den Druck des Wassers wurden Gullydeckel hochgedrückt und stellten Gefahrenstellen für Verkehrsteilnehmer dar. Diese wurden mittels Werkzeug wieder eingesetzt. Parallel wurde ein Wohngebäude am Seltenreich revidiert, in das Wasser über ein undichtes Dach eindrang. Nach rund eineinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort einrücken.

An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug bei den Anwohnern der Siedlung Bonnefeld, die uns während des Einsatzes mit kühlen Getränken versorgt haben!

    

An Fronleichnam unterstützte der Löschzug 750 die Polizei bei der Absicherung der traditionellen Fronleichnamsprozession der Kirchengemeinden Mündelheim und Serm. In diesem Jahr fand die Prozession in Serm statt und verlief zunächst von der Herz Jesu-Kirche über innerörtliche Straßen zur Dionysius-Kapelle, die sich an der Mündelheim und Serm verbindenen Hauptstraße befindet. An dieser Stelle fand eine von zwei Andachten statt, ehe die Prozession weiter über die Dorfstraße zurück zur Kirche zog. Dort endete die Prozession mit einem gemütlichen Beisammensein, das von Gemeindemitgliedern organisiert wurde.

Hintergrund: In katholisch geprägten Ortschaften ziehen Gläubige alljährlich nach dem Fronleichnamsgottesdienst betend und singend durch die Straßen. Seit einigen Jahren findet die Fronleichnamsprozession der Pfarrei St. Dionysius im Wechsel in Mündelheim und in Serm statt. Begleitet wird sie durch die örtlichen Schützenbruderschaften sowie eine Musikgruppe.

    

 

Bei der wöchentlichen Übung des Löschzuges 750 war am vergangenen Donnerstag die angenommene Lage brennender Unrat in einer Grünfläche – und damit ein Einsatzszenario aus dem klassischen Feuerwehralltag. Das Ziel dieser Übung war es gerade den jungen Feuerwehrleuten zu zeigen, dass auch vermeindlich kleineren Lagen immer ernst genommen werden müssen. So kann es etwa durch Windböen und damit verbundenen Funkenflug zu einer Brandausbreitung kommen. Gerade bei einer trockenen Witterung, wie sie derzeit herrscht, ist diese Gefahr erhöht. Ebenso ist es wichtig auch kleine Glutnester zu löschen. Andernfalls kann ein Feuer wieder aufflammen und letztlich zu einem größeren Schaden führen.

Nachfolgend werden vier Bilder der Übung mit Erläuterungen gezeigt:

Bild 1: Mit einer Dunghake wird der Unrat auseinandergezogen, damit kleine Glutnester abgelöscht werden können.

Bild 2: Um die umgebende Begrünung vor einer Brandausbreitung zu schützen, wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut. Der Sprühstrahl sorgt dafür, dass eine möglichst große Oberfläche mit Wasser benetzt wird.

Bild 3: Genauso wichtig wie die Brandbekämpfung und die Verhinderung der Brandausbreitung ist die Absicherung der Einsatzstelle. So werden die Einsatzkräfte vor allem gegen den fließenden Verkehr geschützt.

Bild 4: Dieses Bild zeigt die Lage aus der Vogelperspektive: Am rechten Wegesrand befand sich hinter den Gebüschen die fiktive Brandstelle, entlang des linken Wegesrandes musste die Begrünung vor einer Brandausbreitung geschützt werden.