In Nordrhein-Westfalen findet am morgigen Donnerstag, den 08.09.2022, wieder landesweit ein Warntag statt. Dabei werden im gesamten Bundesland sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können.

Die Stadt Duisburg wird um 11:00 Uhr im Rahmen des landesweiten Warntages einen Probealarm aller städtischen Sirenenanlagen durchführen wird. Der Probealarm beginnt um 11:00 Uhr mit dem Signal „Entwarnung“ (1-minütiger Dauerton), gegen 11:06 Uhr folgt das Signal „Warnung“ (1-minütiger auf- und abschwellender Heulton) und enden wird der Probealarm um 11:12 Uhr wieder mit dem Signal „Entwarnung“ (1-minütiger Dauerton).

Rückmeldungen zur Akustik der Sirenen werden über das Onlineformular auf www.duisburg.de erbeten. Auch das Callcenter der Stadt Duisburg nimmt Rückmeldungen unter der Rufnummer 0203/283-2000 entgegen. Dies ist am Tag der Sirenenprobe im Anschluss an die Alarmierung bis 16 Uhr möglich.

Am Sonntagabend wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit Kräften des Rettungsdienstes aufgrund eines Verkehrsunfalls auf einer Bundesstraße alarmiert. Dabei war es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei PKW gekommen. Infolge des Unfalls wurden drei Personen verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Ein Eingreifen der Feuerwehr war hingegen nach erfolgter Erkundung nicht notwendig, sodass die Kräfte des Löschzuges 750 nach wenigen Minuten wieder einrücken konnten.

Der Löschzug 750 wurde am frühen Sonntagabend mit weiteren Kräften der Feuerwehr Duisburg zur Unterstützung des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf gerufen. Dieser war alarmiert worden, nachdem am Ufer des Rheins, der derzeit extremes Niedrigwasser führt, ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde. Um den Gegenstand dahingehend zu überprüfen, ob es sich bei diesem um Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg handelt, musste dieser geborgen und gedreht werden. Hierbei halfen die Kräfte der Feuerwehr Duisburg mittels Seilwinde eines Rüstwagens.

Glücklicherweise konnte der Kampfmittelräumdienst dann Entwarnung geben: bei dem Gegenstand handelte es sich um einen leeren Abwurfsammelbehälter aus dem 2. Weltkrieg. Dieser wurde anschließend mit einem Trennschleifer zerlegt. Während aller Maßnahmen stellte der Löschzug 750 den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.

 

Weitere Informationen zum Einsatz: Neue Ruhr Zeitung vom 2022-08-22

Der Löschzug 750 wurde am späten Freitagnachmittag aufgrund eines gemeldeten Brandes auf einem Feld alarmiert. Entlang einer Landstraße konnte ein brennender Grünstreifen vorgefunden werden. Die Einsatzkräfte setzen zur Brandbekämpfung einen Schnellangriff ein. Mittels Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle zunächst kontrolliert, anschließend wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt. Nach etwa einer Stunde konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder einrücken.

In der Nacht zum Mittwoch wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit Kräften des Rettungsdienstes wegen des Verdachts auf einen Unglücksfall in einer Wohnung alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass sich die Person nicht hinter einer verschlossenen Wohnungstüre befand, sodass eine schnelle Versorgung durch den Rettungsdienst gewährleistet war. Die Angehörigen des Löschzuges 750 mussten daher nicht eingreifen und konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Der Löschzug 750 wurde am Dienstagabend aufgrund eines vermeintlichen Mülleimerbrandes in einer Bushaltestelle alarmiert. An der gemeldeten Einsatzstelle konnte jedoch keine Feststellung getätigt werden. Es wurden daraufhin weitere Bushaltestellen kontrolliert, aber auch dort konnte kein Brand vorgefunden werden. Nach rund 10 Minuten konnten die Einsatzkräfte daher wieder an ihren Standort zurückkehren.

Am Donnerstagvormittag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit weiteren Kräften der Feuerwehr Duisburg aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim alarmiert. Nach wenigen Minuten erhielt die Feuerwehr durch den Betreiber die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handele. Ein Fahrzeug fuhr die Einsatzstelle an, um die betreffenden Räumlichkeiten zu revidieren und die Brandmeldeanlage zurückzustellen. Für alle weiteren anrückenden Kräfte wurde der Einsatz abgebrochen.

Am Freitagnachmittag wurde der Löschzug 750 mit weiteren Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu einer Personenrettung alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte der Polizei konnten der Person bereits vor Eintreffen in ihrer Notlage helfen. Ein Eingreifen der Feuerwehr war dadurch nicht notwendig, sodass die Einsatzkräfte nach rund 20 Minuten wieder einrücken konnten.

Der Löschzug 750 wurde am Dienstagmorgen aufgrund eines ausgelösten Heimrauchmelders alarmiert. Bei der Erkundung konnte in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Rauchmelder vorgefunden werden, der aufgrund einer leeren Batterie ein akustisches Signal abgegeben hat. Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht notwendig, sodass die Wohnung an den Hausverwalter übergeben werden konnte.

Der Löschzug 750 stellte turnusgemäß am Sonntag eine Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena. Anlass war diesmal das rheinische Derby der European League of Football (ELF) zwischen Rhein Fire und den Cologne Centurions. Vor rund 9.500 Zuschauern gewann das Team von Rhine Fire mit 17:3, was zu einer ausgelassenen Stimmung im Stadion beitrug. Auch aus Sicht der Feuerwehr war es erfreulicherweise ein entspannter Nachmittag ohne besondere Vorkommnisse!

Hintergrund: Das erst im letzten Jahr gegründete Team von Rhein Fire ist zwar im benachbarten Düsseldorf beheimatet. Allerdings trägt die Mannschaft ihre Heimspiele in dieser Saison in Duisburg aus, da kurzfristig keine Spielzeiten in der Düsseldorfer Arena verfügbar waren.