Am frühen Sonntagabend rückte der Löschzug 750 zusammen mit Kräften des Rettungsdienstes und der Polizei aufgrund eines Verkehrsunfalls auf einer örtlichen Bundesstraße aus. Hier waren in einem Kreuzungsbereich ein PKW und ein Zweirad zusammengestoßen, der Fahrer des Motorrollers sowie seine Sozia wurden dabei verletzt.

Medizinisch ausgebildete Kräfte des ersteintreffenden Löschzuges 750 übernahmen bis zum ein Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung der Patienten. Im weiteren Verlauf des Einsatzes unterstützten die Feuerwehrleute die Polizei bei der Absicherung der Einsatzstelle sowie bei der Reinigung der Fahrbahn. Während des gut einstündigen Einsatzes war die Kreuzung gesperrt.

In dieser Woche haben alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg einen Notfallrucksack sowie einen Defibrillator (AED-Automatischer externer Defibrillator) erhalten. Gestern konnten auch die Gerätewarte Sanitätsdienst des Löschzuges 750 die Notfallausrüstung in Dienst stellen, sodass die Einheit nun ideal für medizinische Notfälle ausgestattet ist.

Das Sachgebiet 53 Freiwillige Feuerwehr hat diese Notfallausrüstung insbesondere für sogenannte First Responder-Einsätze angeschafft. Doch was bedeutet der Begriff First Responder?

Die sogenannten First Responder (auch Helfer vor Ort oder qualifizierte Ersthelfer) sind eine Ergänzung der Rettungskette bei medizinischen Notfällen. Hierbei handelt es sich um mindestens in erweiterter Erster Hilfe und i. d. R. grundlegend sanitäts- oder rettungsdienstlich ausgebildete Personen, die bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen überbrücken sollen. Das System der First Responder kommt beispielsweise bei Reanimationen zum Einsatz. Die Sondereinheit First Responder (SEH 140) Feuerwehr Duisburg betreut die qualifizierten Ersthelfer in der Stadt.

Falls ihr Fragen rund ums Thema First Responder habt, dann könnt ihr euch gerne mit der SEH 140 oder mit dem Löschzug 750 in Verbindung setzen!

Nach vierjähriger Pause fand am 1. Mai wieder das traditionelle Maifest des Löschzuges 750 statt. Schon kurz nach Beginn der Veranstaltung um 11 Uhr füllte sich das Gelände rund um das Gerätehaus an der Barberstraße zusehends. Glücklicherweise spielte lange Zeit auch das Wetter mit und lockte bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.

Zur Eröffnung des Maifestes spielte das Tambourcorps „Rheinklang“ Mündelheim erstmals ein kleines Platzkonzert. Gegen Mittag hatte der Musikverein noch einen weiteren Auftritt. Anschließend wurden durch den Amtsleiter der Feuerwehr Duisburg zwei Beförderungen ausgesprochen: unsere Amelie wurde dabei zur Feuerwehrfrau ernannt, unser Christian wurde sogar zum Hauptbrandmeister befördert.

Am Nachmittag folgte dann ein besonderer Moment, denn vier verdiente Mitglieder des Löschzuges wurden von zwei Vertretern des Stadtfeuerwehrverbandes Duisburg für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. In diesem Rahmen wurde nach 41 Jahren auch Brandoberinspektor Peter Klein in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. 26 Jahre davon war er in der Führung des Löschzuges 750 tätig. Zunächst von 1994 bis 2003 als 2. stellvertretender Löschgruppenführer sowie von 2004 bis 2014 als stellvertretender Löschgruppenführer. Zwischen 2014 und 2020 war er überdies der erste Löschzugführer unserer Einheit. Es gilt ein großes DANKESCHÖN für deinen langjährigen Einsatz und dein Engagement!

Zum bereits elften Mail fand in diesem Jahr darüber hinaus das beliebte Menschenkicker-Turnier statt, diesmal konnten 15 Mannschaften begrüßt werden. Hierbei handelte es sich überwiegend um Teams anderer Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg sowie um Vereine aus Mündelheim. Außerdem nahm eine Mannschaft der KG Südstern Serm am Turnier teil. Das Finale gewann die 4. Mannschaft der TuS Mündelheim gegen den Kegelclub KC Corona. Dieser besteht aus Fußballspielern der TuS Mündelheim, so gesehen haben die Fußballer den Titel unter sich ausgespielt. Im kleinen Finale trafen die 2. Mannschaften der Löschzüge 210 und 750 aufeinander. Hier konnten die Gäste aus dem Duisburger Nord das Spiel um Platz 3 für sich entscheiden, die Gastgeber erreichten aber dennoch einen guten 4. Platz!

Um 19 Uhr endete sodann die Veranstaltung, die auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg war! Besonders erfreulich ist, dass sich im Nachgang an das Maifest drei Interessierte bei der Einsatzabteilung vorgestellt haben.

Der Löschzug 750 bedankt sich bei allen, die der Einheit bei der Organisation und Durchführung des Festes geholfen haben. Ein besonderer Dank gilt hier dem Prinzenclub Serm, der in diesem Jahr die Bewirtung übernommen hat! Zu guter Letzt bedankt sich der Löschzug 750 bei allen Besucherinnen und Besuchern, wir freuen uns auf ein Widersehen beim Maifest 2024!

Am Mittwochmorgen wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit Kräften des Rettungsdienstes aufgrund eines vermeintlichen Unglücksfalls in einer Wohnung alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass sich die Person außerhalb der Wohnung befand, sodass eine schnelle Versorgung durch den Rettungsdienst gewährleistet war. Die Kräfte des Löschzuges 750 mussten daher nicht tätig werden und konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Am vergangenen Donnerstag fand ein Übungsdienst zum Thema „Saugen aus offenen Gewässern“ statt. Das wesentliche Ziel des Dienstes war es, dass insbesondere die vielen jungen Feuerwehrleute des Löschzuges die Abläufe bei der Wasserentnahme über Saugschläuche trainieren. Außerdem wurden im Rahmen der Übung die Unterschiede bei der Wasserentnahme aus einem fließenden sowie einem stehenden Gewässer besprochen.

Im weiteren Verlauf des Dienstes wurde auch das Aufbauen eines mobilen Wasserwerfers geübt. Dieser wird eingesetzt, wenn über einen längeren Zeitraum größere Mengen an Wasser auf eine bestimmte Stelle gebracht werden müssen, wie zum Beispiel bei einem Großbrand.

Als Belohnung gab es für die Kräfte des Löschzuges 750 einen schönen Frühlingssonnenuntergang über dem Rhein zu bestaunen! 😉

Gegen Mittag wurde der Löschzug 750 zu seinem zweiten Einsatz an diesem Freitag gerufen. Gemeldet war hierbei ein PKW-Brand auf einer Bundesstraße. Die Kräfte des Löschzuges konnten nach der Kontrolle jedoch schnell Entwarnung geben. Bei der vermeintlichen Rauchentwicklung aus dem Motor handelte es sich glücklicherweise nicht um ein Schadensfeuer. Als Ursache für die vermeintliche Rauchentwicklung konnte ein technischer Defekt in der Kühlung festgestellt werden. Nach rund 20 Minuten konnten die Einsatzkräfte sodann wieder einrücken.

In der Nacht zum Freitag wurde Löschzug 750 gemeinsam mit weiteren Kräften der Feuerwehr Duisburg aufgrund eines unklaren Feuerscheins zwischen Mündelheim und Serm alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass auf einem Feld zwei Strohballen brannten. Diese ließen die Einsatzkräfte zunächst kontrolliert abbrennen. Parallel wurde ein angrenzendes Feld wegen des Funkenfluges benässt sowie mittels Wärmebildkamera kontrolliert, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Im weiteren Verlauf des Einsatzes zog ein Trupp unter Atemschutz die Rundballen mit Dunghaken auseinander, um die Glutnester abzulöschen. Hierbei kamen ein C- sowie ein S-Rohr zum Einsatz, außerdem wurden kleinere Glutnester mit Feuerpatschen ausgemacht. Während des Einsatzes wurde die Wasserversorgung über einen Pendelverkehr sichergestellt. Nach fast zwei Stunden konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort zurückkehren.

Der Löschzug 750 rückte heute gemeinsam mit weiteren Kräften der Feuerwehr Duisburg nach einem gemeldeten PKW-Brand auf eine Bundesstraße aus, laut Meldung sollte aus dem Motorraum des Fahrzeuges Rauch aufsteigen. Während der Anfahrt erhielten die Kräfte dann die Rückmeldung, dass kein Rauch mehr sichtbar sei. Sicherheitshalber wurde die Einsatzstelle dennoch angefahren, um einen Fahrzeugbrand auszuschließen. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass aufgrund einer undichten Ölleitung Kraftstoff auf den Auspuff tropfte und verdampfte. Ein Schadensfeuer lag somit nicht vor. Durch den Löschzug 750 wurden anschließend auslaufende Betriebsmittel mit Bindemitteln abgestreut, weitere Maßnahmen waren nicht notwendig.

Am Montagvormittag rückte der Löschzug 750 gemeinsam mit einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg aus, nachdem in einem Seniorenheim die Brandmeldeanlage auslöste. Ein Trupp kontrollierte die betreffenden Räumlichkeiten und konnte Kochdünste als Ursache für den Alarm der Brandmeldeanlage feststellen. Anschließend wurde die diese wieder zurückgestellt, nach rund 20 Minuten konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder einrücken.

Am vergangenen Donnerstag übten die Mitglieder des Löschzuges 750 an einem stillgelegten Stadt-Bahnhof den Einsatz mit den tragbaren Leitern. Im Einsatzfall stehen den Kräften des LZ 750 mit zwei vierteilige Steck- (Rettungshöhe ca. 7,00 m) sowie einer dreiteiligen Schiebeleiter (Rettungshöhe ca. 12,20 m) insgesamt drei tragbare Leitern zur Verfügung.

Neben einer sicheren Handhabung ging es in der Übung vor allem darum das Aufstellen der Leitern gemäß der Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 10 sowie das sichere Besteigen zu trainieren. Ein weiterer Übungsinhalt war das sichere Aufziehen von Schlauchleitungen und Gerätschaften. So konnte auch das Legen verschiedener Feuerwehrknoten geübt werden.