Am 26.08.2023 wurde die Mannschaft des Löschzuges 750 im Rahmen der Besetzung des freien Postens eines stellvertretenden Zugführers angehört. Hierbei sprachen sich die Angehörigen des Löschzuges für den ehemaligen Löschgruppenführer Ulrich Putscher. Das Ergebnis wurde dem Amtsleiter der Feuerwehr Duisburg vorgelegt, welcher am gestrigen Donnerstag Ulrich  in einem kleinen feierlichen Rahmen zum stellv. Löschzugführer ernannte.

Der Löschzug wünscht seinem „Uli“ viel Glück und ein gutes Händchen bei seinen kommenden Aufgaben.

Am Donnerstagnachmittag wurde in Mündelheim ein Kampfmittel gefunden. Hierbei handelte es sich um den Kopf einer Stabbrandbombe. Zwischenzeitlich wurde der Löschzug 750 zur Fundstelle angefordert, um bis zum Eintreffen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bei den Absperrmaßnahmen zu unterstützen. Kurz vor dem Ausrücken wurde der Einsatz jedoch abgebrochen, da die Kräfte vor Ort ausreichten.

Am vergangenen Sonntag hatten mehrere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg unter Beteiligung der städtischen Feuerwehrschule sowie der Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen einen Tag lang die Möglichkeit, realitätsnah auf dem Außengelände des Instituts der Feuerwehr in Münster verschiedene Einsatzszenarien zu üben. Gegen 7 Uhr sammelten sich die Einheiten an der Feuer- und Rettungswache 5 und fuhren dann geschlossen im Verband nach Münster.

Nach einer kurzen Begrüßung und einer Einweisung in die Örtlichkeit starteten die Einheiten nach und nach in ihre Übungen. Für den Löschzug 750 standen insgesamt fünf Übungen auf dem Programm:

  1. Übung: Brand 1-KFZ

Gemeldet war bei dieser Übung eine starke Rauchentwicklung aus einem Wohnwagen. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Kontrolle vor und musste schließlich eine Person aus dem Wohnwagen retten. Daneben wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Nach dem Kommando „Feuer aus“ konnte diese erste kleine Übung erfolgreich abgeschlossen werden.

  1. Übung: Brand 1 (Unklare Rauchentwicklung)

Die 2. Übung wurde gemeinsam mit dem Löschzug 410 (Walsum) gefahren, die Meldung lautete hier „Unklare Rauchentwicklung aus einer verschlossenen Garage“. Hierbei galt eine Person, die oft an Autos in der Garage schweiße, als vermisst. Ein Trupp des Löschzuges 410 ging dann zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor, der Löschzug 750 stellte zunächst den erforderlichen Sicherungstrupp. Dieser Trupp unterstützte im weiteren Verlauf der Übung bei der Bergung von Gasflaschen, ein weiterer Trupp kühlte diese mit einem C-Rohr.

  1. Übung: Brand 2-Gebäude mit Menschenleben in Gefahr

Die nächste Übungslage wurde dann mit dem Löschzug 710 (Buchholz / Bissingheim) gefahren. Hierbei war es zu einem Brand im ersten Obergeschoss einer Doppelhaushälfte gekommen. An einem Fenster sowie auf dem rückseitigen Balkon machten sich zwei Personen bemerkbar, zwei weitere galten als vermisst. Umgehend gingen mehrere Trupps zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Die beiden im Gebäude vermissten Personen wurden über das Treppenhaus, die anderen beiden über Steckleitern gerettet.

  1. Übung: Hilfeleistung 1 (Person in Baugrube gestürzt)

Danach rückten die Löschzüge 710 und 750 zu einem fiktiven Hilfeleistungseinsatz aus. Bei diesem Szenario war eine Person aus ca. 3 m in eine Baugrube gestürzt und hatte sich dabei eine Pfählungsverletzung zugezogen, eine Wirbelverletzung konnte zudem nicht ausgeschlossen werden. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde der Patient bereits durch den Notarzt und Kräfte des Rettungsdienstes versorgt. Anschließend musste die Person immobilisiert aus der Baugrube gerettet werden. Hierzu wurde die Person auf einem Spineboard fixiert, welches dann ähnlich wie bei einer Leiterrutsche über die Steckleiter vorsichtig nach oben gezogen wurde.

  1. Übung: Brand 2-Gebäude mit Menschenleben in Gefahr

Bei der letzten Übung, an der die Löschzüge 410, 670 (Rumeln-Kaldenhausen), 710 und 750 teilnahmen, war erneut ein Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr das Übungsszenario. Angenommen wurde hierbei ein Brand in einem Mehrfamilienhaus mit mehreren vermissten Personen. Der Löschzug 750 stellte bei dieser Übung zwei Trupps: einer kontrollierte dabei die Wohnungen und das Treppenhaus, der andere Truppe übernahm die Brandbekämpfung im Keller des Gebäudes. Durch die Trupps der weiteren Einheiten wurden insgesamt drei Personen über das Treppenhaus, eine weitere Person wurde über die Drehleiter des Löschzuges 410 aus dem 2. Obergeschoss gerettet.

Nach den Aufräumarbeiten fuhren die Einheiten wieder im Verband zurück nach Duisburg. Zurück in Mündelheim wurde dann noch die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und gegen 22:15 Uhr endete schließlich ein langer Übungstag. Alles in allem fällt das Fazit zu diesem lehrreichen Übungstag durchweg positiv aus. Es konnten verschiedene und zum Teil anspruchsvolle Einsätze realitätsnah geübt werden. Besonders die vielen jungen Einsatzkräfte haben sich dabei sehr gut in die Übungen eingebracht, auch die Zusammenarbeit mit den anderen Einheiten war reibungslos!

Daher bedankt sich der Löschzug 750 bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit! Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren, die ein wirklich tolles Übungsprogramm auf die Beine gestellt haben! Darüber hinaus bedankt sich der Löschzug 750 bei den Angehörigen der Sondereinheit Verpflegung für ihre Arbeit sowie bei den Verletzten- und Unfalldarstellern der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG)! 🙂

   

 

 

 

Nach einem Frontalzusammenstoß zweier PKW rückten am Montagnachmittag Kräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes der Stadt Duisburg mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf eine örtliche Bundesstraße aus. Vor Ort wurden zwei verunfallte Fahrzeuge vorgefunden, glücklicherweise bestätigte sich die Meldung über eine eingeklemmte Person jedoch nicht. Die ersteintreffenden Kräfte des Löschzuges 750 übernahmen die Erstversorgung der verletzten Person und unterstützten im weiteren Verlauf den Rettungsdienst. Parallel wurden die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt.

Nach der Bergung der Fahrzeuge durch eine Fachfirma unterstützte die Feuerwehr die Polizei im Rahmen der Amtshilfe bei der Unfallaufnahme. Zunächst wurde die Fahrbahn gefegt, anschließend wurden über eine nachgeforderte Drehleiter Luftaufnahmen der Unfallstelle gemacht. Danach wurden dann die ausgelaufenen Betriebsmittel mit Bindemitteln abgestreut. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden konnten die Kräfte des Löschzuges 750 ihren Einsatz beenden und an ihren Standort zurückkehren.

Hinter dem Löschzug 750 liegt ein ereignisreiches Wochenende. Zunächst sorgte am Donnerstag ein Großbrand im Duisburger Hafen für einen mehrstündigen Einsatz des Löschzuges 750. Bei dem Feuer waren am Morgen auf dem Gelände eines Recyclinghofes etwa 100 Tonnen Altmetall und Schrottfahrzeuge in Brand geraten. Zeitweise waren aus Duisburg und den umliegenden Städten rund 250 Kräfte von zahlreichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen alleine vor Ort im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte stellten den Grundschutz im Stadtgebiet sicher, zudem wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung umfangreiche Schadstoffmessungen durchgeführt.
Am Nachmittag wurde dann der Löschzug 750 alarmiert, um Kräfte abzulösen, die bereits seit den Morgenstunden im Einsatz waren. An der Einsatzstelle erhielten die Angehörigen des Löschzuges 750 mehrere Arbeitsaufträge, beispielsweise wurde eine Barriere zur Löschwasserrückhaltung aufgebaut. Nachdem die Aufträge erfolgreich abgearbeitet werden konnten, konnte die Einheit nach gut 4 1/2 Stunden aus dem Einsatz entlassen werden.
Einen Tag später wurde der Löschzug 750 zu einem kleinen Gefahrstoffeinsatz gerufen. Gemeldet war hierbei auslaufendes Öl auf einem vielbefahrenen Fahrradweg. An der Einsatzstelle wurde überdies ein abgestellter Ölkanister gesichert und anschließend an die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg übergeben.
Nach den beiden Einsätzen folgt der Löschzug 750 dann zwei besonderen Einladungen: so feierte der Löschzug 670 Rumeln-Kaldenhausen mit einem großen Fest sein 100-jähriges Bestehen. Den Anfang der Feierlichkeiten machte ein großer Zapfenstreich auf dem örtlichen Marktplatz. Hieran nahmen Mitglieder sämtlicher Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg teil, auch eine Abordnung des Löschzuges 750 war hierbei vertreten. Einen Tag später fand zudem ein offizieller Festakt statt, bei dem ebenfalls Vertreter des Löschzuges 750 eingeladen waren.
Parallel veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Wittlaer anlässlich des 30-jährigen Jubiläums ihrer Jugendfeuerwehr einen Tag der offenen Tür. Eine Abordnung des Löschzuges 750 besuchte die Nachbarwehr und übergab ihre Glückwünsche zum Jubiläum. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, verlebte man einen angenehmen Nachmittag.
An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 bei beiden Feuerwehren für die Einladungen sowie die Gastfreundschaft.

Am späten Freitagvormittag rückte der Löschzug 750 zu einem kleinen Gefahrstoffeinsatz nahe der Rheinbrücke aus. An der Einsatzstelle wurden auslaufendes Öl auf einem Fahrradweg sowie ein abgestellter Ölkanister vorgefunden. Zunächst wurde der Ölfleck mit Bindemitteln abgestreut. Anschließend wurde der Ölkanister an die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg übergeben. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet.

Am Donnerstagmorgen wurde der Feuerwehr Duisburg ein großes Brandereignis auf einem Recyclinghof in Ruhrort gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits etwa 100 Tonnen Schrottfahrzeuge und Altmetall in Vollbrand. Die Bekämpfung dieses Großbrandes erforderte einen massiven Kräfteansatz der Feuerwehr sowie weiterer Hilfsorganisationen. In der Spitze waren rund 250 Einsatzkräfte aus Duisburg und den umliegenden Städten vor im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte stellten den Grundschutz im Stadtgebiet sicher, zudem wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung umfangreiche Schadstoffmessungen durchgeführt.

Im Verlauf des Einsatzes wurde auch der Löschzug 750 im Laufe des Donnerstagnachmittages alarmiert. An der Einsatzstelle sollten Kräfte der Berufsfeuerwehr abgelöst werden, die seit den Morgenstunden im Einsatz waren. Ursprünglich sollten die Angehörigen des Löschzuges 750 bei Nachlöscharbeiten eingesetzt werden. Allerdings verliefen die Löschmaßnahmen besser als erwartet, sodass die hierfür notwendigen Kräfte reduziert werden konnten.

Daraufhin sollten die Feuerwehrleute des Löschzuges 750 gemeinsam mit Kräften des Löschzuges 530 (Homberg/Hochheide) eine Trafostation vor eindringendem Löschwasser schützen. Mit Sandsäcken wurde erfolgreich eine Barriere zur Löschwasserrückhaltung aufgebaut. Anschließend wurde eine örtliche Werkfeuerwehr beim Rückbau einer Hochleistungspumpe unterstützt. Während des Einsatzes wurden Hochleistungspumpensysteme mehrerer Feuerwehren betrieben, über die große Mengen Löschwasser aus einem Hafenbecken zum Brandort befördert wurden.

Gegen Abend konnte der Brand dann gelöscht werden. Danach wurden die Kräfte des Löschzuges 750 aus dem Einsatz entlassen und kehrten nach über vier Stunden an ihren Standort zurück.

Am Dienstagnachmittag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit dem Rettungsdienst nach einem Verkehrsunfall auf einer Bundesstraße alarmiert. Dabei hat sich an einer Kreuzung ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten PKW ereignet. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt sowie auslaufende Betriebsmittel abgestreut. Darüber hinaus unterstützten die Feuerwehrleute dabei die beiden PKW an den Straßenrand zu schieben und die Fahrbahn zu reinigen. Parallel zu den Maßnahmen der Feuerwehr wurden die drei Fahrzeuginsassen von den Kräften des Rettungsdienstes versorgt. Nach rund 70 Minuten kehrten die Angehörigen des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort zurück.

Am frühen Montagnachmittag rückten der Rettungsdienst sowie der Löschzug 750 nach Mündelheim aus, nachdem der Verdacht auf einen Unglücksfall in einer Wohnung bestand. Über ein auf Kipp stehendes Fenster verschafften sich die Einsatzkräfte einen gewaltfreien Zugang zur Wohnung. Da sich diese im ersten Obergeschoss befand, wurde hierbei die vierteilige Steckleiter eingesetzt. Glücklicherweise konnte die Person kurze Zeit später wohl auf in der Wohnung angetroffen werden, sodass alle alarmierten Kräfte ihren Einsatz abbrechen konnten.

In der vergangenen Woche stellte der Löschzug 750 am Dienstagabend eine Brandsicherheitswache im Rahmen des Abschlussfeuerwerkes der Uerdinger Kirmes. Während des Feuerwerkes wurde der 150-m-Sicherheitsradius um die Abschussstelle abgesperrt. Anschließend wurde der Bereich auf mögliche Glutnester kontrolliert. Glücklicherweise verlief die Kontrolle ohne Feststellung, sodass die Brandsicherheitswache kurz nach dem Feuerwerk beendet werden konnte.