Am Freitagnachmittag wurde der Löschzug 750 erneut zu einem Sturmschaden alarmiert. An der Einsatzstelle wurde ein Baum vorgefunden, der einen Gehweg blockierte. Dieser wurde per Muskelkraft beiseite gezogen. Darüber hinaus drohten aus einem benachbarten Baum zwei große Äste auf den Gehweg sowie einen Parkstreifen zu fallen. Aus Sicherheitsgründen wurde der betreffende Baum gefällt und anschließend ebenfalls beiseite geräumt.

Die Ausläufer des Orkantiefs „Ciarán“ haben am Donnerstag Nordrhein-Westfalen mit zum Teil schweren Sturmböen erreicht. Ab den frühen Morgenstunden waren zahlreiche Feuerwehren im gesamten Bundesland im Einsatz. Am frühen Nachmittag wurde dann auch der Löschzug 750 nach Serm alarmiert.

Gemeldet war hierbei ein Baum, der auf eine Straße zu fallen drohte. Vor Ort wurde dann ein ca. acht Meter hoher Baum in Schieflage vorgefunden. Über eine Drehleiter wurde der Baum stückweise gefällt. Anschließend wurden die Äste sowie der Stamm mit einer Kettensäge zerkleinert und von der Fahrbahn geräumt. Während des Einsatzes wurde der betroffene Bereich durch Kräfte der Feuerwehr abgesichert. Nach etwas mehr als einer Stunde konnten die Kräfte der Feuerwehr wieder an ihre Standorte einrücken.

 

Am Dienstagabend forderte der Rettungsdienst den Löschzug 750 zur Unterstützung an. Nach einem zeitkritischen medizinischen Notfall musste in Serm eine Person durch ein enges Treppenhaus transportiert werden. Hierbei leisteten die Kräfte des Löschzuges 750 Tragehilfe. Nach rund 20 Minuten konnten die Feuerwehrleute wieder an ihren Standort einrücken.

Die Kameradschaft bildet in der Feuerwehr einen wesentlichen Eckpfeiler. Beim Löschzug 750 ist es eine lange Tradition, dass zur Kamerdschaftsförderung in regelmäßigen Abständen Ausflüge und Wochenendtouren stattfinden. Am vergangenen Wochenende war es dann wieder soweit: Mitglieder der Einsatz- sowie der Ehrenabteilung verbrachten bei bestem Herbstwetter drei schöne und abwechslungsreiche Tage in der bayrischen Landeshauptstadt München!

Während der Tour warteten mehrere Highlights auf die Kameradinnen und Kameraden: ein Zielpunkt war dabei der Olympiapark, wo 1972 die Olympischen Sommerspiele ausgetragen wurden. Bei einer Führung wurde nicht nur das Areal erkundet, auch erlebten die Angehörigen des Löschzuges 750 einen Höhenrausch bei einer Tour über das Zeltdach des Olympiastadions. Von hier sowie später auch vom Olympiaturm gab es eine tolle Aussicht auf die Skyline Münchens sowie auf das Panorama der Alpen.

Ein weiterer Ausflug führte die Reisegruppe in das Münchener Umland, genauer gesagt ins Erdinger Moos. Hier stand eine Besichtigung des internationalen Verkehrsflughafens „Franz Josef Strauß“ auf dem Programm. Fehlen durfte dabei natürlich nicht ein Besuch bei der Flughafenfeuerwehr, die für den Rettungsdienst und den Brandschutz auf dem gesamten Gelände zuständig ist. Besonders beeindruckend war hier die Fahrzeugtechnik, die auf die speziellen Anforderungen der Flughafenfeuerwehr ausgerichtet ist.

Abgeschlossen wurde die München-Tour mit einer Stadtführung. Dabei wurden auf Segways die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der bayrischen Metropole angesteuert, darunter die Frauenkirchen, der Marienplatz oder das Hofbräu-Haus. Auch führte die Tour am Englischen Garten und den Surfern auf dem Eisbach vorbei. Freitag und Samstag ließ man überdies bei gemeinsamen Abendessen die beiden Tage ausklingen ließen. Am Sonntagnachmittag stand dann jedoch nach einer wieder einmal kurzweiligen Tour die Rückreise nach Duisburg an. Einen besonderen Dank gilt daher der tollen Organisation!

An dieser Stelle möchte sich der Löschzug 750 darüber hinaus bei allen Guides und insbesondere bei den Mitarbeitern der Flughafenfeuerwehr München sowie der Feuerwache 3 der Feuerwehr München für ihre Gastfreundschaft bedanken!

Am Samstag hat der Löschzug 750 eine Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena im Rahmen der Drittliga-Partie zwischen dem MSV Duisburg und Preußen Münster gestellt. Beide Mannschaften trenten sich vor rund 12.800 Zuschauern 0:0. Rund um das Spiel gab es aus Sicht der Feuerwehr glücklicherweise keine besonderen Vorkommnisse, so dass die Kräfte des Löschzuges ohne Einsatz blieben und das Spiel von ihrem Wachposten aus verfolgen konnten.

Der Löschzug 750 rückte am späten Freitagnachmittag zu einem Einsatz nach Ungelsheim aus. Hierbei traten auf einer Landstraße nach einem technischen Defekt geringe Mengen Betriebsmittel aus einem Fahrzeug aus. Diese wurden im Rahmen der Gefahrenabwehr mit Bindemitteln abgestreut, anschließend konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort einrücken.

Am Freitagsabend wurde der Löschzug 750 alarmiert, nachdem in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses ein Heimrauchmelder ausgelöst hatte. Über die Steckleiter verschafften sich die Einsatzkräfte einen Zugang zur Wohnung. Bei der Kontrolle wurde dann ein technischer Defekt festgestellt, ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht notwendig.

Am Dienstagvormittag wurde der Löschzug 750 nach einem blitzintensiven Gewitter aufgrund eines brennenden Baums alarmiert, der genaue Einsatzort war jedoch nicht bekannt. Durch die Einsatzkräfte wurde die südliche Ortslage von Serm abgesucht, ein brennender Baum wurde jedoch nicht vorgefunden. Allerdings konnte auf der nahgelegenen linken Rheinseite Flammenschein in Höhe eines Gewerbebetriebes wahrgenommen werden, sodass vermutlich eine optische Täuschung zu dem Einsatz führte.

Am Sonntagabend rückte der Löschzug 750 zum zweiten Mal an diesem Wochenende aus, gemeldet wurde hierbei ein brennender Gasgrill in einem Garten. Vor Eintreffen der Feuerwehr konnten die Anwohner den Brand bereits mit einem Feuerlöscher bekämpfen. Mit dem Schnellangriff wurden der Grill sowie das direkte Umfeld gekühlt, um die Gefahr eines erneuten Aufflammens zu bannen. Nach rund 40 Minuten konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder einrücken.

Der Löschzug 750 wurde am Samstagabend alarmiert, nachdem am Rheinufer in Höhe Ehingen eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen wurde. Bei der Erkundung konnten die Einsatzkräfte an gleich drei verschiedenen Stellen Lagerfeuer vorfinden. Da das Abrennen von Lagerfeuern in einem Naturschutzgebiet verboten ist, wurden die Personen, welche die Feuer entzündet hatten, nach einer Belehrung angewiesen diese zu löschen. Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei übergeben wurde, rückten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort ein.