Der Löschzug 750 wurde am Vorabend von Allerheiligen gemeinsam mit einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg, dem Rettungsdienst sowie der Polizei zu einem Brandeinsatz nach Serm gerufen. Gemeldet war zunächst ein Fettbrand in einer Restaurantküche, bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Küche jedoch bereits in Vollbrand. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt, parallel wurden die Wohnungen im ersten Ober- sowie im Dachgeschoss kontrolliert. Drei Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben und einem Krankenhaus zugeführt.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Küche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, ehe Lüftungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Über eine Drehleiter wurde zudem der Kamin des Gebäudes kontrolliert. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz für den Löschzug 750 beendet.

Am späten Mittwochvormittag wurden der Rettungsdienst sowie der Löschzug 750 zu einer Hilfeleistung alarmiert. Eine Person hatte sich versehentlich ausgesperrt, während sich in der betreffenden Wohnung noch eine weitere, hilfsbedürftige Person befand. Zudem stand Essen auf einem eingeschalteten Herd. Die Kräfte des Löschzuges 750 verschafften sich mittels Steckleiter über ein geöffnetes Fenster gewaltfrei Zugang zur Wohnung und konnten die Türe von innen öffnen. So konnte die Angehörige schnell wieder die Wohnung betreten. Nach rund 30 Minuten kehrten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder zurück an ihren Standort.

Am 20. Oktober 2023 wurde der Feuerwehrverein Mündelheim / Ehingen / Serm e. V. als Förderverein für den Löschzug 750 gegründet und kann somit heute seinen ersten Geburtstag feiern. Kurz vor dem ersten Geburtstag konnten alle Formalitäten final erledigt werden, sodass der Förderverein seine Arbeit nun eigenständig durchführen kann. Zudem zählt der Förderverein mit heutigem Stand inzwischen 53 Mitglieder. Erste Projekte werden derzeit vorbereitet, auch wird der Förderverein den Löschzug 750 in den nächsten Wochen bei den anstehenden Festivitäten (Martinssingen und Adventsfenster) unterstützen. Dort könnt ihr euch bei Interesse auch näher über die Arbeit des Fördervereins informieren.

Der Feuerwehrverein Mündelheim / Ehingen / Serm e. V. sowie der Löschzug 750 bedanken sich bei allen Mitgliedern und Helfern für die Unterstützung im ersten Jahr!

Passend zum ersten Geburtstag widmet der Nordbote dem Förderverein einen Artikel, vielen Dank hierfür! Siehe hier: Junger Feuerwehrverein MES wirbt um weitere Mitglieder (Nordbote vom 17.10.2024)

Bildquelle: Sabine Merz (Nordbote)

Rund eine Stunde nach Beenden des vorherigen Einsatzes wurde in den betroffenen Räumlichkeiten eine weitere Kontrolle durchgeführt. Als möglicher Auslöser für den zuvor wahrgenommenen Brandgeruch konnte der Schaltkasten einer Abzugshaube identifiziert werden. Daraufhin wurde der Schaltkasten vom Netz genommen und an den Betreiber übergeben. Anschließend konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder an ihren Standort zurückkehren.

Am frühen Donnerstagnachmittag löste die Brandmeldeanlage eines Seniorenheims einen Alarm aus, woraufhin der Löschzug 750 gemeinsam mit einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg alarmiert wurde. Der betreffende Bereich wurde kontrolliert, dabei konnte in den Räumlichkeiten Brandgeruch wahrgenommen werden. Bei der weiteren Erkundung konnten jedoch weder eine Rauchentwicklung noch Feuerschein wahrgenommen werden. Aufgrund des Brandgeruches wurde abgestimmt ca. eine Stunde nach dem Einrücken nochmals eine Kontrolle durchzuführen.

Der Löschzug 750 wurde in der Nacht zum Montag zu einem kleinen Bodenfeuer nach Holtum gerufen. Bei Eintreffen wurde jedoch eine in Vollbrand stehende Miete mit rund 400 Strohballen vorgefunden. Die Maßnahmen der Feuerwehr konzentrierten sich zunächst darauf, eine Ausbreitung des Brandes auf einen angrenzenden Gehölzstreifen zu verhindern. Unter anderem wurden hierbei zwei improvisierte Wasserringmonitore eingesetzt. Da größere Mengen Löschwasser benötigt wurden, musste über eine Strecke von mehreren hundert Metern eine ausreichende Wasserversorgung aufgebaut werden.

Die Strohmiete brannte in der Zwischenzeit kontrolliert ab. Im späteren Verlauf des Einsatzes konnten die runtergebrannten Ballen mittels Teleskoplader und Einreißhaken auseinandergezogen werden. So konnten schließlich die Glutnester nach und nach abgelöscht werden. Erst nach mehr als 13 Stunden konnten alle Maßnahmen beendet werden. Der Löschzug 750 war mit 22 Kräften der Einsatz- und der Unterstützungsabteilung sowie mit allen drei Fahrzeugen im Einsatz. Darüber hinaus waren rund ein Dutzend weitere Einsatzkräfte einer Löscheinheit sowie mehrerer Sonderfahrzeuge der Feuerwehr Duisburg vor Ort.

Während des kräftezehrenden Einsatzes war die Versorgung mit Getränken und Speisen wichtig. Dankenswerterweise bereiteten die örtlichen Landwirte ein Frühstück sowie ein Mittagessen zu. Außerdem brachten zwei Kameraden des Löschzuges 210, die beruflich in der Nähe tätig waren, den Angehörigen des Löschzuges 750 frische Teilchen. Ein großes Dankeschön gilt allen, die die Einsatzkräfte versorgt haben!

Heute Vormittag erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser Alters- und Ehrenkamerad „Günni“ am späten Abend des 03.10.2024 nach einem langen Krankheitsverlauf seine letzte Ruhe fand.Der Tod von Günni reißt ein tiefes Loch in unsere Reihen. Er war langjähriges Mitglied der Einsatzabteilung und prägte unsere Wehr durch seine unnachahmliche Art des Humors. Beim Bau unseres heutigen Standortes, wirkte er in unzähligen Stunden mit. Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Einsatzdienst trat er in die Alters- und Ehrenabteilung über. Er war in vielen Vereinen des Dorfes bekannt und verwurzelt, so war er beispielsweise Schützenkönig im Jahre 2000 und stolzer Trommler im Tambourkorps „Rheinklang“ Mündelheim. Außerdem war Günni leidenschaftlicher Fußballfan, sein Herz schlug hier eindeutig für unsere TuS Mündelheim 1970 e.V.
 
Unsere Gedanken gelten in diesen schweren Stunden seinen Angehörigen, Freunden und Verwandten.
Mach’s gut Günni! 🕯❤️

Es wird demnächst auf unseren Fahrzeugen etwas voller: Gestern haben gleich fünf Mitglieder des Löschzuges 750 erfolgreich das Truppmann-Modul I und damit den ersten Teil ihrer Grundausbildung abgeschlossen. In den vergangenen sieben Wochen wurden in etlichen theoretischen Unterrichtsstunden und praktischen Übungen die wichtigsten Feuerwehrkenntnisse für den Einsatzdienst vermittelt. Ab sofort verstärken somit Elena, Rebecca, Matteo, Niels und Thomas die Einsatzabteilung! Dies sind sehr erfreuliche Nachrichten für den Löschzug!

An dieser Stelle gratuliert der Löschzug 750 allen erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lehrgangs zur bestandenen Prüfung! Ein großer Dank gilt zudem dem Ausbilderteam für seine geleistete Arbeit.

Der Löschzug 750 freut sich des Weiteren über zwei weitere Atemschutzgeräteträger!  In den letzten Wochen haben unser Benedikt und unser Kevin etwa die Handhabung der Atemschutzgeräte, das Arbeiten unter Atemschutz und vieles mehr gelernt. Am 21. September konnten sie erfolgreich den entsprechenden Lehrgang abschließen!

Wir gratulieren natürlich auch Benedikt und Kevin sowie allen anderen erfolgreich Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreich Abschluss! Außerdem danken wir ebenfalls dem Ausbilderteam Atemschutz für seine Arbeit.

Der Löschzug 750 wurde am Mittwochnachmittag zusammen mit dem Rettungsdienst nach Serm gerufen, nachdem Anwohner Hilfeschreie aus einer Wohnung gehört hatten. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde die Wohnungstür mit speziellem Werkzeug gewaltsam geöffnet, sodass der Rettungsdienst schnell die Person versorgen konnte. Die Kräfte des Löschzuges 750 blieben noch vor Ort und leisteten mittels Bergetuch eine Tragehilfe beim Transport des Patienten durch das Treppenhaus. Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei übergeben wurde, konnte der Einsatz beendet werden.

Am Mittwochabend meldete der Betreiber eines Hausnotrufdienstes der Feuerwehr Duisburg Hilfeschreibe aus einer Wohnung, woraufhin der Rettungsdienst sowie der Löschzug 750 alarmiert worden sind. Die Tür konnte nach kurzer Zeit durch die Feuerwehr gewaltfrei geöffnet werden. Anschließend wurde der Patient bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Nach rund 20 Minuten konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder einrücken.