Das lange Feiertagswochenende war mit einer Brandsicherheitswachen, mehreren Lehrgängen und Veranstaltungen für den Löschzug 750 sehr ereignisreich.

Zunächst unterstützen Kräfte des Löschzuges 750 die TuS Mündelheim am Freitagabend bei einer Veranstaltung. Im Rahmen der Bezirksliga-Partie TuS Mündelheim – Duisburger SV 1900 feierte der Verein die Fertigstellung des Rohbaus der Clubhauseinweihung. Leider wurde das Spiel von der Verletzung eines Gästespielers überschattet. An dieser Stelle wünscht der Löschzug 750 dem betroffenen Spieler eine schnelle Genesung!

Am Samstag hieß es dann Abschied von einer großen Unterstützerin unseres Löschzuges zu nehmen. Nach 14 Jahren schloss unsere „BackFé“ Claudia am Samstag ihr Geschäft. In dieser Zeit half sie wann immer die Einheit ihre Unterstützung brauchte. Insbesondere bei längeren Einsätzen sorgte sie für eine unkomplizierte und schnelle Verpflegung der Einsatzkräfte. Eine Abordnung des Löschzuges besuchte daher Claudia, um sich persönlich zu verabschieden. Auch an dieser Stelle möchte der Löschzug noch einmal DANKE sagen und Claudia alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg wünschen!

Direkt im Anschluss stellte eine Löschgruppe eine Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena. Anlass hierfür war die Drittliga-Partie zwischen dem MSV Duisburg und Hallescher FC. Für den Rettungsdienst war wie gewohnt das DRK Duisburg verantwortlich. Damit sorgten fast ausschließlich ehrenamtliche Kräfte für die Sicherheit der mehr als 9.000 Zuschauer. Sowohl aus Sicht des Rettungsdienstes als auch Sicht des Brandschutzes verlief die Begegnung erfreulicherweise ohne besondere Vorkommnisse. Allerdings mussten die Kräfte des Löschzuges 750 nach Spielschluss kurz tätig werden. Auf der Hauptabfahrt des Stadions zur BAB 59 war ein Auto liegen geblieben. Mit vereinten Kräften konnte das Fahrzeug geboren und so ein zügiger Verkehrsabfluss sichergestellt werden. Das Spiel gewannen die „Zebras“ übrigens mit 1:0.

Parallel nahmen gleich drei Kameraden der Einheit an Abschlussprüfungen ihrer jeweiligen Lehrgänge teil. Zunächst konnten Benedikt und Kevin das Truppmann-Modul 1 und den ersten Teil der Grundausbildung erfolgreich abschließen. Kurze Zeit später bestand dann unser Christian erfolgreich den Lehrgang zum Drehleiter-Maschinisten. Der Löschzug 750 gratuliert insbesondere Benedikt, Kevin und Christian sowie allen anderen erfolgreichen Teilnehmer*innen zum Abschluss ihrer Lehrgänge. Ein großes Dankeschön gilt zudem den Ausbilder-Teams, welche die Kamerad*innen ausgebildet haben. Darüber hinaus gilt dem Löschzug 410 ein besonderer Dank. Dieser hat einen Großteil der Lehrgangs-Teilnehmer*innen gestellt und schnell die beiden Teilnehmer der Löschzüge 530 und 750 super integriert!

Zu guter letzt fand am Samstag eine Ausbildungseinheit des aktuellen Atemschutz-Lehrgangs der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg am Standort des Löschzuges 750 statt. Dabei übernahmen Mitglieder des Löschzuges 750 gemeinsam mit Einsatzkräften anderer Duisburger Löschzüge die Ausbildung der Nachwuchskräfte.

Am späten Nachmittag des Samstages endete dann für den Löschzug 750 ein intensives, aber auch interessantes Wochenende! 🙂

 

 

Im Hinblick auf die nun beginnende dunkle Jahreszeit hat sich der Löschzug 750 im Rahmen des gestrigen Dienstabends schwerpunktmäßig mit dem Thema „Ausleuchten von Einsatzstellen“ befasst. Das ideale Ausleuchten der Einsatzstelle ist nicht nur mitentscheidend für den Erfolg der Maßnahmen der Feuerwehr, sondern dient auch dem Vorbeugen vor Unfällen und Verletzungen der Einsatzkräfte.

Um sich praxisnah mit dem Thema „Ausleuchten von Einsatzstellen“ zu befassen, wurde es in eine kleine Einsatzübung eingebettet. Angenommen wurde dabei der Brand einer Gartenlaube in einem Wald. So konnten gleichzeitig die Abläufe bei einem Brandereignis trainiert werden. Unter anderem musste aufgrund der Örtlichkeit die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke sichergestellt werden.

In Nordrhein-Westfalen findet am morgigen Donnerstag, den 08.09.2022, wieder landesweit ein Warntag statt. Dabei werden im gesamten Bundesland sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können.

Die Stadt Duisburg wird um 11:00 Uhr im Rahmen des landesweiten Warntages einen Probealarm aller städtischen Sirenenanlagen durchführen wird. Der Probealarm beginnt um 11:00 Uhr mit dem Signal „Entwarnung“ (1-minütiger Dauerton), gegen 11:06 Uhr folgt das Signal „Warnung“ (1-minütiger auf- und abschwellender Heulton) und enden wird der Probealarm um 11:12 Uhr wieder mit dem Signal „Entwarnung“ (1-minütiger Dauerton).

Rückmeldungen zur Akustik der Sirenen werden über das Onlineformular auf www.duisburg.de erbeten. Auch das Callcenter der Stadt Duisburg nimmt Rückmeldungen unter der Rufnummer 0203/283-2000 entgegen. Dies ist am Tag der Sirenenprobe im Anschluss an die Alarmierung bis 16 Uhr möglich.

Der Löschzug 750 stellte turnusgemäß am Sonntag eine Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena. Anlass war diesmal das rheinische Derby der European League of Football (ELF) zwischen Rhein Fire und den Cologne Centurions. Vor rund 9.500 Zuschauern gewann das Team von Rhine Fire mit 17:3, was zu einer ausgelassenen Stimmung im Stadion beitrug. Auch aus Sicht der Feuerwehr war es erfreulicherweise ein entspannter Nachmittag ohne besondere Vorkommnisse!

Hintergrund: Das erst im letzten Jahr gegründete Team von Rhein Fire ist zwar im benachbarten Düsseldorf beheimatet. Allerdings trägt die Mannschaft ihre Heimspiele in dieser Saison in Duisburg aus, da kurzfristig keine Spielzeiten in der Düsseldorfer Arena verfügbar waren.

Da das Wachgebiet des Löschzuges 750 ländlich geprägt ist, müssen bei den Dienstabenden auch regelmäßig Einsatzszenarien in landwirtschaftlichen Betrieben geübt werden. Am vergangenen Freitag hat sich der Löschzug 750 in diesem Rahmen mit dem Thema Heubrand befasst. Bei der Lagerung von Heu besteht die Gefahr der sogenannten Selbstentzündung durch Überhitzung innerhalb des Heustocks. Wird das Heu bspw. in einer Scheune gelagert, kann ein Brand im schlimmsten Fall zum Totalverlust des Gebäudes führen.

Der Löschzug 750 verfügt über eine Heumess-Sonde, mit der die Temperaturen im Inneren des Heustocks gemessen werden können. So kann dieser gezielt kontrolliert werden, um eine Selbstentzündung zu verhindern. Den Dienst nutzten die Angehörigen des Löschzuges 750 daher unter anderem, um den korrekten Umgang mit der Heumess-Sonde zu trainieren.

Vor Corona war es üblich, dass die örtlichen Kindergärten und Schulklassen den Löschzug 750 besuchten. Doch während der Pandemie mussten die Besuche leider ausfallen. Dabei dienen diese insbesondere der wichtigen Brandschutzerziehung.

Da sich die pandemische Lage in den letzten Wochen gebessert hatte, konnten die Kinder aus unserem Wachgebiet endlich wieder bei der Feuerwehr vorbeischauen. Zuletzt war der katholische Kindergarten Herz Jesu aus Serm beim Löschzug 750 zu Gast. Bestaunen konnten die Kleinen vor allem die Fahrzeuge und deren Ausrüstung, sie bekamen aber auch das Feuerwehrhaus und die Einsatzkleindung gezeigt. Hierbei beantworteten die anwesenden Mitglieder des Löschzuges 750 fleißig die Fragen der interessierten Kinder.

Der Löschzug 750 bedankt sich beim Kindergarten für den Besuch und wir freuen uns schon auf das nächste Mal! Ein weiterer Dank gilt der Kindergartenleitung, die dem Löschzug 750 freundlicherweise das nachfolgende Bild zur Verfügung gestellt hat.

Unser Ben hat in den vergangenen Wochen am Atemschutzgeräteträger-Lehrgang teilgenommen. Am gestrigen Samstag hat er schließlich die Abschlussprüfung bestanden und somit die Ausbildung zum  Atemschutzgeräteträger erfolgreich abgeschlossen.

Der Löschzug 750 gratuliert Ben sowie allen Kameradeninnen und Kameraden zur bestandenen Prüfung und dankt dem Ausbilderteam für seine Arbeit!

Am vergangenen Sonntag fand in der Mündelheimer Pfarrkirche St. Dionysius mit der Floriansmesse ein ökumenischer Gottesdienst anlässlich des 115-jährigen Jubiläums des Löschzuges 750 statt. Gedacht wurde hierbei dem Schutzpatron der Feuerwehrangehörigen, dem heiligen St. Florian, dessen Gedenktag am heutigen 4. Mai ist. Gehalten wurde der Gottesdienst von Diakon Thomas Löv und Pfarrer Bodo Kaiser.

In seiner Predigt erläuterte Bodo Kaiser die Legende des Heiligen Florians, die auf den ersten Blick nicht unbedingt eine Verbindung zur Feuerwehr erkennen lässt. Pfarrer Kaiser hob jedoch die Gemeinsamkeiten im Wirken des heiligen Florians sowie der Feuerwehrleute hervor. So zeichnet sowohl den heiligen Florian als auch Feuerwehrleute aus, dass sie nicht wegschauten, sondern Dienst am Nächsten leisteten. Ohne diesen vorbildlichen Gemeinsinn, den Feuerwehrleute in ihrem Alltag vorlebten, würde das Gemeinwesen zusammenbrechen. Sie leisteten somit ihren Dienst immer getreu dem Motto: Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr.

Bei der Vorbereitung sowie der Gestaltung der Floriansmesse wirkten auch Angehörigen des Löschzuges 750 aktiv mit. So wurde etwa der Chorraum der Kirche mit Feuerwehrutensilien dekoriert. Während der Messe hielt eine Kameradin der Unterstützungsabteilung die Lesung, zudem trugen drei Mitglieder der Einsatzabteilung die Fürbitten, die insbesondere Bezug zur Feuerwehr hatten, vor. Einen besonderen Einsatz hatte ein Kamerad des Löschzuges, der ausgebildeter Organist ist.  Er übernahm die musikalische Begleitung des Gottesdienstes an der Orgel.

Abschließend bedankt sich der Löschzug 750 bei der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius und bei der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd für die Vorbereitung und das Halten der Floriansmesse sowie bei allen Gästen!

Am kommenden Sonntag halten die katholische Kirchengemeinde und die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd anlässlich des 115-jährigen Jubiläums des Löschzuges 750 in der katholischen Pfarrkirche St. Dionysius um 10 Uhr einen speziellen Feuerwehrgottesdienst ab. Die Floriansmesse, die gleichzeitig zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehr stattfindet, wird dabei von Angehörigen des Löschzuges 750 aktiv mitgestaltet. Gäste sind bei diesem Gottesdienst herzlich willkommen!

Der Löschzug 750 möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass aktuell in der Kirche folgende Corona-Schutzmaßnahmen gelten:

In der Kirche, auch während des Gottesdienstes am Platz, sind medizinische Masken (OP- oder besser FFP2-Masken) zu tragen. Beim Hereinkommen müssen die Hände an den bereitstehenden Spendern desinfiziert werden. Eine Begrenzung der Zahl der Mitfeiernden gibt es nicht.

Über einen Besuch würden sich die Gemeinden und der Löschzug 750 freuen!

© Symbolbild des Löschzuges 750

Am vergangenen Freitag heiratete unser Kamerad Kevin seine Melina standesamtlich im Duisburger Rathaus. Der Löschzug 750 ließ es sich nicht nehmen und überraschte das Brautpaar am Alter Markt. Dort bildeten die Mitglieder des Löschzuges zunächst mit Schlauchringen ein Spalier, auch wartete hier eine kleine Rundfahrt mit der Drehleiter auf die frisch Vermählten. Ferner überbrachten die Feuerwehrleute ihre Glückwünsche an das Brautpaar.

An dieser Stelle wünscht der Löschzug 750 Melina und Kevin nochmals alles Gute zur Hochzeit und für den gemeinsamen weiteren Lebensweg!