Der Löschzug 750 wurde am Freitagvormittag zu einem Laubenbrand in einer Kleingartenanlage nach Ehingen alarmiert. Bereits auf Anfahrt wurde eine größere Rauchwolke wahrgenommen, weshalb der Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe erhöhen ließ. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnte die Einsatzstelle zudem auf Sicht angefahren werden. Dabei wurde festgestellt, dass diese sich nicht in der Kleingartenanlage, sondern in einem naheliegenden Waldgebiet befand.

Vor Ort wurde eine in Vollbrand stehende Laube vorgefunden. Problematisch war hierbei angesichts der langen Trockenheit ihre Lage in einem Wald. Durch die Feuerwehr wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren zur Verhinderung der Brandausbreitung sowie zur Brandbekämpfung eingesetzt. Parallel hierzu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut. Aufgrund der Entfernung des nächstgelegenen Unterflurhydranten zur Einsatzstelle wurde auf eine Wasserförderung über lange Wegstrecken verzichtet und stattdessen ein sogenannter Pendelverkehr eingerichtet. Während der Löscharbeiten wurden die vorgehenden Trupps zwischenzeitlich durch frische Atemschutzgeräteträger ersetzt.

Nach rund zwei Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte wieder an ihre Standorte einrücken. Glücklicherweise wurde infolge des Brandes niemand verletzt.