Am Dienstagabend zog ein für die Jahreszeit ungewöhnlich heftiges Gewitter mit Hagel und Starkregen insbesondere über das westliche und das südliche Stadtgebiet. Bereits kurz nach Abzug des Gewitters wurde der Löschzug 750 alarmiert, da die Sermer Straße im Bereich des Dionysiuswegs überflutet war. Vor Ort wurde zum einen festgestellt, dass die Fahrbahn bis zu 10cm tief unter Wasser stand. Zum anderen wurden durch den rapiden Wasseranstieg in der Kanalisation mehrere Gullydeckel hochgedrückt, wodurch sich Gefahrenstellen bildeten. Damit das Wasser abfließen konnte, reinigten die Einsatzkräfte zunächst die Schmutzkörbe der Gullys, anschließend wurden die hochgedrückten Gullydeckel wieder eingesetzt.

Im Laufe des Abends wurden durch den Löschzug 750 sieben weitere unwetterbedingte Einsätze abgearbeitet. Die Einsatzstellen befanden sich dabei in den Stadtteilen Hüttenheim, Serm und Ungelsheim sowie schwerpunktmäßig in Rahm. So musste an der Straße „Am Weidengraben“ ein Heizungskeller ausgepumpt werden, in dem das Wasser ca. 30cm hoch stand. An der Straße „Zur Kaffeehött“ musste zudem ein großer Keller gelenzt werden. Aufgrund der Wassermenge kamen hierbei zwei Tauchpumpen sowie ein Wassersauger zum Einsatz. In den übrigen fünf Fällen lautete das Stichwort ebenfalls „Wasser in Keller“, die Mengen waren jedoch so gering, dass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr nötig war.

Nachdem sich die Lage beruhigte, wurde das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug kurz nach Mitternach zum Standort disponiert, um den Grundschutz im Wachgebiet sicherzustellen. Die letzten Einsatzkräfte des Löschzuges 750 rückten hingegen erst gegen 0:45 wieder ein.

Weitere Informationen: Neue Ruhr Zeitung 2018-04-11