Während des gestrigen Dienstabends war der Löschzug 750 im Ortsteil Holtum und hat dort bei einem landwirtschaftlichen Betrieb eine Heumessung durchgeführt. Bei dieser jährlich im Frühsommer wiederkehrenden Tätigkeit wird an verschiedenen Stellen eine Messsonde in Heuballen gestochen und die Temperaturen im Inneren gemessen. Bei der Messung wurden an mehreren Stellen leicht erhöhe Werte registriert, sodass in der kommenden Woche eine weitere Kontrolle erfolgen wird. Einige Bilder der Heumeussung befinden sich am Ende des Artikels.

Hintergrund: In der Regel erwärmen sich die gepressten Heuballen aufgrund der Restfeuchte auf ungefähr 40° C. Allerdings kann es bei der Lagerung von Heuballen zu Verdichtungen kommen, was zu einem Wärmestau und infolgedessen zu einer Temperaturerhöhung führen kann. Steigen die Temperaturen im Innenren der Ballen auf etwa 60° C, besteht eine erhöhte Brandgefahr. Diese wird akut, wenn sich die Temperatur auf über 70° C erhöht. Werden bei der Heumessung zu hohe Temperaturen festgestellt, werden die Heuballen entweder in den Folgetagen mehrfach kontrolliert oder ggf. unter Aufsicht der Feuerwehr aus der Lagerstätte gefahren und abgelöscht.

Am Rande des gestrigen Dienstabends begrüßte der Löschzug übrigens einen neuen Interessten. Der Löschzug heißt den Neuzugang recht herzlich willkommen und wünscht ihm viel Spaß bei seinem Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr!