Den Verkehrsunfall vom vergangenen Donnerstag nehmen wir zum Anlass, um Sie auf die sogenannte Rettungskarte aufmerksam zu machen. Auf der Rettungskarte sind alle relevanten Informationen zum jeweiligen Fahrzeugtyp zu finden, die der Feuerwehr eine zügige, effektive und vor allem sichere Rettung von eingeklemmten Personen ermöglichen. Zum Beispiel zeigen Rettungskarten, an welcher Stelle der Karosserie die Rettungsgeräte der Feuerwehr anzusetzen sind, wie eine nachträgliche Auslösung von Airbags verhindert werden kann oder wo bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen die elektrischen Leitungen verlaufen.
Eine Rettungskarte sollte einheitlich hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden. Weitere Informationen und eine Orientierungshilfe zum Abrufen der Rettungskarte für Ihr Auto findet Sie auf der Seite des ADAC: Die Rettungskarte

Hinter dem Löschzug 750 liegt ein ereignisreiches Jahr. 31 Mal wurde die Einheit in 2015 alarmiert, womit sich die Einsatzzahl auf dem Niveau des Vorjahres bewegt (2014: 32). Dabei begann das Jahr 2015 mit drei Einsätzen im ersten Quartal für die freiwillige Feuerwehr Mündelheim / Ehingen / Serm sehr ruhig. Im 2. Quartal wurde der Löschzug dagegen gleich 13 Mal alarmiert. Die vergleichsweise hohe Zahl resultierte hauptsächlich aus den Wetterkapriolen des Frühjahres. Zum einen wurden einige Sturmschäden beseitigt und zum anderen mussten während der langen Trockenperiode mehrfach kleinere Vegetationsbrände gelöscht werden. Doch nicht immer wurden kleinere Einsätze abgeleistet. Am 28. Mai verlief ein Unfall noch glimpflich, in dessen Folge ein PKW aus dem Rhein geborgen werden musste. Nachhaltig bleibt den Mündelheimer Feuerwehrleuten der schwere Verkehrsunfall vom 10. Mai in Erinnerung. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier PKW starben auf der Bundesstraße 288 in Höhe der Ausfahrt Huckingen vier Menschen, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Glücklicherweise blieb der Löschzug in der 2. Hälfte des Jahres von derartigen Einsätzen verschont, mit 15 Alarmierungen war das Halbjahr dennoch alles andere als ruhig. So musste beispielsweise in den frühen Morgenstunden des 3. Oktobers eine in Vollbrand stehende Scheune in Ehingen gelöscht werden. Glück im Unglück hatten Anwohner bei einem Küchenbrand in Serm (23. Juli) und einige Verkehrsteilnehmer, als am frühen Nachmittag des Silvestertages ein Verkaufsanhänger auf der B 288 umstürzte. Meistens wurden jedoch kleinere Einsätze abgearbeitet, sieben Mal war ein Eingreifen der Feuerwehr sogar nicht mehr notwendig.

Neben den 31 Einsätzen stellte der Löschzug 18 Brandsicherheitswachen. In den meisten Fällen handelte es sich um die Absicherung von Umzügen wie etwa den St. Martinszügen. Auch wurden im Rahmen von Veranstaltungen Brandsicherheitswachen abgeleistet. Besonders waren im abgelaufenen Jahr die beiden Sicherheitsdienste in der MSV-Arena zur Zweitligapartie zwischen dem MSV Duisburg und dem SC Freiburg (7. November) sowie zum Freundschaftsspiel zwischen den Frauenfußballnationalmannschaften Deutschlands und Englands (26. November). Am 1. Mai veranstalte der Löschzug selbst sein alljährliches Maifest mit dem beliebten Menschenkicker-Turnier, das die A-Jugend der TuS Mündelheim nach einem Endspielsieg über die Gastgeber gewann. An diesem sonnigen Frühlingstag konnte die freiwillige Feuerwehr Mündelheim / Ehingen / Serm einige hundert Besucher begrüßen. Allerdings stand der letztjährige 1. Mai auch im Zeichen einer Verabschiedung: Nach 45 Dienstjahren verabschiedeten wir unseren Bernd in die Alters- und Ehrenabteilung. An dieser Stelle gilt ihm noch einmal ein dickes Danke für seine geleisteten Dienste! Bedanken möchte sich der Löschzug Mündelheim / Ehingen / Serm abschließend auch noch bei all denen Menschen, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben! In diesem Sinne wünscht der Löschzug 750 ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!

Das alte Jahr neigt sich langsam seinem Ende entgegen. Deshalb wünschen wir Ihnen an dieser Stelle einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr 2016!

Ihr Löschzug 750 Mündelheim / Ehingen / Serm

Ein guten Rutsch 750

Feuerwerk 20151229
Ausgelassen werden die Meisten in rund 60 Stunden die Neujahrsnacht feiern. Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst ist sie dagegen die einsatzreichste Nacht des Jahres. In vielen Fällen ist der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern der Auslöser für Verletzungen und Brände. Damit das neue Jahr nicht mit einem Aufenthalt im Krankenhaus oder einem Feuerwehreinsatz beginnt, haben wir für euch einige Sicherheitstipps für den Jahreswechsel zusammengestellt.
– beim Kauf des Silvester-Feuerwerks ist auf die BAM-Zulassung zu achten (Bundesamt für Materialforschung und –prüfung; Internet: www.bam.de), vom Kauf und der Verwendung von billigen Feuerwerkskörpern ist dringend abzuraten!
– Die Feuerwerkskörper sind so aufzubewahren, dass keine Selbstentzündung möglich ist.
– Schließen Sie vor dem Jahreswechsel alle Fenster und Türen und entfernen Sie brennbare Gegenstände von Balkonen. Diese könnten durch eine verirrte Rakete entzündet werden.
– Lesen Sie vor der Verwendung von Feuerwerkskörpern – insbesondere Raketen – immer die Gebrauchsanweisung!
– Feuerwerkskörper und Raketen der Klasse II gehören nicht in Kinderhände. Für Jugendliche unter 18 Jahre eignen sich Feuerwerkskörper der Klasse I, allerdings sollten sie bei der Verwendung nicht unbeaufsichtigt bleiben.
– Brennen Sie Feuerwerkskörper nur im Freien ab. Ausnahmen sind spezielle Tischfeuerwerke, die nur auf feuerfesten Unterlagen benutzt werden sollten. Achten Sie außerdem darauf, dass sich keine leicht entzündbaren Stoffe in der Nähe befinden.
– Zünden sie Feuerwerkskörper am besten am Boden an und entfernen sich schnell. Werfen Sie Zündkörper mit Anreißfläche nach dem Anzünden sofort weg. Richten sie dabei niemals die Feuerwerkskörper auf Menschen oder Tiere und halten Sie immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein.
– Starten Sie Raketen immer senkrecht. Hierfür eignen sich vor allem hohe Flaschen, die in einem Flaschenkasten stehen. Lassen Sie niemals eine Rakete aus der Hand starten!
– Achten Sie besonders auf Blindgänger. Diese niemals ein zweites Mal anzünden! Warten Sie einige Minuten und löschen Sie die glühenden Reste mit zuvor bereitgestelltem Wasser ab.
– Alkohol und Feuerwerk vertragen sich nicht sonderlich!
Alarmieren Sie bei Brandausbruch oder Verletzungen unverzüglich die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112!

Der Löschzug Mündelheim / Ehingen / Serm wünscht allen Freunden und Förderern sowie deren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Und weil Weihnachten ist, haben wir noch eine kleine Überraschung: Rechtzeitig zum Fest ist unsere überarbeitete Internetseite fertig geworden! Unsere Seite ist unter der gewohnten Adresse www.fw-muendelheim.de zu finden, viel Spaß beim Surfen!

Der Löschzug Mündelheim ist vergleichsweise nur ein kleiner Bestandteil der Feuerwehr Duisburg, weshalb wir mit unserer Facebook-Seite auch nur einen kleinen Teil des vielseitigen Aufgabenspektrums der Duisburger Feuerwehr abbilden können. Unseren wöchentlich Infopost wollen deshalb einmal dazu nutzen, um auf die vorläufige Jahresbilanz der Duisburger Feuerwehr zu blicken:

– täglich gehen rund 2.000 Anrufe in der Leitstelle der Duisburger Feuerwehr ein, woraus letztlich in 24 Stunden etwa 220 Einsätze ergeben.
– Im Jahr 2015 wird die Feuerwehr Duisburg mehr als 81.000 Einsätze abgeleistet haben, im Vorjahr waren es dagegen noch ca. 75.000.
– Mit rund 76.000 (2014: 70.682) Alarmierungen entfällt ein Großteil der Einsätze auf den Rettungsdienst.
– Schon mehr als 5.000 Mal (2014: 4.767) rückte die Wehr in diesem Jahr zu reinen Feuerwehreinsätzen aus, darunter waren 1100 Brandeinsätze.
– Zu den außergewöhnlichen Einsätzen zählen ein Lagerhallenbrand mit mehrtägiger Einsatzdauer (31.01.), die Bergung eines Sofas von einem Brückenbogen (01.04.), die Rettung von mehr als 40 Personen aus einem Reisebus, der in den Rhein zu stürzen drohte (25.04.), oder eine erfolgreiche Telefonreanimation durch einen Mitarbeiter der Leitstelle (16.06.).
– An über 180 Tagen wurden an der städtischen Feuerwehrschule rund 1.300 Teilnehmer aus- und fortgebildet.
– Außerdem wurden drei Grundausbildungslehrgängen mit 50 eigenen und 20 externen Kräften durchgeführt.

Weitere Informationen und bewegte Bilder aus dem Jahr 2015 gibt es bei Studio 47: Jahresbilanz der Feuerwehr Duisburg (Bericht vom 11. Dezember 2015)

Anlässlich des morgigen Probealarms haben wir für Sie einmal die Bedeutung der Sirenensignale und entsprechende Verhaltenshinweise im Ernstfall zusammengestellt. Doch zunächst wollen wir Ihnen kurz über den Verlauf des morgigen Probealarms informieren, der um 10 Uhr startet. Zu Beginn ertönt ein einminütiger Dauerton, ehe ein ebenfalls einminütiger auf- und abwellender Heulton erfolgt. Den Abschluss bildet wiederum ein einminütiger Dauerton. Nach etwa 10-15 Minuten ist der Probealarm beendet.

Ablauf im Ernstfall
In welchen Fällen wird die Bevölkerung gewarnt?
– Schadstoffaustritte
– Großbrände
– akute Bombenentschärfung
– weitere akute Gefahren

Mit welchen Heultönen wird die Bevölkerung gewarnt?
– Warnung über Sirene bei Gefahr: einminütiger auf- und abschwellender Heulton
– Entwarnung: einminütiger Dauerton

Wie erhalte ich Informationen über die Gefahrenlage?
– über das Gefahrentelefon der Stadt Duisburg unter der kostenfreien Nummer 0800/112 13 13 (bitte bei Rückfragen nicht den Notruf der Feuerwehr blockieren!)
– im Radio über WDR 2 (Antenne 99,2 MHz; Kabel 101,05 MHz) und Radio Duisburg (Antenne 92,2 MHz; Kabel 101,75 MHz)
– im Internet unter www.duisburg.de oder unter www.feuerwehr-duisburg.de

Wie verhalte ich mich im Gefahrenfall?
– Ruhe bewahren
– Gebäude aufsuchen
– Türen und Fenster schließen sowie Klimaanlagen und Belüftungen ausschalten
– Kindern und hilfsbedürftigen Menschen helfen
– Passanten aufnehmen
– Radio einschalten und Informationen beachten (ggf. die Nachbarn im Haus informieren)
– Kinder in der Schule oder im Kindergarten lassen
– nur in dringenden Notfällen den Notruf 112 wählen

Quelle: www.feuerwehr-duisburg.de

Die Stadt Duisburg wird am kommenden Mittwoch (16. Dezember) ab 10 Uhr ihr Sirenennetz testen. Im Rahmen des Probealarms wird auch erstmals die neue Sirene, die Mitte November am Gerätehaus des Löschzuges installiert wurde, einem Funktionstest unterzogen. Über den Ablauf des Probealarms informieren wir Sie nächsten Dienstag in unserem wöchentlichen Info-Post.

Zum Jahresabschluss besichtigte der Löschzug 750 die in der Hauptfeuerwache in Duissern beheimatete Leitstelle der Feuerwehr Duisburg. Die Leitstelle ist der Ort, an dem alle Notrufe aus dem Stadtgebiet für die Feuerwehr und den Rettungsdienst auflaufen. Von dort aus werden auch die entsprechenden Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen alarmiert – in Duisburg ist dies mehr als 200 mal pro Tag der Fall. Neben der Leitstelle wurden auch die Räumlichkeiten der Feuerwehreinsatzleitung (FEL) angeschaut. Die FEL kommt bei Großschadenslagen zum Einsatz, wenn zusätzliche Führungsaufgaben übernommen werden müssen.

Ein Dankeschön gilt der diensthabenden Wachabteilung für die spannenden Einblicke!

Am gestrigen Montag wurden 61 Angehörige der Berufs- und der freiwilligen Feuerwehr Duisburg sowie der örtlichen Werkfeuerwehren im Duisburger Rathaus für ihre langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr ausgezeichnet. Auch zwei Kameraden des Löschzuges Mündelheim / Ehingen / Serm wurden in diesem Rahmen geehrt. Ein Kamerad erhielt dabei für 25 Jahre Mitgliedschaft in der freiwilligen Feuerwehr das Ehrenzeichen in Silber, einem weiteren wurde sogar das goldene Ehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Dienst überreicht. Herzliche Glückwünsche gelten sowohl unseren Kameraden des Löschzuges 750 als auch allen anderen ausgezeichneten Feuerwehrleuten!

Weitere Informationen zur Auszeichnung gibt es bei Der Westen: Ehrenzeichen für 61 Duisburger Feuerwehrleute (7. Dezember 2015)