Aufgrund des heutigen St. Martinszuges des katholischen Kindergartens St. Dionysius und des Feiertages vor einer Woche, fand der letzte reguläre Übungsdienst vor 14 Tagen statt. Thema hierbei war die patientengerechte Rettung aus einem verunfallten PKW. Inhalte der Fortbildung waren das einsatztaktische Vorgehen, die Organisation einer Einsatzstelle sowie die Handhabung der technischen Geräte.
Nachfolgend sind einige Erläuterungen zur Übungseinheit sowie Impressionen der Fortbildung zusammengestellt:
Vorgehensweise
Bei der patientengerechten Rettung geht es darum, die einzuleitenden Rettungsmaßnahmen auf den Gesundheitszustand des Patienten anzupassen. Dies geschieht in Abhängigkeit der Lage in enger Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem Rettungsdienst. Grundsätzlich wird die patientengerechte Rettung in drei Typen unterschieden:
- Sofortrettung (früher auch Crashrettung genannt): Bei der Sofortrettung wird ein Patient so schnell wie möglich aus seinem Fahrzeug befreit, auch wenn dabei weitere gesundheitliche Schädigungen für den Patienten riskiert werden. Mögliche Einsatzszenarien, bei denen die Sofortrettung angewendet wird, sind ein brennendes Fahrzeug oder fehlende Lebenszeichen des Patienten.
- Schnelle Rettung (ca. 20 bis 30 Minuten): Hierunter wird die schnellstmögliche Rettung eines Patienten unter Beachtung zeitlicher, einsatztaktischer und medizinischer Aspekte verstanden. Da bei eingeklemmten Personen in der Regel von schweren Verletzungen ausgegangen werden muss, ist in solchen Situationen eine schnelle Rettung anzustreben.
- Schonende Rettung (> 30 Minuten): Bei der schonenden Rettung werden weitreichendere Rettungsmaßnahmen eingeleitet und es wird insgesamt vorsichtiger gearbeitet, um insbesondere Folgeschäden für den Patienten zu vermeiden. Die Methode wird bei Verletzungen von Extremitäten oder einer (möglichen) Verletzung der Wirbelsäule angewendet, sofern kein lebensbedrohlicher Zustand vorliegt.
Organisation der Einsatzstelle
Zu den Aufgaben der ersteintreffenden Einheiten gehört die Organisation der Einsatzstelle, um einen sicheren und effizienten Arbeitsablauf zu ermöglichen. Gleichzeitig soll ein ungehindertes An- und Abrücken von weiteren Einsatzkräften, insbesondere des Rettungsdienstes, gewährleistet werden. Im Kern wird die Einsatzstelle in einen Absperr- und in einen Arbeitsbereich unterschieden:
- Als Arbeitsbereich wird in der Regel ein Radius von 5 m um den direkten Unfallort festgelegt. Dort halten sich nur die Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes auf, die mit der Rettung beauftragt wurden.
- Der Absperrbereich umgibt den Arbeitsbereich in einem Radius von 10 m. Hier befinden sich die Ablageflächen für die Einsatzmittel, für den Rettungsdienst sowie für die aus dem Arbeitsbereich zu entfernenden Gegenstände. Außerdem halten sich dort weitere Einsatzkräfte auf, die auf Befehl die arbeitenden Kräfte unterstützen.
Handhabung der technischen Geräte
Im Vordergrund dieser Fortbildung stand, den Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ausrüstungsgegenständen zu üben. Hierbei ging es vor allem um das hydraulische Rettungsgerät, zu dem die Rettungsschere, der Spreizer sowie die Rettungszylinder gezählt werden. Außerdem konnten die Angehörigen bei der Übung alternative Geräteschaften wie Brechwerkzeuge – zum Beispiel das Halligan Tool – anwenden.
Auch in diesem Jahr ziehen wieder rund um den St. Martinstag am 11. November zahlreiche Martinszüge durch die Straßen sämtlicher Duisburger Ortsteile. Traditionell begleiten die Mitglieder des Löschzuges 750 dabei die Umzüge in Mündelheim und Serm. In dieser Woche sind die Kameradinnen und Kameraden an folgenden Tagen im Einsatz:
- Donnerstag, den 8. November 2018, 17:30 Uhr: Kath. Kindergarten St. Dionysius Mündelheim
Beginn am Kindergarten des kath. Kindergartens St. Dionysius: rechts in Barberstraße – rechts in Sermer Straße – rechts in Uerdinger Straße (inklusive Martinsfeuer und Mantelteilung vor dem Pfarrheim) – rechts in Barberstraße, dort Auflösung am Kindergarten
- Freitag, den 9. November 2018, 17:30 Uhr: Städtische Gemeinschaftsgrundschule Im Reimel
Beginn auf dem Schulhof der GGS Im Reimel mit Martinsfeuer und Mantelteilung (andere Route als im Vorjahr!): Umzug führt von Im Reimel rechts in die Korbmacherstraße – links in Beim Gansacker bis zum Ende der Straße – dort links in die Kegelstraße bis zur B 288 – links, weiter über den Fußweg längs der B 288 – links in Am Seltenreich – rechts in die Korbmacherstr. – rechts in Im Reimel und anschließend Auflösung auf dem Schulhof
- Samstag, den 10. November 2018, 17:00 Uhr: Kath. Kindergarten Herz Jesu Serm und Städtische Gemeinschaftsgrundschule Am Lindentor
Beginn auf dem Schulhof der GGS Am Lindentor: links in Am Lindentor – rechts in Am Kollert – links in Zum Peschekamp – rechts in Dorfstraße – rechts in Am Rübenkamp – links in Am Lindentor – links in In der Donk – links in Dorfstraße bis zum Kirchplatz, dort Abschluss mit Martinsfeuer und Mantelteilung
Martinssingen am 9. November am Gerätehaus des Löschzuges 750
Üblicherweise ziehen die Kinder nach den Umzügen singend mit ihren Laternen von Haus zu Haus und bekommen für ihren Gesang kleine Geschenke, zumeist in Form von Süßigkeiten. In diesem Jahr wird der Löschzug 750 erstmals diesen Brauch unterstützen.
Hierzu lädt die Einheit am 9. November nach dem Umzug der Mündelheimer Grundschule alle interessierten Kinder zum Martinssingen am Gerätehaus an der Barberstraße 20 ein. Nach Ende der Zugbegleitung warten ab ca. 19:30 Uhr die Feuerwehrleute mit Leckerei auf die Kleinen. Auf Wunsch werden den Kindern natürlich auch die Fahrzeuge des Löschzuges gezeigt! 😉
Vor zwei Wochen stand eine besondere Veranstaltung im Terminkalender des Löschzuges 750: Vom 12. bis zum 14. Oktober fand die diesjährige Kameradschaftstour der Einheit statt, die diesmal in die österreichische Hauptstadt führte. Am frühen Freitagmorgen brachen insgesamt 26 Angehörige der Einsatzabteilung sowie der Alters- und Ehrenabteilung nach Wien auf. Gegen 9:00 Uhr erreichten die Kameraden den Flughafen Wien-Schwechat, wo ein Reisebus auf die Duisburger Delegation wartete. Dieser brachte die Reisegruppe erst einmal in das rund 180 km westlich von Wien gelegene Leonding.
Im Vorort der niederösterreichischen Landeshauptstadt Linz befinden sich die Firmenzentrale sowie ein Werk der Firma Rosenbauer International AG, die zu den weltweit größten Herstellern von Feuerwehrgeräten gehört. Hier besuchten die Angehörigen des Löschzuges 750 das Werk, das erst im April 2014 seinen Betrieb aufnahm. In dieser Produktionsstätte werden die kommunalen Löschfahrzeuge der AT-Reihe sowie die bekannten Flugfeldlöschfahrzeuge des Modells „Panther“ angefertigt. Die Gruppe erhielt bei der Führung spannende Eindrücke in den Bau von Feuerwehrfahrzeugen sowie in die Herstellung von modernen Feuerwehrgeräten.
Nach rund drei Stunden in Leonding ging es am Nachmittag zurück nach Wien, das man am frühen Abend erreichte. Nachdem die Reisegruppe in ihrem Hotel nahe des Schlosses Belvedere eincheckte, ging es in Richtung Wiener Altstadt. Dort fand in einem Restaurant ein Kameradschaftsabend statt, ehe das nächtliche Wien erkundet wurde. An einer Station waren die Mitglieder des Löschzuges 750 passenderweise in ihrem Element: Gerade hatten sie im Außenbereich eines Cafés einer amerikanischen Gastronomiekette Platz genommen, als die Brandmeldeanlage auslöste. Noch bevor die Kameraden eingreifen konnten, gab die Geschäftsleiter Entwarnung: eine leichte Rauchentwicklung durch angebranntes Essen war die Ursache des Feueralarms.
Allzu lange konnte die Reisegruppe das Wiener Nachtleben jedoch nicht genießen, denn schon für Samstagmorgen stand der nächste Programmpunkt auf dem Plan: Hierbei wurden die Zentrale Feuerwache der Berufsfeuerwehr Wien und das ihr angeschlossene Feuerwehrmuseum besichtigt. Zunächst erhielt die Duisburger Gruppe einen Einblick in die über 300-jährige Geschichte der Wiener Berufsfeuerwehr, die zu den ältesten Berufsfeuerwehren der Welt gehört. Im Anschluss wurde dann die Feuerwache besucht. Dabei bekamen die Kameraden den Fuhrpark gezeigt, dazu erhielten sie ausführliche Informationen zur Organisation der Feuerwehr Wien sowie zum einsatztaktischen Vorgehen.
Danach ging es in die Leopoldstadt, wo sich der Wiener Prater befindet. Bekannt ist dieses sechs Hektar große Areal vor allem für seinen Freizeit- und Vergnügungspark. Dort besuchte die Reisegruppe zunächst die Wiener Wiesn – dem Pendant zum Münchener Oktoberfest. Anschließend wartete ein besonderes Highlight auf die Gruppe: für den späten Nachmittag hatte die Reiseleitung zwei Kabinen des bekannten Riesenrades reserviert. Bei mehreren Runden konnten die Angehörigen des Löschzuges eine wunderbare Aussicht sowie einen tollen Sonnenuntergang genießen. Ausklingen ließ man den Abend im ebenfalls weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Schweizer Haus.
Am Sonntagvormittag stand mit einer Stadtrundfahrt der letzte Programmpunkt der diesjährigen Tour an. Ein Großteil der Kameraden nahm an einer Segway-Tour teil, die restlichen Gruppenmitglieder steuerten mit einem Oldtimer die Sehenswürdigkeiten Wiens an. Im Fokus hierbei stand die Ringstraße, die im 19. Jahrhundert als Prachtmeile des damaligen Kaiserreiches angelegt wurde. Hier befinden sich neben dem österreichischen Parlament, dem Rathaus und der Universität zahlreiche Kultureinrichtungen wie das Burgtheater, das Natur- oder das Kunsthistorische Museum. Das bedeutendste Bauwerk ist allerdings die Hofburg, die Residenz der früheren Kaiserinnen und Kaiser, in der auch Sissi mit ihrem Franz lebte. 😉 An dieser ehrwürdigen Stelle endete die Kameradschaftstour 2018…
Wobei hier der Wien-Aufenthalt noch nicht ganz vorbei war, er ging vielmehr in eine unfreiwillige Verlängerung. Keine drei Stunden vor der Abreise wurde die Reisegruppe darüber benachrichtigt, dass der Rückflug nach Düsseldorf gestrichen wurde. Doch glücklicherweise wurde schnell Abhilfe geschaffen, indem die Tickets auf andere Flüge umgebucht wurden. Bis zum Abflug verblieb dann noch etwas Zeit, um dieses unvergessliche Wochenende Revue passieren zu lassen…
An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 bei der Firma Rosenbauer und bei der Berufsfeuerwehr Wien für die tollen Führungen sowie bei unserem Guide Charly für die Segway-Tour. Ein besonderer Dank gilt allerdings unserem Kameraden Günter Rose, der diese Tour wie schon viele andere wieder einmal hervorragend organisiert hat. Ohne ihn wäre dieses Wochenende in dieser Form nicht möglich gewesen, deshalb: Danke Fedel!
„Es war ein harter Tag“, so würden es die Kameraden beschreiben, wenn sie nach ihrer Fortbildung auf dem Übungsgelände der Trainings Base in Weeze gefragt werden. Diese fand am Samstag, den 06.10.2018, statt und hat folgenden Hintergrund: Bis Ende des vergangenen Jahres fand die Heißausbildung der Feuerwehr Duisburg in der eigenen Wärmegewöhnungsanlage im Stadtteil Walsum statt. Diese wurde jedoch aufgegeben, sodass für die Atemschutzgeräteträger eine anderweitige Möglichkeit zur realitätsnahen Fortbildung gesucht wurde. Gefunden wurde diese im Kreis Kleve im Übungszentrum am Weezer Flughafen. In regelmäßigen Abständen können dort nun Einheiten der Feuerwehr Duisburg und damit auch der Löschzug 750 Einsatzszenarien erproben.
Am frühen Samstagmorgen brachen neun Feuerwehrleute aus Mündelheim nach Wesel auf und fuhren über den Tag verteilt drei Übungen. Diese mussten dabei allesamt von einer sogenannten Löschgruppe (Stärke: ein Gruppenführer und acht Feuerwehrleute) bewältigt werden, sodass bei den drei Übungen alle Teilnehmer des Löschzuges 750 zum Einsatz kamen.
Dreimal lautete angenommene Lage „Brand in Gebäude“: In allen drei Fällen mussten die Einsatzkräfte eine Menschenrettung und eine Brandbekämpfung einleiten. Allerdings wurde die Mannschaft vor jeder Übung durchgetauscht. Dies hatte zur Folge, dass jede Übung von einem anderen Gruppenführer geleitet wurde und die übrigen Feuerwehrleute immer einem anderen Trupp zugeteilt wurden. Dies entspricht dem Einsatz-Alltag einer Freiwilligen Feuerwehr, bei dem man nie weiß, wer den Einsatz leitet und wer welche Position innerhalb der Mannschaft bekleidet. In solchen Situationen ist daher schnelles Handeln und Reagieren gefordert.
Da alle Teilnehmer in jeder Übung eingebunden waren, konnten nicht so viele Bilder gemacht werden wie erhofft. Allerdings wurden einige Schnappschüsse gemacht, die am Ende des Beitrages gezeigt werden. Abschließend bedankt sich der Löschzug 750 recht herzlich bei den beiden Ausbildern der Feuerwehr Duisburg für die Leitung der Übungen sowie für die guten Tipps und lehrreichen Kritiken.
Gestern Abend stellte der Löschzug 750 eine Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena. Anlass war diesmal allerdings kein Spiel des MSV Duisburg, sondern die Drittliga-Partie zwischen dem KFC Uerdingen und dem FSV Zwickau. Rund 3.000 Zuschauer verfolgten friedlich das Duell, das der Gast aus Sachsen mit 2:1 gewinnen konnte. Aus Sicht der Feuerwehr gab es keine besonderen Vorkommnisse, sodass die Sicherheitswache etwa eine halbe Stunde nach Abpfiff beendet werden konnte.
Hintergrund: Da die Heimspielstätte der Krefelder, das Stadion an der Grotenburg, derzeit nicht den Anforderungen für die 3. Liga entspricht und umfangreich modernisiert werden muss, ist dort momentan kein Spielbetrieb möglich. Für den Zeitraum der Umbauarbeiten trägt der KFC Uerdingen daher seine Heimspiele im benachbarten Duisburg aus.
Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Angehörigen des Löschzuges 750 – diesmal allerdings abseits des Einsatz- und Dienstgeschehens.
Besonders aktiv war dabei die eigene Sportgruppe: So trat die Fußballmannschaft des Löschzuges in einem Freundschaftsspiel gegen die Damenmannschaft der TuS Mündelheim an. Gespielt wurde auf der Platzanlage am Rheinheimer Weg über zwei Mal 35 Minuten. Beide Mannschaften gingen diese Partie ehrgeizig und mit vollem Einsatz an. Die Mannschaft des Löschzuges 750 zeigte für manchen Zuschauer ungeahnte Qualitäten und konnte das Spiel für sich entscheiden. Sie erhielt allerdings auch tatkräftige Unterstützung durch Oliver Tittmann, dem Amtsleiter der Feuerwehr Duisburg. An dieser Stelle vielen Dank für das Mitwirken! Ein Dankeschön gilt außerdem den zahlreichen Zuschauern sowie insbesondere der TuS Mündelheim für die Organisation des gelungenen Abends, den beide Teams gemütlich zusammen ausklingen ließen. Da dieser Abend ein voller Erfolg war, waren sich alle Beteiligten einig, dass er bald wiederholt werden soll. Für das Frühjahr wurde daher bereits ein Rückspiel vereinbart.
Doch die Sportgruppe hatte noch nicht genug: Gestern Abend nahm erstmals eine Mannschaft des Löschzuges 750 am Teamwettbewerb des Bunerts Lichterlaufes teil. Dieser Volkslauf findet jährlich im September im Sportpark Duisburg statt und dient gleichzeitig als Spendenlauf für die Beleuchtung an der Regattabahn. Rund um diese führte auch ein Großteil der Laufstrecke. Das Wetter spielte leider nicht mit, denn pünktlich zu Beginn der Veranstaltung setzte Regen ein…Doch die „Boys in Green“ ließen sich nicht davon abhalten und rannten förmlich um die Regattabahn. Am Ende schlossen sie bei 43 teilnehmenden Teams den Wettbewerb als hervorragender 8. ab!
Daneben besuchte eine Abordnung des Löschzuges 750 gestern Nachmittag die Freiwillige Feuerwehr Kaiserswerth, die anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums einen Tag der offenen Tür veranstaltete. An dieser Stelle gratuliert der Löschzug 750 der FF Kaiserswerth nochmals recht herzlich zum Jubiläum und bedankt sich für die Einladung!
Am kommenden Donnerstag findet erstmals in Nordrhein-Westfalen ein landesweiter Probealarm statt. Dabei werden im gesamten Bundesland ab 10:00 Uhr zeitgleich die örtlichen Warnkonzepte getestet. In Duisburg selbst wird das städtische Sirenennetz mit einem Probealarm überprüft. Dieser läuft wie folgt ab:
1. Der Probealarm beginnt mit einem einminütigem Dauerton (Entwarnungssignal)
2. Darauf folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton für die Warnung
3. Zum Abschluss folgt noch einmal das einminütige Entwarnungssignal
Daneben werden die Warn-App „NINA“ und das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt unter der Rufnummer 0800 112 13 13 über den Probealarm der Sirenen informieren.
Neben einer Funktionsüberprüfung der Warnmittel ist das ein wesentliches Ziel des Warntages, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und ihnen Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Der landesweite Warntag soll künftig jährlich an jedem ersten Donnerstag im September stattfinden.
Weitere Informationen zum Warntag NRW und zur Bevölkerungswarnung: Innenministerium Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei)
Bei der wöchentlichen Übung des Löschzuges 750 war am vergangenen Donnerstag die angenommene Lage eine in Vollbrand stehende Gartenlaube. Die Übungsleitung baute dabei eine kleine Herausforderung ein: Der Besatzung des erstanrückenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF) wurde bewusst eine falsche Einsatzadresse genannt. Die Mannschaft des nachrückenden Löschgruppenfahrzeuges (LF), die wie üblich die Wasserversorgung herstellen sollte, erreichte stattdessen als erste Einheit die Einsatzstelle und musste plötzlich den Löschangriff einleiten. Das Ziel der Übung war es aufzuzeigen, dass sich Lagen sehr kurzfristig ändern können und dass dann schnelles Umdenken sowie Handeln notwendig sind.
DIe Erkundung durch den Gruppenführer ergab, dass sich das Feuer bereits auf eine angrenzende Grünfläche ausgebreitet hatte. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Angriffstrupps eingesetzt, die den Löschangriff mit C-Hohlstrahlrohren einleiteten. Außerdem nahmen die Einsatzkräfte Feuerpatschen vor, um das Feuer auf der brennenden Wiese zu bekämpfen. Parallel baute die Besatzung des HLF vom nächstgelegenen Unterflurhydranten die Wasserversorgung zum Löschgruppenfahrzeug auf.
Nach der Übung luden uns die Anwohner, die uns mittlerweile traditionell ihren Garten als Übungsobjekt zur Verfügung stellten, zum Grillen ein. An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 noch einmal für die Unterstützung wie die Verpflegung bedanken! Wir uns schon auf den nächsten Besuch!
Am gestrigen Samstag absolvierten zwei Angehörige des Löschzuges 750 erfolgreich die theoretische sowie die praktische Prüfung des Sprechfunkerlehrgangs. In den vergangenen beiden Wochen gehörten bespielsweise die Rechtsgrundlagen und die Gerätekunde zu den Inhalten der Ausbildung. Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer sind nun zum Übermitteln von Nachrichten mit Sprechfunkgeräten im Feuerwehrdienst befähigt.
An dieser Stelle gratuliert der Löschzug 750 Felix und Tim sowie allen erfolgreichen Absolventen zur bestandenen Prüfung! Ein Dank gilt außerdem den Kameraden des Löschzuges 120 (Fernmeldedienst), die den Lehrgang als Dozenten begleitet haben!
Am Donnerstag wurde bei der Übung ein technischer Dienst zum Einsatz der Tragkraftspritze durchgeführt. Bei der Tragkraftspritze (Abkürzung TS) handelt es sich um eine durch einen Motor angetriebene Feuerlöschpumpe, die getragen werden kann und nicht fest in einem Fahrzeug eingebaut ist. Der Löschzug 750 verfügt über eine Tragkraftspritze des Typens PFPN 10-1000, die bei einem Druck von 10 bar bis zu 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern kann. Bei der Übung stand der Umgang mit der tragbaren Pumpe im Vordergrund, aber auch das Saugen aus offenen Gewässern wurde bei dieser Gelegenheit geübt.
Gerade im Hinblick auf die derzeitige Trockenheit war die Behandlung dieses Themas wichtig, da zum Wachbezirk des Löschzuges 750 unter anderem das mehrere hunderte Hektar große Rheinvorland gehört. Bei einem größeren Brand würde hier die Wasserentnahme aus dem Rhein erfolgen. Darüber hinaus kann die Tragkraftspritze bei der gegenwärtigen Witterung sehr gut dazu eingesetzt werden, um sauerstoffarme Teiche umzusetzen, womit etwa ein Fischsterben verhindert werden kann.






























































