Die gemeinsame Einsatzübung der Löschgruppe 201 (Laar/Ruhrort) und des Löschzuges 750 (Mündelheim/Ehingen/Serm) vom vergangenen Donnerstag lässt sich kurz und prägnant zusammenfassen: besondere Lage, besondere Technik, besondere Übung.

Auch wenn die Feuerwehr bei bestimmten Einsätzen immer wieder mit denselben (allgemeinen) Stichworten alarmiert wird, so gleicht kein Einsatz dem anderen und die Lage kann sich mitunter anders darstellen wie erwartet. Dieses Szenario wurde beim letzten Dienstabend bei der Übung angenommen:

  Gemeldet wurde der Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF), das sich ein Verkehrsunfall ereignet habe. Mehr war nicht bekannt. Vor Ort stellte sich die Lage dann etwas kniffeliger dar. Der PKW kam seitlich liegend vor einem Baum zu stehen, eine Person war nicht ansprechbar in dem Fahrzeug eingeschlossen. Üblicherweise verlaufen die meisten Verkehrsunfälle so, dass ein verunfalltes Fahrzeug auf seinen Achsen zum Stehen kommt.

Doch was wenn nicht?!

Da solche Lagen nicht standardmäßig abgearbeitet werden können, ist es besonders wichtig das Vorgehen in diesen Situationen zu trainieren. Hier ändern sich einige Abläufe und so manches muss besser und genauer durchdacht werden. Daher war die vergangene Übung für alle Beteiligten eine sehr lehrreiche!

Alljährlich ziehen Anfang November wieder zahlreiche Martinszüge durch die Straßen sämtlicher Duisburger Ortsteile. Die Angehörigen des Löschzuges 750 werden dabei traditionell wieder die die Umzüge in Mündelheim und Serm begleiten. An den folgenden Tagen sind die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges 750 im Einsatz:

  • Donnerstag, den 7. November 2019, 17:30 Uhr: Kath. Kindergarten St. Dionysius Mündelheim

Beginn am kath. Kindergarten St. Dionysius: rechts in Barberstraße – rechts in Sermer Straße – rechts in Uerdinger Straße (inklusive Martinsfeuer und Mantelteilung vor dem Pfarrheim) – rechts in Barberstraße, dort Auflösung am Kindergarten

  • Freitag, den 8. November 2019, 17:30 Uhr: Städtische Gemeinschaftsgrundschule Im Reimel

Beginn auf dem Schulhof der GGS Im Reimel mit Martinsfeuer und Mantelteilung (andere Route als im Vorjahr!): Umzug führt von Im Reimel rechts in die Korbmacherstraße – rechts in Uerdinger Straße – links in Im Bonnefeld – rechts in Ehinger Berg – links in Siedlerstraße – links in Uerdinger Straße – rechts in Kegelstraße – links in Beim Gansacker – rechts in Korbmacherstr. – links in Im Reimel und anschließend Auflösung auf dem Schulhof

  • Samstag, den 9. November 2019, 17:00 Uhr: Kath. Kindergarten Herz Jesu Serm und Städtische Gemeinschaftsgrundschule Am Lindentor

Beginn auf dem Schulhof der GGS Am Lindentor: links in Am Lindentor – rechts in Am Kollert – links in Zum Peschekamp – rechts in Dorfstraße – rechts in Am Rübenkamp – links in Am Lindentor – links in In der Donk – links in Dorfstraße bis zum Kirchplatz, dort Abschluss mit Martinsfeuer und Mantelteilung

Die genauen Zugstrecken können als kartographische Darstellung in diesem Jahr auch im Geoportal der Stadt Duisburg eingesehen werden: Martinszüge in Duisburg

Martinssingen am 8. November am Gerätehaus des Löschzuges 750

Mit „gripschen“ bezeichnet man in der rheinischen Mundart das traditionelle Martinssingen, bei dem Kinder nach den Umzügen singend mit ihren Laternen von Haus zu Haus und für ihren Gesang kleine Geschenke, zumeist in Form von Süßigkeiten, bekommen. Im vergangenen Jahr hat der Löschzug 750 erstmals diesen Brauch unterstützt und alle interessierten Kinder zum Martinssingen am Gerätehaus eingeladen. Gleich zwei Dutzend Kinder nutzten die Gelegenheit und kamen zum gripschen vorbei.

Aufgrund des Erfolges lädt die Einheit am 8. November nach dem Umzug der Mündelheimer Grundschule wieder alle interessierten Familien zum Martinssingen am Gerätehaus an der Barberstraße 20 ein. Nach Ende der Zugbegleitung warten ab ca. 19:30 Uhr die Feuerwehrleute mit Leckerei auf die Kleinen. Auf Wunsch werden den Kindern natürlich auch wieder die Fahrzeuge des Löschzuges gezeigt!

Am ersten Sonntag des Oktobers wird traditionell Erntedank gefeiert. Aus diesem Anlass veranstaltete die evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd heute ihr diesjähriges Erntedankfest auf dem Ellerhof in Mündelheim. Höhepunkt war dabei der Gottesdienst in der festlich geschmückten Scheune. Im Anschluss daran fand auf dem Bauernhof ein Frühschoppen mit Livemusik statt. Der Löschzug 750 unterstützte ab dem Vormittag die Gemeinde mit acht Kräften bei der Durchführung des Erntedankfestes. Darüber hinaus war das Löschgruppenfahrzeug der Einheit insbesondere für die kleinen Gäste ein Blickfang. Auch wenn das Wetter leider nicht ganz mitspielte, die Landwirte dürften sich jedoch über den Regen gefreut haben! 😉

Abschließend bedankt sich der Löschzug 750 an dieser Stelle bei den Organisatoren der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd für ihre Gastfreundschaft!

Am Mittwochabend stellte der Löschzug 750 in der Zeit von 16:30 bis 21:30 Uhr mit einer Gruppe eine Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena. Anlass war das Nachholspiel der 3. Fußball-Liga zwischen dem MSV Duisburg und dem SV Meppen. Vor über 15.000 Zuschauern gingen die Zebras zwar früh in Führung, doch der Gast aus dem Emsland drehte die Partie und gewann am Ende mit 3:1. Aus Duisburger Sicht war es dadurch kein erfreulicher Abend. Dagegen konnte aus Sicht der Feuerwehr ein positives Fazit gezogen werden, da es rund um das Spiel keine Zwischenfälle gab.

Unter dem Motto „zusammen:warnen“ findet am kommenden Donnerstag, den 5. September 2019, in Nordrhein-Westfalen der zweite landesweite Warntag statt. Dabei werden im gesamten Bundesland sämtliche Warnmittel getestet. Ziele des Warntages sind die technische Überprüfung der Warnmittel sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“. Außerdem soll die Bevölkerung darüber informiert werden, wie man im Ernstfall richtig reagiert und sich selbst helfen kann.

In Duisburg wird am Donnerstag insbesondere das Sirenennetz getestet. Der Probealarm beginnt dabei mit dem einminütigen Dauerton für die Entwarnung. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Bevölkerungswarnung, ehe abschließend noch einmal das Entwarnungssignal ertönt. Informationen zum Probealarm gibt es des Weiteren auf www.duisburg.de, über das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/112 13 13) und die Warn-App NINA.

Bei der Auswertung des Probealarms bittet die Stadt Duisburg auch wieder um die Mithilfe der Bevölkerung: so wird am Warntag selbst auf der städtetischen Homepage ein Onlineformular für Rückmeldungen freigeschaltet. Ferner nimmt das Callcenter der Stadtverwaltung Rückmeldung unter der Rufnummer 0203/283-2000 entgegen.

Weitere Informationen zum Warntag NRW gibt es zudem auf der Internetseite des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen: https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung/warntag-nrw-was-ist-das

Am vergangenen Donnerstag war beim wöchentlichen Dienstabend des Löschzuges 750 die Jugendgruppe Huckingen zu Gast, mit der eine gemeinsame Übung durchgeführt wurde. Das angenommene Szenario war ein Bodenfeuer in der Mündelheimer Rheinaue. Eine Person galt zudem als vermisst, sodass neben der Brandbekämpfung auch eine Personenrettung eingeleitet werden musste. Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar, die von mehreren Löschgruppenfahrzeugen im Pendelverkehr sichergestellt wurde. Für die Nachwuchskräfte, die während der gesamten Übung von erfahrenen Feuerwehrleuten unterstützt wurden, war es dabei sehr lehrreich zu sehen, wie sparsam man bei einem Pendelverkehr mit dem Löschwasser umgehen muss, da es mitunter mehrere Minuten dauern kann, bis Nachschub vorhanden ist.

An dieser Stelle danken wir der Jugendgruppe Huckingen für ihren Besuch sowie für das gezeigte Engagement während der Übung!

Am heutigen Samstag feierte die Mieterinitiative Im Bonnefeld / Ehinger Berg ihr diesjähriges Sommerfest. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nahm der Löschzug 750 an der Veranstaltung teil und präsentierte sich dort mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, das gerade bei den Kleinsten für leuchtende Augen sorgte. Die Feuerwehrleute standen darüber hinaus den interessierten Gästen Rede und Antwort.

Am gestrigen Dienstag ging die Uerdinger Kirmes mit dem traditionellen Abschlussfeuerwerk, das vom Mündelheimer Rheinufer abgeschlossen wurde, zu Ende. Aufgrund der derzeitigen Trockenheit konnte das Feuerwerk jedoch nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen abgebrannt werden. So wurde die notwendige Brandsicherheitswache kurzfristig personell aufgestockt. Mit beiden Löschfahrzeugen waren insgesamt eine Kameradin und zwölf Kameraden des Löschzuges 750 im Dienst. Dieser wurde um 19 Uhr mit einem gemeinsamen Grillen am Gerätehaus aufgenommen. Anschließend wurde der Wachposten am Rheinufer besetzt.

Sicherheitshalber wurden vor Beginn des Feuerwerkes im unmittelbaren Umfeld des Abschussplatzes Wiesen und Gebüsche bewässert. Während des Lichtspektakels standen dann gleich mehrere Trupps mit Feuerpatschen sowie einer Schnellangriffseinrichtung in Bereitstellung. Diese mussten einmal eingreifen und dabei einen Entstehungsbrand löschen. Nach dem Feuerwerk wurde der Bereich um den Abschussplatz großräumig mit einer Wärmebildkamera revidiert. Die entdeckten Glutnester wurden mit einer Schnellangriffseinrichtung abgelöscht bzw. mit Feuerpatschen ausgemacht.

Nachdem die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt wurde, konnte die Brandsicherheitswache gegen Mitternacht beendet werden.

Beim gestrigen Dienstabend des Löschzuges 750 wurden gleich zwei Aspekte behandelt: zum einen die Feuerlöschpumpen und zum anderen die Wasserrettung. Nachdem den Angehörigen des Löschzuges in der vergangenen Woche das neue Wasserrettungskonzept für den Rhein vorgestellt wurde, erkundete die Abteilung gestern die neu festgelegten Rettungspunkte entlang des Rheins. Diese werden künftig bei Einsätzen in Abhängigkeit der Ereignisstelle angefahren. Die Erkundungsfahrt diente dazu die Örtlichkeiten kennenzulernen, damit die Rettungspunkte im Notfall unverzüglich angefahren werden können. Hintergrund: zum Wachgebiet des Löschzuges 750 gehören zehn der insgesamt 37,5 Stromkilometer des Rheins auf Duisburger Stadtgebiet. Daher kommt es regelmäßig vor, dass die Einheit – insbesondere in den Sommermonaten – zu Wasserrettungen alarmiert wird.

Anschließend gab es noch eine Fortbildungseinheit zu den Feuerlöschpumpen. In diesem Rahmen erhielten auch unsere zwei neuen Maschinisten eine ausführliche Einweisung in die Pumptechnik der beiden Löschfahrzeuge.

Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes war Löschzug 750 am vergangenen Donnerstag unterwegs. So wurde während des wöchentlichen Dienstabends eine Heumessung in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Holtum durchgeführt. Bei dieser jährlich im Frühsommer wiederkehrenden Tätigkeit werden an verschiedenen Stellen eine Messsonde in Heuballen gestochen und die Temperaturen im Inneren gemessen. Bei der diesjährigen Kontrolle lagen die Werte trotz hoher Außentemperaturen im Inneren der Ballen unter der Schwelle von 45° C, ab der eine erneute Kontrolle der Heuballen in den Folgetagen nötig würde.

Info: Stiegen die Temperaturen im Inneren der Ballen auf etwa 60° C, bestünde eine erhöhte Brandgefahr. Diese würde akut, wenn sich die Temperatur auf über 70° C erhöht. Dann wäre umgehend die Feuerwehr zu informieren.