Am Dienstagnachmittag rückte der Löschzug Mündelheim zu einem kleinen Gefahrguteinsatz zum Peschenkamp nach Serm aus. Beim Rangieren touchierte ein LKW-Fahrer einen geparkten PKW. Dabei wurde am Fahrzeugheck ein Mitnahmestapler beschädigt, der daraufhin Kraftstoff verlor. Da der Fahrer des LKW seinen Fauxpas erst nach einigen hundert Metern bemerkte, zog sich über mehrere Straßen eine schmale Ölspur, die durch die Feuerwehr abgestreut wurde.

         

In dieser Woche sind in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien gestartet und wie jedes Jahr werden sich viele Familien auf den Weg in den Urlaub machen. Gerade in der Ferienzeit steigt die Gefahr von Einbrüchen, Brandstiftungen und technischen Defekten. Damit Sie sicher in den Urlaub fahren können, hat der Löschzug 750 Ihnen einige Sicherheitstipps zusammengestellt. Zunächst folgen einige Maßnahmen, die sie vor der Abreise umsetzen sollten.

 

Technische Maßnahmen:

– es sollten Wasserleitung, z. B. Wasch- oder Spülmaschinen, abgestellt werden (insbesondere Geräteschläuche)

– sofern möglich, unterbrechen Sie sämtliche elektrische Stromkreise bzw. schalten sie ggf. Sicherungen aus

– ziehen Sie Antennen- und Netzstecker von empfindlichen Geräten heraus (bspw. Fernseher oder Radio)

– lagern Sie keine brennbaren Flüssigkeiten oder Gase wie bspw. Spraydosen in der Nähe von Wärmequellen

– stellen Sie die Gasversorgung ab

 

Vorbeugende Maßnahmen:

– Verschließen Sie sämtliche Außentüren (hierzu zählen Haus- und Keller- sowie Terrassen- und Balkontüren) und sichern Sie die Abdeckungen von Lichtschächten und Kellerfenstern

– Um eine Brandausbreitung zu verhindern, sollten Sie sämtliche Türen im Haus schließen (aber bitte nicht abschließen!)

– entfernen Sie im Außenbereich des Hauses brennbare Materialien wie bspw. Altpapier

– Sorgen Sie nachts für eine Außenbeleuchtung um Einbrecher und Brandstifter abzuschrecken

– Entfernen sie feuergefährliche Stoffe, die sich selbst entzünden könnten (z. B. Öllampen)

– Bitten Sie Nachbarn nach ihrem Haus oder ihrer Wohnung zu schauen und überlassen sie ihnen wenn möglich einen Schlüssel

– Hinterlassen Sie ihre Urlaubsanschrift

– Stellen Sie geeignete Löschmittel bereit

– Im Falle eines Brandes sollten ihre Nachbarn sofort den Notruf 112 wählen!

 

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Niederissigheim

 

Doch welche Nummer wähle ich im Notfall, wenn mir etwas im Urlaub passiert? Sofern Sie ihren Urlaub in der Europäischen Union sowie in Island, Norwegen oder Liechtenstein verbringen, brauchen Sie sich nur die 112 zu merken. Denn die Nummer 112 wurde bereits vor 25 Jahren als einheitliche Notrufnummer in Europa festgelegt. Im Notfall können Sie über die 112 neben der Feuerwehr auch die Polizei und den Rettungsdienst erreichen. Neben der 112 gelten die bisher in den einzelnen EU-Staaten üblichen Notrufnummern weiter – übrigens auch in Deutschland. Eine Auflistung dieser Notrufnummern finden Sie hier: EU-Info Deutschland

Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Mündelheim zu einem Bodenfeuer an der Buscher Straße in Großenbaum gerufen. Allerdings erfolgte für die Einheit wenige Minuten nach der Alarmierung der Abbruch des Einsatzes, dessen Abarbeitung der Löschzug 730 (Huckingen/Großenbaum/Rahm) übernahm.

Der gestrige Übungsdienst fand zum Thema „Löschangriff“ statt. Dabei wurde im ersten Teil das Vorgehen bei einem Laubenbrand simuliert. Im zweiten Teil des Dienstens wurde anschließend der korrekte Umgang mit dem B-Rohr trainiert. Einige Eindrücke der Übung haben wir zusammengestellt:

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Auf der Bundesstraße 288 stießen am Freitagnachmittag in Höhe der Siedlung Bonnefeld ein PKW und ein LKW im Baustellenbereich zusammen. Infolge des Zusammenpralls stürzte darüber hinaus ein auf der Fahrbahn abgestellter Verkehrssicherungsanhänger in den Straßengraben. Zur Bergung des Anhängers wurde der Löschzug Mündelheim auf Nachforderung der Polizei alarmiert. Personen kamen bei dem Verkehrsunfall glücklicherweise nicht zu Schaden.

    

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit besuchte der Löschzug am heutigen Freitag das Sommerfest des Bürgervereins Mündelheim und des Fördervereins der Gemeinschaftsgrundschule Im Reimel. Dabei stellten die Mitglieder das Löschgruppenfahrzeug zur Schau und standen den kleinen wie großen Gästen Rede und Antwort.

    

Der heutige Beitrag hat nichts mit einer Partnervermittlung zu tun, auch wenn der Löschzug für NINA werben möchten. Bei NINA handelt es sich um die Warn-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die seit gestern in einer erweiterten Version zur Verfügung steht. Nutzer der App erhalten unter anderem örtliche Warnmeldungen und Unwetterwarnungen sowie Hochwasserinformationen und allgemeine Notfalltipps. Eine besondere Neuheit des Updates ist, dass die Nutzer die Orte, an denen sie gewarnt werden wollen, nun individuell einstellen können – beispielsweise den Heimat- oder der Urlaubsort.

Weitere Informationen zur Warn-App gibt es auf der Seite des BBK: Warn-App NINA

 

Aufgrund einer hilflosen Person, die nicht mehr selbstständig ihre Wohnungstür öffnen konnte, rückte der Löschzug Mündelheim nach Serm aus. Angehörige konnten die Türe bereits vor Eintreffen der Feuerwehr öffnen. Rettungsdienstlich ausgebildete Mitglieder des Löschzuges übernahmen die medizinische Erstversorgung, ehe die Person an einen Notarzt übergeben werden konnte. Anschließend konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Am vergangenen Donnerstag stand die Personenrettung nach einem Verkehrsunfall auf dem Dienstplan des Löschzuges 750. Hierbei wurde ein seitlicher Zusammenstoß zweier PKW simuliert, bei dem eine fiktive Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Trainiert wurde vor allem der Umgang mit dem hydraulischen Rettungssatz, der eine Rettungsschere und einen Rettungsspreizer sowie Hydrozylinder umfasst. Bevor die technische Rettung eingeleitet werden konnte, mussten zunächst Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. So wurden die Fahrzeuge mit Holzkeilen unterbaut, um ein Wegrollen zu verhindern. Außerdem wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt sowie ein Airbag-Sicherungssystem als Schutz vor unkontrolliert auslösenden Airbags über dem Lenkrad installiert. Anschließend wurden die Seitentüren des Mercedes mithilfe des Rettungsspreizers entfernt, ehe das Autodach mit der Rettungsschere abgetrennt wurde. Abschließend wurde der vordere Teil des verunfallten PKW mit einem Zylinder auseinander gedrückt.

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In einem Seniorenheim an der Sermer Straße löste ein Brandmelder aus. Der Betreiber der Anlage meldete der Feuerwehr unmittelbar nach der Alarmierung einen Fehlalarm. Ein Löschfahrzeug rückte dennoch zur Kontrolle und zum Zurückschalten der Brandmeldeanlage zur Einsatzstelle aus. Alle weiteren alarmierten Kräfte konnten dagegen den Einsatz abbrechen.