Der Löschzug 750 wurde am Freitagvormittag zu einem Laubenbrand in einer Kleingartenanlage nach Ehingen alarmiert. Bereits auf Anfahrt wurde eine größere Rauchwolke wahrgenommen, weshalb der Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe erhöhen ließ. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnte die Einsatzstelle zudem auf Sicht angefahren werden. Dabei wurde festgestellt, dass diese sich nicht in der Kleingartenanlage, sondern in einem naheliegenden Waldgebiet befand.

Vor Ort wurde eine in Vollbrand stehende Laube vorgefunden. Problematisch war hierbei angesichts der langen Trockenheit ihre Lage in einem Wald. Durch die Feuerwehr wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren zur Verhinderung der Brandausbreitung sowie zur Brandbekämpfung eingesetzt. Parallel hierzu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut. Aufgrund der Entfernung des nächstgelegenen Unterflurhydranten zur Einsatzstelle wurde auf eine Wasserförderung über lange Wegstrecken verzichtet und stattdessen ein sogenannter Pendelverkehr eingerichtet. Während der Löscharbeiten wurden die vorgehenden Trupps zwischenzeitlich durch frische Atemschutzgeräteträger ersetzt.

Nach rund zwei Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte wieder an ihre Standorte einrücken. Glücklicherweise wurde infolge des Brandes niemand verletzt.

„Es war ein harter Tag“, so würden es die Kameraden beschreiben, wenn sie nach ihrer Fortbildung auf dem Übungsgelände der Trainings Base in Weeze gefragt werden. Diese fand am Samstag, den 06.10.2018, statt und hat folgenden Hintergrund: Bis Ende des vergangenen Jahres fand die Heißausbildung der Feuerwehr Duisburg in der eigenen Wärmegewöhnungsanlage im Stadtteil Walsum statt. Diese wurde jedoch aufgegeben, sodass für die Atemschutzgeräteträger eine anderweitige Möglichkeit zur realitätsnahen Fortbildung gesucht wurde. Gefunden wurde diese im Kreis Kleve im Übungszentrum am Weezer Flughafen. In regelmäßigen Abständen können dort nun Einheiten der Feuerwehr Duisburg und damit auch der Löschzug 750 Einsatzszenarien erproben.

Am frühen Samstagmorgen brachen neun Feuerwehrleute aus Mündelheim nach Wesel auf und fuhren über den Tag verteilt drei Übungen. Diese mussten dabei allesamt von einer sogenannten Löschgruppe (Stärke: ein Gruppenführer und acht Feuerwehrleute) bewältigt werden, sodass bei den drei Übungen alle Teilnehmer des Löschzuges 750 zum Einsatz kamen.

Dreimal lautete angenommene Lage „Brand in Gebäude“: In allen drei Fällen mussten die Einsatzkräfte eine Menschenrettung und eine Brandbekämpfung einleiten. Allerdings wurde die Mannschaft vor jeder Übung durchgetauscht. Dies hatte zur Folge, dass jede Übung von einem anderen Gruppenführer geleitet wurde und die übrigen Feuerwehrleute immer einem anderen Trupp zugeteilt wurden. Dies entspricht dem Einsatz-Alltag einer Freiwilligen Feuerwehr, bei dem man nie weiß, wer den Einsatz leitet und wer welche Position innerhalb der Mannschaft bekleidet. In solchen Situationen ist daher schnelles Handeln und Reagieren gefordert.

Da alle Teilnehmer in jeder Übung eingebunden waren, konnten nicht so viele Bilder gemacht werden wie erhofft. Allerdings wurden einige Schnappschüsse gemacht, die am Ende des Beitrages gezeigt werden. Abschließend bedankt sich der Löschzug 750 recht herzlich bei den beiden Ausbildern der Feuerwehr Duisburg für die Leitung der Übungen sowie für die guten Tipps und lehrreichen Kritiken.

    

        

Der Löschzug 750 wurde am Samstagmorgen zu einer Tierrettung nach Serm alarmiert. In mittlerer Höhe wurde eine junge Katze auf einem Dach vorgefunden, die aufgrund der Neigung des Satteldaches nicht mehr eigenständig zum Fenster zurücklaufen konnte. Die sechs Einsatzkräfte des Löschzuges 750 leiteten die Rettung über eine Steckleiter ein und konnten das Tier wohlbehalten aus seiner misslichen Lage befreien. Anschließend wurde der Stubentiger an den Besitzer übergeben.

Am Samstagabend rückte der Löschzug 750 mit dem Stichwort „Ölspur“ in den Norden Mündelheims aus, nach dem dort ein Müllfahrzeug Hydrauliköl verloren hatte. Vorgefunden wurden zunächst in einem Kreuzungsbereich einzelne Ölflecken. Im weiteren Verlauf wurde festgestellt, dass sich die Ölspur über eine Länge von rund 500 Metern über mehrere Straßen zog. Durch die Feuerwehr wurde eine Verkehrsabsicherung durchgeführt und der ausgelaufene Kraftstoff mit Bindemittel abgestreut.

Der Löschzug 750 wurde am Freitagabend aufgrund einer Kraftstoffspur nach Mündelheim gerufen. Während das erstausrückende Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug direkt die Meldeadresse anfuhr, führte das nachrückende Löschgruppenfahrzeug zunächst eine Kontrollfahrt durch. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Kraftstoffspur mit Unterbrechungen über mehrere Straßen bis nach Serm erstreckte. Insbesondere in Kurvenbereichen war diese bis zu 30 cm breit. Um die Gefahrenstellen zu beseitigen, wurde die Kraftstoffspur durch die Feuerwehr mit Bindemitteln abgestreut.

Gestern Abend stellte der Löschzug 750 eine Brandsicherheitswache in der Schauinsland-Reisen-Arena. Anlass war diesmal allerdings kein Spiel des MSV Duisburg, sondern die Drittliga-Partie zwischen dem KFC Uerdingen und dem FSV Zwickau. Rund 3.000 Zuschauer verfolgten friedlich das Duell, das der Gast aus Sachsen mit 2:1 gewinnen konnte. Aus Sicht der Feuerwehr gab es keine besonderen Vorkommnisse, sodass die Sicherheitswache etwa eine halbe Stunde nach Abpfiff beendet werden konnte.

Hintergrund: Da die Heimspielstätte der Krefelder, das Stadion an der Grotenburg, derzeit nicht den Anforderungen für die 3. Liga entspricht und umfangreich modernisiert werden muss, ist dort momentan kein Spielbetrieb möglich. Für den Zeitraum der Umbauarbeiten trägt der KFC Uerdingen daher seine Heimspiele im benachbarten Duisburg aus.

    

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Angehörigen des Löschzuges 750 – diesmal allerdings abseits des Einsatz- und Dienstgeschehens.

Besonders aktiv war dabei die eigene Sportgruppe: So trat die Fußballmannschaft des Löschzuges in einem Freundschaftsspiel gegen die Damenmannschaft der TuS Mündelheim an. Gespielt wurde auf der Platzanlage am Rheinheimer Weg über zwei Mal 35 Minuten. Beide Mannschaften gingen diese Partie ehrgeizig und mit vollem Einsatz an. Die Mannschaft des Löschzuges 750 zeigte für manchen Zuschauer ungeahnte Qualitäten und konnte das Spiel für sich entscheiden. Sie erhielt allerdings auch tatkräftige Unterstützung durch Oliver Tittmann, dem Amtsleiter der Feuerwehr Duisburg. An dieser Stelle vielen Dank für das Mitwirken! Ein Dankeschön gilt außerdem den zahlreichen Zuschauern sowie insbesondere der TuS Mündelheim für die Organisation des gelungenen Abends, den beide Teams gemütlich zusammen ausklingen ließen. Da dieser Abend ein voller Erfolg war, waren sich alle Beteiligten einig, dass er bald wiederholt werden soll. Für das Frühjahr wurde daher bereits ein Rückspiel vereinbart.

Doch die Sportgruppe hatte noch nicht genug: Gestern Abend nahm erstmals eine Mannschaft des Löschzuges 750 am Teamwettbewerb des Bunerts Lichterlaufes teil. Dieser Volkslauf findet jährlich im September im Sportpark Duisburg statt und dient gleichzeitig als Spendenlauf für die Beleuchtung an der Regattabahn. Rund um diese führte auch ein Großteil der Laufstrecke. Das Wetter spielte leider nicht mit, denn pünktlich zu Beginn der Veranstaltung setzte Regen ein…Doch die „Boys in Green“ ließen sich nicht davon abhalten und rannten förmlich um die Regattabahn. Am Ende schlossen sie bei 43 teilnehmenden Teams den Wettbewerb als hervorragender 8. ab!

Daneben besuchte eine Abordnung des Löschzuges 750 gestern Nachmittag die Freiwillige Feuerwehr Kaiserswerth, die anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums einen Tag der offenen Tür veranstaltete. An dieser Stelle gratuliert der Löschzug 750 der FF Kaiserswerth nochmals recht herzlich zum Jubiläum und bedankt sich für die Einladung!

Am Montagabend rückte der Löschzug 750 zusammen mit weiteren Einheiten der Feuerwehr Duisburg und des Rettungsdienstes zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person aus. An der Einsatzstelle war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen. Die ersteintreffenden Kräfte des Rettungsdienstes gaben die Rückmeldung, dass keine Personen eingeklemmt wurden. Allerdings wurden der Fahrer sowie sein Beifahrer in Folge des Unfalls leicht verletzt.

Durch die Feuerwehr wurden zunächst auslaufende Betriebsmittel abgestreut. Anschließend wurde die Einsatzstelle für die Unfallaufnahme der Polizei ausgeleuchtet. Ebenso unterstützte die Feuerwehr bei der abschließenden Bergung des Fahrzeuges.

Am kommenden Donnerstag findet erstmals in Nordrhein-Westfalen ein landesweiter Probealarm statt. Dabei werden im gesamten Bundesland ab 10:00 Uhr zeitgleich die örtlichen Warnkonzepte getestet. In Duisburg selbst wird das städtische Sirenennetz mit einem Probealarm überprüft. Dieser läuft wie folgt ab:

1. Der Probealarm beginnt mit einem einminütigem Dauerton (Entwarnungssignal)
2. Darauf folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton für die Warnung
3. Zum Abschluss folgt noch einmal das einminütige Entwarnungssignal

Daneben werden die Warn-App „NINA“ und das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt unter der Rufnummer 0800 112 13 13 über den Probealarm der Sirenen informieren.

Neben einer Funktionsüberprüfung der Warnmittel ist das ein wesentliches Ziel des Warntages, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und ihnen Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Der landesweite Warntag soll künftig jährlich an jedem ersten Donnerstag im September stattfinden.

Weitere Informationen zum Warntag NRW und zur Bevölkerungswarnung: Innenministerium Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei)

Am Sonntagnachmittag rückten die Polizei, der Rettungsdienst, eine Löscheinheit der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug 750 aus, nachdem in einem Appartment eines Seniorenheims die Brandmeldeanlage auslöste. Beim Eintreffen der ersteintreffenden Kräfte des Löschzuges 750 berichtete das Pflegepersonal, dass auf dem betreffenden Flur Brandgeruch wahrnehmbar sei. Daraufhin wurde der Bereich von einem Trupp unter Atemschutz revidiert. Dieser stellte fest, dass ein Tiefkühlgericht mit einem Toaster erwärmt wurde und dass es hierbei zu einer leichten Rauchentwicklung kam. Daher wurde die Wohnung durch die Feuerwehr quergelüftet. Nachdem die Brandmeldeanlage zurückgestellt wurde, rückten die Einsatzkräfte wieder ein.