Der Löschzug 750 wurde am späten Freitagabend zusammen mit weiteren Einheiten der Feuerwehr Duisburg und des Rettungsdienstes zu einem vermeintlichen Kaminbrand nach Serm gerufen, nachdem Anwohner eine stärkere Rauchentwicklung aus einem Kamin wahrgenommen hatten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war zunächst kein Rauch mehr zu sehen. Bei der Erkundung wurde jedoch in der Nähe des Heizungsraums ein öliger Geruch festgestellt. Dort wurde schließlich eine defekte Ölheizung vorgefunden, welche auch die Rauchentwicklung verursachte. Weiterführende Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht notwendig, sodass die alarmierten Kräfte nach rund einer halben Stunde wieder einrücken konnten.

Am vergangenen Sonntag, den 1.12., fand am Gerätehaus des Löschzuges 750 wie in den beiden Vorjahren der Auftakt zur Adventsfensteraktion des Mündelheimer Bürgervereins statt. In diesem Jahr waren die Temperaturen bei rund 2° C glühweintauglich, auch blieb es erfreulicherweise trocken. So konnte ein kleines Lagerfeuer entzündet werden, das zusätzliche Wärme spendete.

Neben dem Eingangsbereich des Gerätehauses wurde auch wieder das historische Magirus-Löschgruppenfahrzeug festlich geschmückt, wodurch es ein besonderer Blickfang für die zahlreichen Gäste war. Diese konnten sich den gesamten Abend über mit warmen Speisen stärken. Neben Bockwürstchen im Brötchen wurden auch Waffeln angeboten. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute dabei von ihren Angehörigen. An dieser Stelle bedankt sich der Löschzug 750 bei allen Frauen und Kindern, die so fleißig geholfen und damit zu einem schönen Fest beigetragen haben!

Da Weihnachten die Zeit des Überraschens ist, hat sich das Organisationsteam noch etwas Besonderes einfallen lassen: zunächst wurde im Rahmen des Adventsfensters ein Kamerad in Anerkennung für seine geleisteten Dienste zum Oberbrandmeister befördert. Anschließend erhielt der ahnungslose Kamerad Bernd-Wilhelm Blomenkamp – kurz „Blomi“ genannt – eine spezielle Auszeichnung: durch einen Vertreter des Stadtfeuerwehrverbandes Duisburg erhielt er die Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren in NRW in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Sein 50-jähriges Dienstjubiläum konnte „Blomi“, der seine Feuerwehrkarriere bei der damaligen Löschgruppe Ehingen begann und 1977 zur Löschgruppe Mündelheim übertrat, erst kürzlich am 15. November feiern. Sechs Tage vor seinem 67. Geburtstag am 28. April, fuhr er am Ostermontag diesen Jahres seinen letzten Einsatz bei einem Bodenfeuer in der Rheinaue Mündelheim. Bis dahin war er Atemschutzgeräteträger und Maschinist. Zwischen 1981 und 2015 war „Blomi“ zudem für 34 Jahre der Gerätewart des Löschzuges 750. Auch wenn er nicht mehr aktiv am Einsatzgeschehen teilnehmen kann, ist für „Blomi“ noch nicht Schluss mit Feuerwehr. In der neu gegründeten Unterstützungseinheit des Löschzuges wirkt er bei Einsätzen weiter im Hintergrund mit.

Glückwünsche zu diesem Anlass überbrachte außerdem ein Vertreter der Branddirektion, darüber hinaus bekam „Blomi“ noch ein Geschenk von der Löschzugführung überreicht. Dieser war sichtlich von diesem unerwarteten Moment überwältigt. Somit war es eine gelungene Überraschung, die das Highlight eines insgesamt kurzweiligen Abends war!

Am Samstagnachmittag wurde der Löschzug 750 zum dritten Mal an diesem Tag alarmiert: hierbei war ein ausgelöster Heimrauchmelder in einem Mündelheimer Mehrfamilienhaus Grund für das Ausrücken der Einheit. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte der Heimrauchmelder aufgehört zu piepen, sodass zunächst keine Feststellung getätigt werden konnte. Nach wenigen Minuten löste dieser jedoch wieder aus, sodass die betreffende Wohnung lokalisiert werden konnte. Zu dieser verschaffte sich die Feuerwehr anschließend gewaltsam einen Zugang und revidierte die Wohnung. Dabei wurde ein technischer Defekt festgestellt, ein Schadensfehler lag nicht vor. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Polizei und den zuständigen Hausmeister übergeben.

Nur eine Stunde später wurde eine weitere Kraftstoffspur in Mündelheim gemeldet. Diese konnte der Kraftstoffspur des vorherigen Einsatzes zugeordnet werden. Nach Rücksprache übernahmen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auch in diesem Bereich die Gefahrenstellenbeseitigung. Daraufhin wurde der Einsatz für den Löschzug 750 abgebrochen.

Am Samstagvormittag wurde der Löschzug 750 aufgrund einer Kraftstoffspur nach Mündelheim gerufen. Vor Ort sowie bei einer anschließenden Kontrollfahrt wurde eine Dieselspur festgestellt, die sich in voller Breite über sämtliche Straßen der Ortschaft erstrecke. In Verbindung mit Regenwasser bildete sich ein gefährlicher Schmierfilm, der bereits mehrere Fahrzeuge ins Schleudern brachte. Da die vom Schmierfilm ausgehende Gefahr nicht mit Mitteln der Feuerwehr beseitigt werden konnte, wurden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zur Einsatzstelle nachgefordert. In Absprache übernahm die Polizei die Verkehrsabsicherung, während der Löschzug 750 wieder an seinen Standort einrückte.

Am Freitagnachmittag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften der Feuerwehr Duisburg und des Rettungsdienstes aufgrund einer im Rhein treibenden Person alarmiert. Nach der Rückmeldung der ersteintreffenden Kräfte des Rettungsdienstes wurde der Löschzug 750 nicht mehr an der Einsatzstelle benötigt und konnte die Anfahrt abbrechen. Im weiteren Verlauf nahmen die Kräfte des Löschzuges 750 einen Folgeeinsatz wahr, bei dem eine technische Hilfeleistung abgearbeitet wurde.

Nur wenige Stunden nach dem letzten Einsatz wurde der Löschzug 750 zu einem Kleinbrand alarmiert. In Mündelheim brannte dabei der Mülleimer einer Bushaltestelle. Die Kräfte des Löschzuges 750 nahmen die Schnellangriffseinrichtung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges vor und konnten den Brand binnen weniger Minuten löschen.

Am Mittwochvormittag wurde der Löschzug 750 aufgrund einer Ölspur nach Serm gerufen. Diese zog sich auf einer Länge von 300 Metern beidseitig über zwei Straßen sowie einen Wendehammer. Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde die Ölspur mit Bindemitteln abgestreut und anschließend die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Nach dem Martinssingen ist vor dem Adventsfenster: Auch in diesem Jahr nimmt der Löschzug 750 wieder an der Adventsfensteraktion des Mündelheimer Bürgervereins teil. Wie in den Vorjahren wird die Veranstaltungsreihe dabei symbolträchtig am 1.12. am Gerätehaus an der Barberstraße durch die Feuerwehr eröffnet. Da der 1.12. in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, beginnt die Veranstaltung bereits um 17:00 Uhr!

Rund um das stimmungsvoll geschmückte Adventsfenster werden die Mitglieder des Löschzuges 750 wieder für das leibliche Wohl sorgen, mit Blick auf die Witterung werden insbesondere warme Getränke und Speisen angeboten. Daneben bietet der Löschzug 750 wieder eine Fahrzeugschau und Brandschutzinformationen für die Vorweihnachtszeit an. Wenn das Wetter mitspielt, wird es auch wieder ein Lagerfeuer geben. Darüber hinaus hat das Organisationskomitee einen Überraschungsprogrammpunkt vorbereitet. Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten! 😉

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich Willkommen, um gemeinsam mit den Angehörigen des Löschzuges 750 den diesjährigen Advent einzuläuten!

Im vergangenen Jahr lud der Löschzug 750 erstmals zum Martinssingen am Gerätehaus ein, um eine alte Tradition wiederzubeleben. Fand die Veranstaltung im ersten Jahr schon einen guten Anklang, so war sie diesmal ein voller Erfolg. In der Spitze waren es bis zu 60 Gäste! Für ihren Gesang bekamen die Kinder nicht nur eine süße Überraschung, sie bekamen auch die Fahrzeuge gezeigt und von den Angehörigen des Löschzuges die Gerätschaften erklärt, was nicht zuletzt auch für die Erwachsenen sehr interessant war! Spaß bereitete den Kleinen vor allem das Umspritzen eines Verkehrshütchens mit dem C-Strahlrohr. Aber auch die Eltern gingen nicht leer aus und kamen währenddessen auf ihre Kosten. 😉

Der Löschzug 750 bedankt sich bei allen Gästen und freut sich schon jetzt auf die nächste Auflage im kommenden Jahr!