Am vergangenen Sonntag fand in der Mündelheimer Pfarrkirche St. Dionysius mit der Floriansmesse ein ökumenischer Gottesdienst anlässlich des 115-jährigen Jubiläums des Löschzuges 750 statt. Gedacht wurde hierbei dem Schutzpatron der Feuerwehrangehörigen, dem heiligen St. Florian, dessen Gedenktag am heutigen 4. Mai ist. Gehalten wurde der Gottesdienst von Diakon Thomas Löv und Pfarrer Bodo Kaiser.

In seiner Predigt erläuterte Bodo Kaiser die Legende des Heiligen Florians, die auf den ersten Blick nicht unbedingt eine Verbindung zur Feuerwehr erkennen lässt. Pfarrer Kaiser hob jedoch die Gemeinsamkeiten im Wirken des heiligen Florians sowie der Feuerwehrleute hervor. So zeichnet sowohl den heiligen Florian als auch Feuerwehrleute aus, dass sie nicht wegschauten, sondern Dienst am Nächsten leisteten. Ohne diesen vorbildlichen Gemeinsinn, den Feuerwehrleute in ihrem Alltag vorlebten, würde das Gemeinwesen zusammenbrechen. Sie leisteten somit ihren Dienst immer getreu dem Motto: Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr.

Bei der Vorbereitung sowie der Gestaltung der Floriansmesse wirkten auch Angehörigen des Löschzuges 750 aktiv mit. So wurde etwa der Chorraum der Kirche mit Feuerwehrutensilien dekoriert. Während der Messe hielt eine Kameradin der Unterstützungsabteilung die Lesung, zudem trugen drei Mitglieder der Einsatzabteilung die Fürbitten, die insbesondere Bezug zur Feuerwehr hatten, vor. Einen besonderen Einsatz hatte ein Kamerad des Löschzuges, der ausgebildeter Organist ist.  Er übernahm die musikalische Begleitung des Gottesdienstes an der Orgel.

Abschließend bedankt sich der Löschzug 750 bei der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius und bei der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd für die Vorbereitung und das Halten der Floriansmesse sowie bei allen Gästen!

Kräfte des Rettungsdienstes haben am späten Sonntagvormittag nach einem medizinischen Notfall die Feuerwehr zur Tragehilfe nachgefordert. Daraufhin wurde der Löschzug 750 kurz nach Ende der Floriansmesse alarmiert. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten des Treppenhauses erwies sich die Rettung der Person als schwierig. Mit Hilfe eines Spineboards konnte die Person durch das schmale Treppenhaus transportiert und anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden.

Am kommenden Sonntag halten die katholische Kirchengemeinde und die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd anlässlich des 115-jährigen Jubiläums des Löschzuges 750 in der katholischen Pfarrkirche St. Dionysius um 10 Uhr einen speziellen Feuerwehrgottesdienst ab. Die Floriansmesse, die gleichzeitig zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehr stattfindet, wird dabei von Angehörigen des Löschzuges 750 aktiv mitgestaltet. Gäste sind bei diesem Gottesdienst herzlich willkommen!

Der Löschzug 750 möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass aktuell in der Kirche folgende Corona-Schutzmaßnahmen gelten:

In der Kirche, auch während des Gottesdienstes am Platz, sind medizinische Masken (OP- oder besser FFP2-Masken) zu tragen. Beim Hereinkommen müssen die Hände an den bereitstehenden Spendern desinfiziert werden. Eine Begrenzung der Zahl der Mitfeiernden gibt es nicht.

Über einen Besuch würden sich die Gemeinden und der Löschzug 750 freuen!

© Symbolbild des Löschzuges 750

Der Löschzug 750 wurde am frühen Samstagnachmittag aufgrund eines Heckenbrandes nach Serm gerufen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Anwohner das Feuer bereits mit einem Feuerlöscher und einem Gartenschlauch abgelöscht. Ein Trupp kontrollierte mit einer Wärmebildkamera die Brandstelle, ein weiteres Eingreifen des Löschzuges 750 war jedoch nicht mehr nötig. Daraufhin wurde die Einsatzstelle an den Rettungsdienst und die Polizei übergeben. Nach rund 40 Minuten kehrten die letzten Kräfte zum Gerätehaus zurück.

Am Samstagabend wurde der Feuerwehr Duisburg ein vermeintlicher Kaminbrand in Mündelheim gemeldet. Das betreffende Mehrfamilienhaus wurde intensiv kontrolliert, auch eine Drehleiter kam hierbei zum Einsatz. Glücklicherweise konnte kein Schadensfeuer festgestellt werden, bei der gemeldeten Rauchentwicklung handelte es sich um Wasserdampf aus einer Heizungsanlage. Nach rund 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Am Mittwochabend rückten die Löschzüge 710 und 750 aus der Wachbesetzung heraus zu einem bestätigten Kaminbrand nach Wedau aus. Über die Drehleiter wurde der Kamin zunächst kontrolliert und gereinigt. Das ausgekehrte Brandgut wurde von einem Trupp unter Atemschutz aus dem Ofen entfernt. Ein weiterer Trupp kontrollierte mit einer Wärmebildkamera das Gebäude, eine Brandausbreitung konnte dabei glücklicherweise nicht festgestellt werden. Nach mehr als einer Stunde konnte die Feuerwehr ihre Maßnahmen beenden und die Einsatzstelle an einen Schornsteinfeger übergeben.

Aufgrund eines länger andauernden Arbeitseinsatzes der Berufsfeuerwehr besetzten ab dem späten Mittwochnachmittag Kräfte der Löschzüge 710 (Buchholz / Bissingheim) und 750 gemeinsam die Feuer- und Rettungswache 7 in Buchholz, um den Grundschutz im Wachbezirk sicherzustellen. Dabei wurde durch Angehörige des Löschzuges 750 eine Drehleiter besetzt.

Nach rund acht Stunden konnte die Wachbesetzung aufgelöst werden. In dieser Zeit kam es zu einem Folgeeinsatz (s. Einsatz 19/2022).

An dieser Stelle dankt der Löschzug 750 den Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges 710 für die gute Zusammenarbeit!

Am vergangenen Freitag heiratete unser Kamerad Kevin seine Melina standesamtlich im Duisburger Rathaus. Der Löschzug 750 ließ es sich nicht nehmen und überraschte das Brautpaar am Alter Markt. Dort bildeten die Mitglieder des Löschzuges zunächst mit Schlauchringen ein Spalier, auch wartete hier eine kleine Rundfahrt mit der Drehleiter auf die frisch Vermählten. Ferner überbrachten die Feuerwehrleute ihre Glückwünsche an das Brautpaar.

An dieser Stelle wünscht der Löschzug 750 Melina und Kevin nochmals alles Gute zur Hochzeit und für den gemeinsamen weiteren Lebensweg!

Am vergangenen Samstag hat unsere Amelie die Abschlussprüfung des Truppmann-Moduls 1 bestanden und somit den ersten Teil ihrer Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. In den vergangenen Wochen wurde diese mit etlichen theoretischen Unterrichtsstunden und praktischen Übungen durchgeführt. 

An dieser Stelle gratuliert der Löschzug 750 Amelie sowie allen erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lehrgangs zur bestandenen Prüfung! Ein großer Dank gilt zudem dem Ausbilderteam des Löschzuges 610 (Rheinhausen) für seine geleistete Arbeit. Darüber hinaus bedankt sich der Löschzug 750 bei Stefan Gehrke, der das beigefügte Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Bereits am späten Freitagnachmittag rückte die Feuerwehr Duisburg zu einem größeren Brandereignis nach Obermeiderich aus. Dort waren auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes rund 75 Kubikmeter gepresster Müll in Brand geraten. Nachdem zahlreiche Einsatzkräfte eine Ausbreitung des Feuers erfolgreich verhindern konnten, wurden durch die Feuerwehr aufwendige Löscharbeiten eingeleitet, die auch noch am Sonntag andauerten.

Am Samstagabend wurde der Löschzug 750 angefordert, um Kräfte anderer Einheiten, die schon mehrere Stunden im Einsatz waren, abzulösen. Zunächst wurden die Angehörigen des Löschzuges 750 beim Aufbau einer Wasserversorgung für mobile Wasserwerfer eingesetzt. Später unterstützten sie bis weit in die Nacht hinein bei den Nachlöscharbeiten. Nach rund acht Stunden wurde der Löschzug 750 schließlich durch frische Einsatzkräfte des Löschzuges 510 (Baerl) abgelöst.

Weitere Informationen zum Einsatz: Neue Ruhr Zeitung vom 2022-03-27