Am Vormittag von Christi Himmelfahrt wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg alarmiert, nachdem in einem Seniorenheim die Brandmeldeanlage einen Alarm auslöste. Der betreffende Bereich wurde kontrolliert, ein Schadensfeuer konnte glücklicherweise nicht festgestellt werden. Nachdem die Brandmeldeanlage zurückgestellt wurde, konnten die eingesetzten Kräfte nach 20 Minuten wieder an ihre Standorte zurückkehren.
Im Rahmen des Maifestes wurden letzte Woche bei strahlendem Sonnenschein mehrere Kameradinnen und Kameraden durch Oliver Tittman (Leiter der Feuerwehr Duisburg) und Christian Umbach (stellv. Leiter der Feuerwehr Duisburg) befördert bzw. für ihr langjähriges Engagement geehrt. Auch wurden gleich vier neue Mitglieder als Feuerwehrfrau-Anwärterin bzw. Feuerwehrmann-Anwärter in den Löschzug 750 aufgenommen. Wir freuen uns sehr, dass sich Matteo und Thomas künftig in der Einsatz- sowie dass sich Daniela und Helga in der Unterstützungsabteilung engagieren werden.
Nach bestandenen Lehrgängen konnten gleich vier Angehörige des Löschzuges 750 befördert werden. Unsere Mia und unser Fabian haben den ersten Teil ihrer Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen und dürfen sich nun Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann nennen. Nach dem Besuch des Truppführerlehrgangs wurde unser Jochen zudem zum Unterbrandmeister befördert. Unser Philipp ist seit kurzem Gruppenführer und erhielt der Ernennung zum Brandmeister.
Zu den besonderen Momenten gehörten die Ehrungen von Mitgliedern, die sich bisher über viele Jahre in der Feuerwehr engagiert haben. Unser Tommy und unser Uwe erhielten für 25-jährige aktive Dienstzeit das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen in Silber. Darüber hinaus bekam unser Michael das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes NRW in Gold für 35-jährige aktive Dienstzeit verliehen.
Auch durch den Stadtfeuerwehrverband Duisburg wurden zwei Ehrungen vorgenommen. Geehrt wurden dabei unser Frank sowie unser Holger für über 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
An dieser Stelle gelten die Gratulationen den beförderten Kameradinnen und Kameraden und zudem gebührt den verdienten Mitgliedern ein großes Dankeschön für ihren langjährigen Einsatz in der Feuerwehr zum Wohle der Bevölkerung!
Am Mittwoch, den 01.05.2024, fand wieder das traditionelle Maifest des Löschzuges 750 statt. Auch diesmal meinte es der Wettergott gut mit den zahlreichen Gästen bei fast hochsommerlichem Wetter.
Wie im Vorjahr wurde das Maifest durch das Tambourcorps Rheinklang Mündelheim musikalisch eröffnet. Kurze Zeit später wurde das inzwischen 12. Menschenkicker-Turnier gestartet, das sich mit den Jahren zu einem festen Bestandteil des Menschenkicker-Turniers entwickelt hat. Sieger des Turniers war in diesem Jahr der Grundausbildungslehrgang (GAL) 95 der Feuerwehr Duisburg. Das Treppchen konnten zudem das Offizierscorps der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Mündelheim / Ehingen (2. Platz) und TuS Mündelheim IV (3. Platz) erklimmen.
Zum Programm des Maifestes gehörte auch ein offizieller Teil, bei dem Aufnahmen in die Freiwillige Feuerwehr sowie Beförderungen ausgesprochen wurden. Darüber hinaus wurden gleich fünf Kameraden für 25-jährige, 35-jährige bzw. 40-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet. Allerdings hieß es auch Abschied zunehmen. Der stellvertretende Löschzugführer Ulrich Putscher wird in Kürze aufgrund des Erreichens der Altersgrenze von 67 Jahren aus der Einsatzabteilung ausscheiden. Glücklicherweise bleibt Ulrich Putscher dem Löschzug 750 aber in anderer Funktion erhalten. Höhepunkt des Programms war sicherlich eine Schauübung, bei der unter großem Interesse des Publikums die Personenrettung aus einem verunfallten PKW demonstriert wurde.
Des Weiteren konnten sich die Gäste an Ständen über die Arbeit der katholischen Kirchenjugend sowie den neugegründeten Förderverein des Löschzuges 750 informieren. Die Unterstützungsabteilung des Löschzuges betrieb ferner mit Hilfe von Mündelheimer Bürgerinnen einen Kuchenstand.
Der Löschzug 750 bedankt sich abschließend bei allen Gästen (ob groß oder klein) und die Einheit hofft auf ein ähnlich schönes Wetter im nächsten Jahr!
(Bilder können beim Anklicken vergrößert werden)
Die Nachtruhe war allerdings nur von kurzer Dauer. Gegen 4:00 Uhr wurde die Einheit erneut alarmiert. In Neudorf trat der Pootbach über die Ufer und die Wassermassen drohten dabei in Wohnhäuser einzudringen. Mit einer Hochleistungspumpe wurde die gesamte Nacht Wasser aus dem Bach gepumpt und die Gebäude mit Sandsäcken geschützt. Der Löschzug 750 sollte sodann in den frühen Morgenstunden Kräfte ablösen, die seit mehreren Stunden im Einsatz waren. Da sich die Lage im weiteren Verlauf entspannte, konnten die Angehörigen des Löschzuges 750 nach rund einer Stunde wieder einrücken. Damit endete für die Einheit nach rund zwölf Stunden eine lange Unwetternacht.
Am späten Donnerstagabend wurde der Löschzug 750 zur Feuer- und Rettungswache 7 gerufen, um Einsatzaufträge entgegenzunehmen. Zunächst wurden Einsatzstellen in Buchholz, Großenbaum, Hüttenheim, Rahm und Wanheimerort sowie später im Laufe der Nacht in Hochemmerich abgearbeitet. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um vollgelaufene Keller. Bei einem weiteren Einsatz wurde eine überflutete Unterführung gemeldet, in der mehrere Fahrzeuge feststecken sollten. Ein Eingreifen der Feuerwehr war jedoch nicht erforderlich. Dafür musste später der Garagenschacht eines Tennisclubhauses abgepumpt werden.
Darüber hinaus gab es eine größere Einsatzstelle in Hochemmerich. Hier standen größere Wassermengen in einem Kreuzungsbereich und drohten in die angrenzenden Häuser zu laufen. Durch den Löschzug 750 wurden zwei Tauchpumpen vorgenommen, um das Wasser abzupumpen. Außerdem wurden die Abflüsse geöffnet sowie gereinigt, sodass das Wasser auch in die Kanalisation fließen konnte.
Bis ca. 2:30 Uhr wurden durch den Löschzug 750 insgesamt 15 Einsatzstellen abgearbeitet, ehe die Kräfte einsatzbereit an ihren Standort einrücken konnten.
Der Deutsche Wetterdienst warnte ab den späten Nachmittagsstunden des Donnerstages bis in die Nacht zum Freitag hinein vor kräftigen Gewittern und länger anhaltendem Starkregen. Um auf ein eventuell erhöhtes Einsatzaufkommen schnell reagieren zu können, entschied der Lagedienst der Feuerwehr Duisburg die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr in Bereitschaft zu versetzen. Ab 18:00 Uhr besetzte der Löschzug 750 das HLF 20 sowie das LF 20-KatS. Am Abend kam es dann zu starken Regenfällen im südlichen und westlichen Stadtgebiet, die zu rund 130 Feuerwehreinsätzen führten. Um 22:19 Uhr wurde schließlich der Löschzug 750 alarmiert, um bei der Abarbeitung der Einsatzstellen zu helfen. (siehe Folgemeldung)
Weitere Informationen: Westdeutsche Zeitung vom 2. Mai 2024
Der Löschzug 750 wurde am frühen Dienstagabend nach Ehingen gerufen, nachdem eine Person starken Benzingeruch gemeldet hatte. An der Einsatzstelle konnte ein leichter Lösungsmittelgeruch wahrgenommen werden, der stetig weniger wurde. Durch einen Trupp wurde das Umfeld kontrolliert, dabei konnte auf einem angrenzenden Feld ein Traktor mit einer Anbauspritze wahrgenommen werden. Bei der weiteren Erkundung wurde festgestellt, dass der Geruch vom verwendeten Düngemittel ausging. Zu diesem Zeitpunkt war der Geruch im Bereich der Straße nicht mehr wahrnehmbar, sodass der Löschzug 750 einsatzbereit einrückte.
Die vergangenen beiden Dienstabende hat der Löschzug 750 dazu genutzt, sich näher mit den tragbaren Leitern zu befassen, die auf den Einsatzfahrzeugen verlastet sind.
Letzte Woche Donnerstag beschäftigte sich der Löschzug zunächst mit der vierteiligen Steckleiter. Diese zählt zu den gängigsten tragbaren Feuerwehrleitern und ist flexibel einsetzbar. Je nach Zweck und benötigter Höhe können bis zu vier Leiterteile ineinander gesteckt werden. Die maximale Rettungshöhe beträgt 7,60 m, so dass mit vier Leiterteilen das 2. Obergeschoss sicher erreicht werden kann. Bei der Übung wurden zunächst die Einsatzgrundsätze vermittelt, anschließend wurde die Leiter in unterschiedlichen Rettungshöhen aufgebaut.
Im weiteren Verlauf der Übung wurde mit Hilfe der Steckleiterteile eine sogenannte Bockleiter aufgebaut. Hierüber können beispielsweise Schläuche über einen Zaun verlegt oder Personenrettungen aus einem Schacht durchgeführt werden.
Beim gestrigen Dienstabend stand dann die dreiteilige Schiebleiter im Fokus. Hierbei handelt es sich um Anstellleiter aus drei beweglich verbundenen Leiterteilen, die mit einem Zugseil auseinandergezogen werden kann. Die einzelnen Teile werden durch sogenannte Fallhaken am „Wiedereinfahren“ gehindert.
Mit einer Rettungshöhe von 12,20 m beziehungsweise dem Erreichen des 3. Obergeschosses ist die dreiteilige Schiebleiter die größte unter den tragbaren Leitern. Um die Stabilität beim Aufstellen zu erhöhen, verfügt die Schiebleiter über zwei Stützstangen, die am unteren Leiterteil angebracht sind. In der entsprechenden Feuerwehr-Dienstvorschrift ist vorgeschrieben, dass die Schiebleiter von mindestens zwei Trupps und damit von mindestens vier Feuerwehrleuten aufzustellen ist.
Da die Schiebleiter seltener zum Einsatz kommt als die Steckleiter, ist es bei diesem Leitertypen besonders wichtig regelmäßig das Aufstellen sowie das Besteigen der Leiter zu üben.
Am frühen Freitagnachmittag wurde am Rhein eine alte Granate gefunden. Der Uferbereich war nach den erhöhten Wasserständen der vergangenen Tage so aufgeweicht, dass sich ein Einsatzfahrzeug festfuhr. Daraufhin wurde der Löschzug 750 zur Fahrzeugbergung nachalarmiert. Aufgrund des Zustandes des Bodens wurde ein örtlicher Landwirt, der mit einer leistungsstarken Landmaschine gerade in unmittelbarer Nähe ein Feld bewirtschaftete, hinzugezogen. Gemeinsam gelang es das Fahrzeug wieder auf befestigten Grund zu ziehen. An dieser Stelle gilt noch einmal ein Dank an den Landwirt für die tolle Unterstützung!
Am frühen Donnerstagmorgen rückte der Löschzug 750 aufgrund des Verdachtes eines medizinischen Notfalls hinter einer verschlossenen Wohnungstür nach Mündelheim aus. An der Einsatzstelle wurde dann festgestellt, dass fälschlicherweise über einen Hausnotruf ein Alarm ausgelöst wurde. Ein Eingreifen der Rettungskräfte war somit nicht notwendig.









































