Am vergangenen Donnerstag wurde im Rahmen der wöchentlichen Übung ein Anwärterdienst zum Thema Brandbekämpfung durchgeführt. Hierbei vermittelten die erfahrenen Einsatzkräfte den neuen Kameraden die Grundlagen zu Einsatztaktiken und stellten ihnen die wichtigsten wasserführenden Armaturen vor.

Um den korrekten Umgang mit diesen zu erlernen, wurde eine Übung durchgeführt, bei der die angenommene Lage ein Flächenbrand südlich von Rheinheim war. Zunächst ging der Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vor, während der Wasser- und der Schlauchtrupp eine Wasserversorgung aufbauten. Im weiteren Verlauf der Übung wurden die beiden übrigen Trupps ebenfalls zur Brandbekämpfung eingesetzt, sodass nachher Wasser aus gleich drei C-Hohlstrahlrohren abgegeben wurde.

Nach einer kurzen Unterbrechung wurde anschließend noch ein B-Hohlstrahlrohr vorgenommen. Dieses wird aufgrund der hohen Durchflussmengen in der Regel nur bei Großbränden verwendet und kommt entsprechend selten zum Einsatz. Umso wichtiger ist es, dass schon früh regelmäßig die richtige Handhabung mit dem B-Hohlstrahlrohr geübt wird.

Nachfolgend sind sechs Bilder des Dienstabends mit Erläuterungen zu finden:

Bild 1: Der Maschinist ist Fahrer und zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Bedienung der im Einsatzfahrzeug eingebauten oder mitgeführten Aggregate sowie der im Heck eingebauten Feuerlöschkreiselpumpe.

Bild 2: Erfahrene Einsatzkräfte vermitteln den Neulingen den korrekten Umgang mit den wasserführenden Armaturen: hier wird ein Löschangriff mit dem C-Hohlstrahlrohr, das von einer Einsatzkraft vorgenommen werden kann, vorbereitet.

Bild 3: Volles Rohr: gleich drei Trupps bekämpfen mit C-Hohlstrahlrohren einen fiktiven Flächenbrand.

Bild 4: Im Gegensatz zu einem C-Strahlrohr ist die Rückkraft bei einem B-Hohlstrahlrohr wesentlich stärker. Mit einem sogenannten Stützkrümmer, der vor jedem B-Hohlstrahlrohr angekuppelt wird, kann diese in den Boden geleitet werden, sodass ein B-Hohlstrahlrohr auch mit zwei Feuerwehrleuten gehalten werden kann. Kräfteschonender ist es jedoch, wenn drei Feuerwehrleute ein B-Hohlstrahlrohr vornehmen.

Bild 5: Unmittelbar nach der Übung werden die Gerätschaften wieder zurückgebaut und Fahrzeug verlastet, um die Einsatzbereitschaft schnell wieder herzustellen. Trotz aller Rödelei zeigen die Gesichter, dass Feuerwehr Spaß macht! 😉

Bild 6: Den Abschluss einer jeden Übung bildet die Nachbesprechung: hierbei werden zum einen der Übungsablauf reflektiert und zum anderen offene Fragen geklärt.