In der Nacht zum Donnerstag wurde der Löschzug 750 aufgrund eines Bodenfeuers in Mündelheim alarmiert. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass auf einem Feld ein Strohballen brannte. Dieser wurde mit einem Schnellangriff abgelöscht. Um die Glutnester auszumachen, wurde der Rundballen mit Dunghaken auseinandergezogen. Nach gut 40 Minuten konnten die Kräfte des Löschzuges wieder einsatzbereit einrücken.

Bild: Guido Putscher (m.) sowie seine beiden Stellvertreter Markus Granzow (l.) und Pascal Schmeel (r.) und bilden die neue Führung des Löschzuges 750

Nach 26 bzw. 13 Jahren als Wehrführer und Stellvertreter schieden Peter Klein und Ulrich Putscher in diesem Jahr auf eigenen Wunsch aus der Löschzugführung aus, da sie die Verantwortlichkeit an jüngere Feuerwehrleute übergeben wollten.

Eigentlich sollte die turnusgemäße Ernennung der Löschzugführung bereits im April stattfinden, allerdings musste diese aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Doch diesen Monat war es soweit: unter der Leitung von Peter Christöphler vom Sachgebiet Freiwillige Feuerwehr der Stadt Duisburg wurden die Angehörigen des Löschzuges 750 am Samstag, den 18. Juli 2020, angehört. Dabei sprachen sie sich für Guido Putscher als Löschzugführer sowie für Markus Granzow und Pascal Schmeel als Stellvertreter aus.

Am heutigen Donnerstag wurde Guido Putscher durch die Amtsleitung der Feuerwehr Duisburg zum Löschzugführer bestellt, zudem wurden Markus Granzow und Pascal Schmeel durch die Amtsleitung zu seinen Stellvertretern ernannt. Damit wurde die neue Führung nun offiziell für eine Amtszeit von sechs Jahren in ihr Amt eingeführt.

Außerdem wurde im Rahmen des heutigen Dienstabends der Kamerad Marcel Daschner zum Oberbrandmeister befördert.

Zunächst dankt der Löschzug 750 Ulrich Putscher und Peter Klein für ihr langjähriges Engagement in der Wehrführung! Darüber hinaus gratulieren die Mitglieder den Gewählten und wünschen alles Gute für die kommende Amtsperiode!

Nur wenige Minuten nach dem Einrücken folgte eine weitere Alarmierung für den Löschzug 750. Erneut löste dabei die Brandmeldeanlage des vorherigen Einsatzes aus. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass derselbe Brandmelder nochmals Alarm schlug. Auch diesmal lag kein Schadensfeuer vor, sodass ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr nicht notwendig war. Nachdem die Brandmeldeanlage zurückgestellt wurde, kehrten die Feuerwehrleute nach kurzer Zeit an ihre Standorte zurück.

Am frühen Montagnachmittag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim alarmiert. Der betreffende Bereich wurde von einem Trupp unter Atemschutz kontrolliert, dabei wurde ein technischer Defekt als Auslösegrund festgestellt. Nachdem die Brandmeldeanlage zurückgestellt wurde, konnten die Kräfte nach rund 25 Minuten wieder einrücken.

Der Löschzug 750 rückte am frühen Freitagnachmittag aufgrund einer gemeldeten Rauchentwicklung aus einem Gully nach Serm aus. Vor Ort wurde festgestellt, dass im Schlammfangeimer des Gullys eine Zeitung brannte. Der Eimer wurde geleert und der darin befindliche Unrat mit dem Schnellangriff abgelöscht. Nach rund 15 Minuten war der Einsatz beendet.

Kürzlich hat der Kamerad Jochen F. erfolgreich die Prüfungen des Truppmann-Moduls 1 absolviert und somit den ersten Teil seiner Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen.


In Anerkennung für die erbrachte Leistung wurde er nun im Rahmen des gestrigen Dienstabends zum Feuerwehrmann befördert. An dieser Stelle gratulieren wir noch einmal recht herzlich zum bestandenen Lehrgang sowie zur Beförderung!

Darüber hinaus wurde gestern eine Übung gefahren, das angenommene Szenario war dabei ein Brandereignis mit Personenrettung. Einige Impressionen haben wir euch nachfolgend zusammengestellt.

Bild 1: Jochen (Mitte) bekam anlässlich seiner Beförderung eine Urkunde und Schulterklappen mit seinem neuen Dienstgrad überreicht

Auch der Löschzug 750 hat, wie viele andere Wehren in NRW, seinen Dienstbetrieb wieder aufgenommen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden zur Minimierung des Ansteckungsrisikos seit Mitte März keine Übungsdienste mehr durchgeführt. Durch die Maßnahme konnte in den letzten Monaten trotz Pandemie die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sichergestellt werden.

Doch nun war es am vergangenen Donnerstag soweit: die Angehörigen des Löschzuges 750 fuhren unter Einhaltung der nötigen Schutzmaßnahmen die erste Übung. Diese musste allerdings kurz nach Beginn aufgrund einer Alarmierung abgebrochen werden. Nachdem der Einsatz (Nr. 29/2020) abgearbeitet wurde, konnte die Übung fortgeführt werden. Natürlich hielten wir diese in ein paar Impressionen fest:

Der Löschzug 750 wurde am Donnerstagabend gemeinsam einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim alarmiert. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass ein Brandmelder durch Kochdünste ausgelöst wurde. Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht notwendig. Nachdem die Brandmeldeanlage zurückgeschaltet wurde, konnten die Einsatzkräfte wieder an ihre Standorte zurückkehren.

Der Löschzug 750 rückte am Mittwochvormittag aufgrund einer Ölspur nach Serm aus. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass sich diese über mehrere Straßen zog. Zur Gefahrenabwehr wurde die Ölspur mit Bindemitteln abgestreut. Nach rund 45 Minuten konnte der Löschzug 750 seinen Einsatz beenden.

Der Löschzug 750 wurde am Dienstagvormittag aufgrund einer gemeldeten Kraftstoffspur in Serm alarmiert. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass sich auf sämtlichen Straßen der Ortslage größere Dieselflecken befanden. Im Rahmen der Gefahrenstellenbeseitigung wurde der ausgelaufene Kraftstoff insbesondere in Kurven und an Straßeneinmündungen mit Bindemitteln abgestreut. Nach etwa drei Stunden konnte der Löschzug 750 seine Maßnahmen abschließen und die Einsatzstelle an die Wirtschaftsbetriebe übergeben.