Bildquelle: Bürgerverein Mündelheim 1988 e. V.

In wenigen Stunden endet ein denkwürdiges Jahr, in dem auch für den Löschzug 750 die Corona-Pandemie die größte Herausforderung war. So waren die Kameradinnen und Kameraden teilweise bei Einsätzen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Gleichzeitig mussten Maßnahmen umgesetzt werden, damit die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr dauerhaft gesichert werden kann. Dies hatte auch zur Folge, dass sich der Löschzug 750 außerhalb des Einsatzdienstes nicht gewohnt für die Gemeinschaft einsetzen konnte. Allerdings konnten zwei Aktionen durch den Löschzug 750 unterstützt werden, auf die er nun zum Jahresabschluss zurückblickt:

Vom 5. bis zum 25. September nahm die Stadt Duisburg an der Kampagne „STADTRADELN“ des Netzwerkes Klima-Bündnis teil. Die wesentlichen Ziele dieses Wettbewerbes sind es, mehr Leute für das Radfahren zu begeistern, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die persönliche Fitness zu fördern. Auch fünf Kameraden des Löschzuges 750 unterstützten das Team der Feuerwehr Duisburg und steuerten rund 2.050 km zu einem beachtlichen Gesamtergebnis von über 13.000 km bei! Dabei legten sie nicht nur Strecken auf dem Weg zur Arbeit und zum Einkaufen mit dem Fahrrad zurück, ebenso wurden in der Freizeit Routen in der gesamten Region abgefahren.

In diesem Jahr fand darüber hinaus am 12. September bereits zum dritten Mal in zahlreichen Städten entlang des Rheins die Säuberungsaktion „Rhine Clean Up“ statt.  Rund 250 Helfer aus den Ortsteilen Mündelheim, Ehingen sowie Serm nahmen in Kleingruppen, denen jeweils ein Rheinabschnitt zugewiesen wurde, an der Aktion teil und sammelten Müll sowie sonstigen Unrat. Auch einige Mitglieder des Löschzuges 750 beteiligten sich an der Aktion und wurden dabei auf einem Abschnitt zwischen Rheinheim und der Stadtgrenze zu Düsseldorf tätig. (wichtiger Hinweis: die Veranstaltung fand unter den zum Zeitpunkt der Durchführung gültigen Corona-Verordnungen statt!)

Abschließend möchte der Löschzug 750 positiv auf das neue Jahr blicken, in dem es hoffentlich zeitnah die Möglichkeit geben wird, in einen „geregelten“ Feuerwehralltag zurückzukehren, bei dem sich die Einheit wie oben beschrieben auch wieder intensiver außerhalb des Einsatzgeschehens in die Gemeinschaft einbringen kann.

In diesem Sinne wünscht das Team Öffentlichkeitsarbeit im Namen des gesamten Löschzuges 750 einen guten Rutsch sowie einen guten Start in ein hoffnungsvolles Jahr 2021!

Um während der Corona-Pandemie die Gefahr einer Infektion für die Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen zu reduzieren, hat die Stadt Duisburg in enger Abstimmung mit den Trägern und Verbänden dieser Einrichtungen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet dezentrale Standorte für Schnelltestungen eingerichtet, die bis mindestens zum 10. Januar 2021 in Betrieb bleiben.

Turnusgemäß stellten in diesem Zusammenhang Kräfte des Löschzuges 750 auch an diesem Montag in der Zeit von 10 bis 19 Uhr den Betrieb einer Teststation in Großenbaum sicher. Darüber hinaus unterstützte der Löschzug 750 am 2. Weihnachtsfeiertag die Kräfte des Löschzuges 710 (Buchholz/Bissingheim) beim Betrieb dieser Teststation.

 

Am Sonntag zog das Tief „Hermine“ teils mit Sturmböen über die Region und sorgte für einige Feuerwehreinsätze. Im Laufe des Nachmittages wurde auch der Löschzug 750 aufgrund eines Sturmschadens alarmiert. In Ehingen stürzte dabei ein Baum in die Krone eines benachbarten Baumes und drohte auf die Straße zufallen. Mit einer Kettensäge wurde der gestürzte Baum kontrolliert gefällt und anschließend beiseite geräumt.

Langsam neigt sich ein ereignisreiches, aber auch gleichzeitig turbulentes und herausforderndes Jahr dem Ende entgegen. Die nun anstehenden Feiertage sind nun der richtige Zeitpunkt zur Entschleunigung und um zur Ruhe zu kommen. Leider kann dabei das sonst übliche gemütliche Beisammensein im Kreise der Liebsten nicht so ausfallen, wie wir es gewöhnt sind. Das Team Öffentlichkeitsarbeit wünscht euch im Namen des gesamten Löschzuges 750 dennoch friedliche und besinnliche Weihnachten sowie schöne Feiertage!

Bleibt aber vor allen Dingen gesund!

Euer LZ 750

Zu Weihnachten einem Kind ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, gehört zu den schönsten Momenten dieser Jahreszeit. Gerade in diesem Jahr ist es angesichts der ungewöhnlichen Weihnachtstage aufgrund der Pandemie-Lage jedoch besonders wichtig. Aus diesem Grund wurden die Kinder unserer Löschzugangehörigen gestern mit einer kleinen Aufmerksamkeit überrascht. So erhielten sie kleine Präsenttüten unter anderem mit frischem Obst, Schoko-Nikoläusen und einem Weihnachtsgruß des Löschzuges 750.

Um während der Corona-Pandemie die Gefahr einer Infektion für die Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen zu reduzieren, hat die Stadt Duisburg in enger Abstimmung mit den Trägern und Verbänden dieser Einrichtungen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet dezentrale Standorte für Schnelltestungen eingerichtet.

An diesem Dienstag stellten in diesem Zusammenhang Kräfte des Löschzuges 750 in der Zeit von 10 bis 19 Uhr den Betrieb einer Teststation in Großenbaum sicher.

Der Löschzug 750 rückte am Samstagnachmittag gemeinsam mit einer weiteren Löscheinheit der Feuerwehr Duisburg nach Mündelheim aus, nachdem in einem Seniorenheim die Brandmeldeanlage auslöste. Ein Trupp unter Atemschutz revidierte den betreffenden Bereich und stellte angebranntes Essen als Auslösegrund fest. Anschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt.

In der Nacht zum Donnerstag wurde der Löschzug 750 gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem medizinischen Notfall nach Mündelheim gerufen. Die betroffene Person war dabei nicht mehr in der Lage, die Wohnungstüre selbstständig zu öffnen. Diese wurde daher gewaltsam durch die Feuerwehr geöffnet, darüber hinaus unterstützten die Kräfte des Löschzuges 750 den Rettungsdienst. Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei übergeben wurde, konnte die Feuerwehr nach rund einer halben Stunde wieder einrücken.  

Der Löschzug 750 wurde am Dienstagnachmittag zu einem Einsatz nach Serm gerufen, Grund für die Alarmierung war eine Ölspur. Im Rahmen der Gefahrenstellenbeseitigung wurde diese durch die Feuerwehr mit Bindemitteln abgestreut. Nach rund 30 Minuten konnten die Kräfte des Löschzuges 750 wieder einrücken.

Der Löschzug 750 feiert Geburtstag, denn heute vor 114 Jahren – am 27.11.1906 – wurde die freiwillige Feuerwehr der damals eigenständigen Gemeinde Mündelheim gegründet! Dabei hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich.

Die stetig wachsende Feuerwehr wurde im Jahr 1914 auf Beschluss des Gemeinderates in die beiden Löschzüge Mündelheim/Serm und Ehingen/Hüttenheim aufgeteilt. Bis 1920 war der neue Löschzug jedoch dem Löschzug Mündelheim/Serm unterstellt, ehe die Abteilung nach Anerkennung durch den Kreisverband zum selbstständigen Löschzug Ehingen/Hüttenheim wurde. Nachdem die Gemeinde Mündelheim 1929 in die damalige Stadt Duisburg-Hamborn eingemeindet wurde, wurden beide Löschzüge Teil der hiesigen Feuerwehr.

Am 01.02.1960 folgte innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg eine größere Umstrukturierung. Dabei wurden die Abteilungen Mündelheim, Ehingen und Serm zur neuen Gruppe 5 zusammengefasst, wobei alle drei Standorte erhalten blieben. Die Abteilung Hüttenheim wurde hingegen mit der Abteilung Huckingen zur neuen Gruppe 4 zusammengeführt.

Mit der kommunalen Neuordnung 1975 wurde auch die freiwillige Feuerwehr in Duisburg neustrukturiert. Hierbei wurden die Abteilungen Mündelheim, Ehingen und Serm zur neuen Löschgruppe 705 mit Standort in Mündelheim zusammengelegt. Bis 1999 nutzte die Löschgruppe jedoch noch das Ehinger Gerätehaus als Stellplatz für das zweite Löschgruppenfahrzeug. Mit Einweihung des neuen Gerätehauses wurde die Löschgruppe 705 endgültig an einem Standort konzentriert. Im Dezember 2014 wurde die Löschgruppe dann in einen Löschzug umgewandelt und erhielt ihre heutige Bezeichnung „Löschzug 750“.

Doch eines hat sich trotz der wechselvollen Geschichte in den vergangenen 114 Jahren nicht verändert: die freiwillige Feuerwehr agiert noch immer zum Wohle der Bevölkerung – getreu dem Motto „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“!